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 Wasserfall

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BeitragThema: Re: Wasserfall   Mo 7 Feb 2011 - 14:58

<--- Fluss

Als Ice landete, schnallte ich mich los und stieg ab. Langsam strich ich ihr über den Hals und sah mich lächelnd um. ~Es war wunderschön. Ich hätte nicht gedacht, irgendwann einmal zu fliegen. sagte ich.
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Mo 14 Feb 2011 - 16:51

Dann ist das jetzt passiert. sagte ich belustigt. Es hatte mich ein unglaubliches Glücksgefühl durchströmt als ich in der Luft gewesen war. Ich schloss verträumt die Augen. Sie sind jetzt nicht hier- was ist mit Tim und Joka? Ich beugte mich zu ihr herunter und legte meinen Kopf vor ihr auf die Erde. Ich legte meine Flügel an.
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Di 15 Feb 2011 - 15:10

Ich setzte mich ebenfalls und sah zum Himmel auf. Tim und Joka - sind sie wirklich nett zu uns und wollen uns auch helfen, aber...meinst du, wir können ihnen wirklich vertrauen? Ich will kein Risiko eingehen. sagte sie.
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Do 10 März 2011 - 15:00

Ich auch nicht. Ich seuftzte und streckte mich ein wenig. Ich habe nachgedacht: Vielleicht können wir ihnen noch eine Chance geben. Aber wir müssen vorsichtig sein. Was meinst du? Ich sah sie fragend an.
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Fr 11 März 2011 - 8:42

Ich dachte eine Weile nach und kaute auf meiner Unterlippe. Ich denke, sie haben es verdient, noch eine Chance zu bekommen. Lass uns zurück fliegen. meinte ich, stieg wieder auf und schnallte mich am Sattel fest. Sofort musste ich wieder lächeln. Bereit? fragte ich.
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Daniel
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Fr 11 März 2011 - 13:43

Out: wieso 'noch eine Chance?' was haben die denn falsch gemacht?
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Fr 11 März 2011 - 21:46

Out: gar nichts. aber ice ist ziemlich misstrauisch

In: Bereit! Ich spannte meine Flügel und erhob mich in die Luft. Ich genoss den Wind und steuerte auf den Fluss zu.

----->Fluss
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Sa 12 März 2011 - 9:00

Der Wind verwehte mir meine Haare und ich lachte.

---> Fluss
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Daniel
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BeitragThema: Re: Wasserfall   So 22 Jan 2012 - 9:17

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Symatrix
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Mo 23 Jan 2012 - 17:23

Symatrix lag im Schatten eines Baumes, einige Meter vom Wasser entfernt. Leichte Sonnenstrahlen bagannen ihre Nase zu kitzeln und tanzten ihr vor, den morgendlichen Tanz. Sowie die sanfte Hitze ihre Nase berührte, schlug sie ihre Augen augenblicklich auf. Ihr Brustkorb hebte und senkte sich gleichmäßig. "Hmpf", machte sie, als sie bemerkte, wie früh sie es eigentlich hatte. Der Morgenfrost war noch nichtmal getaut, das zeugte auf die Frühe nur so hin. Während sie sich langsam aber sicher aufrichtete begann sie sich mit ihren Fingern durch ihre dunklen Haare zu fahren.

Out: sorry... bin mom. etwas uneinfallsreich Wink
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Mo 23 Jan 2012 - 20:12

Das Wasser rauschte wie immer um mich herum. Schon seid Jahrzehnten lag ich hier neben dem Wasserfall, der manchmal so viel Wasser führte, dass es mich umspülte. Doch ich lag eng zwischen zwei Steinen, sodass mich nichts so schnell von hier wegbringen konnte. Es war beruhigend, wie das Wasser rauschte, jedoch wurde es auch immer wieder langweilig. So lange war ich schon hier, dass ich endlich rauswollte. Ich wollte die Welt um mich herum nicht nur hören, sondern auch sehen. Seufzend sah ich die Schale vor mir an, während ich langsam wieder eindöste.
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Di 24 Jan 2012 - 20:52

Die Strahlen der Morgensonne fielen seitwärts in das Tal ein und badeten die Bäume und Felsen die sie sanft berührten in Gold, aber der Fluss lag noch im Schatten, dunkel und undurchdringlich als wäre die Nacht unter seiner schimmernden Oberfläche ausgelaufen.
Langsam ging Elidyr in die Knie, streckte seinen Arm und berührte die spiegelnde Oberfläche, ringförmige Kreise zogen sich um seine schmalen Fingerspitzen und ein Sonnenstrahl brachte sie zum aufblitzen, kurz gaukelte ihm sein müder Verstand vor er hätte die lichtgekrönte Silhouette eines goldenen Drachens in dem verzerrten Abbild seiner Gestalt gesehen, aber es war nichts als eine der häufigen Illusionen, die ihn heimsuchten. Umbracor...
Ich sollte über so etwas stehen, dass sollte ich wirklich.
Aber etwas anderes hatte seine Aufmerksamkeit geweckt, eine Bewegung hinter ihm. Sofort fuhr er herum und starrte den Verursacher aus wütend blitzenden goldenen Augen an, aber sein Blick wurde weicher als er die junge Frau im Schatten des Baumes sah.
Er richtete sich grade auf und schritt auf sie zu, neigte kurz den Kopf und begrüßte sie förmlich.
"Guten Morgen."
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Symatrix
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Di 24 Jan 2012 - 21:15

Der Wind wehte leicht dahin, wie ein kleiner Wirbelsturm brachte er das Gras dazu sich zu neigen und ließ die Blätter der Laubbäume im Wind rauschen. Das fruchtbare Land an dem sie sich befand schien in grenzenloser Weite und Freiheit zu versinken - ganz anders als in dem Dorf, in dem sie einst gelebt hatte. Dieser Ort war lebendig. Er schien zu leben, so wie die Wüste in der Regenzeit.
Symatrix' Augen waren geschlossen, während sie ihre Hände gen Himmel streckte um sich zu dehnen und den morgendlichen Sonnengruß zu vollführen. Ihr Brustkorb Henze sich leicht, als sie begann tief einzuatmen, um die frische Luft auch bis auf das kleinste Molekül auszukosten.
Nach einiger - endlos langer - Zeit, öffnete sie ihre Saphirblauen Augen wieder. Das Meer, dass ihre Pupillen umspühlte, nahm jeden Tag den gleichen, sanften Ausdruck an. Jeden Tag aber wurde ihr Herz durch Einsamkeit und verlogenheit zerstochen. Sie konnte sich einfach nicht verzeihen, was sie Aldscan hatte angetan. Ihr Bruder musste schrecklich enttäuscht von ihr gewesen sein, als sie sich ohne ein weiteres Wort davon gestohlen hatte, nach alle dem, was passiert war. Doch sie musste lernen zu vergessen, denn nur die Zeit heilt alle Wunden.
"Du bist so erbärmlich... Hör dich doch nur mal an!", so hatte ihr Vater ihr den Abgang erteilt. Ihr versprochen, sie zu finden und für all das was sie getan hatte zu verurteilen. Sie verbannen zu lassen.
Dann waren ihr Bruder und sie geflohen, doch in einer Nacht - in einer schrecklichen Nacht - hatte sie sich ein Herz gefasst und... war verschwunden. Einfach so. Weg.

Eine Stimme ließ sie zusammenfahren. Erschrocken wandte sie den Kopf herum und resignierte ihrem Gegenüber nicht gerade das Gegenteil von ihrem Schreck. "Meine Güte!", keuchte sie. "Haben sie mich erschreckt!" Doch kurz darauf begannen ihre Wangen eine rötliche Färbung anzunehmen. Womöglich aus Schamgefühl. "Entschuldigen sie mich... Ich... Ich habe sie nicht kommen hören. Ebenfalls eine guten Morgen." Lächelnd strich sie sich eine dunkle Strähne aus ihrem Gesicht. Der junge Mann mit den breiten Schulterblättern hatte eine Frau mit Anstand als Gesprächspartnerin verdient. Keine aufgelöste Wilde.
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Mi 25 Jan 2012 - 16:54

Elidyr taxierte die Frau aus unruhigen, gold-bernsteinfarbenen Augen, sein ebenmäßiges, aber hartes Gesicht blieb unbewegt. Eine Menschenfrau... Ein hübsches Exemplar dieser kurzlebigen Rasse in denen das Feuer so viel stärker brannte als in seinem Volk, dieses Volk von Narren das den Elfen ihre Bürde der Unsterblichkeit neideten... Aber er wollte sie nicht dafür verurteilen, nicht alle waren zerfressen von Eifersucht und die offenen, saphirblauen Augen der jungen Frau bestärkten ihn darin.

„Es war nicht meine Absicht euch zu erschrecken, verzeiht.“

Kurz schwieg der Elf und verlagerte sein Gewicht, die schwere Last seines Zweihand-Schwertes Alveran auf seinem Rücken zu spüren, beruhigte ihn, während er seinen blick in steter Wachsamkeit über die Landschaft schweifen ließ. Es mochte Frieden herrschen, bei Elidyr war er noch nicht angekommen.

„Verzeiht meine Neugier, aber was treibt eine Frau wie euch hierher? Die akute Bedrohung mag gebannt sein, aber die Waldwildnis ist gefährlich, noch immer.“

Wie um seine Worte zu bestätigen frischte der Wind auf und brachte den kalten Geruch von Asche mit sich, es musste irgendwo gebrannt haben, und Elidyr meinte den Hauch eines Schaudern auf der makellosen Haut der Frau zu sehen.
Ihm viel auf, dass er sich noch nicht vorgestellt hatte, eine Unhöflichkeit die er umgehend nachzuholen hatte.

„Mein Name ist Elidyr.“
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Djuli
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Mi 25 Jan 2012 - 18:03

OUT: Es ist im Augenblick ganz das Gegenteil von Frieden Wink Siehe Storyline.
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Symatrix
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Mi 25 Jan 2012 - 22:24

Out: @Djuli: danke für den Hinweis (: ich meinte auch eigentlich nur der Frieden an dem Gewässer (;

In: Beruhigender wurde sie, als die funkelnden bernstein Augen des fremden sie mit sanften Blicken musterten. Sein hartes Gesicht gab einem das Gefühl geschützt zu sein, doch als sie den beunruhigten Schimmer in ihnen erkannte, wurde auch ihr unwohl. Der junge Mann hatte Symatrix mit seiner Anwesenheit komplett die Sprache verschlagen. So, wie es Dirk einst getan hatte. Nachdem Ninjo, Blue und die anderen gestorben oder verschwunden waren, hatte sie keinen Grubd mehr auf sich aufzupassen. Der Kerl würde ihr schon nicht an die Gurgel springen um sie zum schweigen zu bringen. Nein, dafür sah er viel zu friedlich aus.
Ein warmes lächeln Stahl sich auf ihre fülligen Lippen, als er sich nach ihrem Aufenthaltsort erkundigte.
"Ich fühle mich hier wohl... Ich... Ich weiß nicht, irgendwie fühlt sich mein Körper hierhin hergezogen."
Sie bemerkte, wie die Elfenohren des Fremden zuckten, ehe er sich kurz darauf vorstellte. "Mein Name ist Symatrix. Tochter des Falknyr und der Salmyae." Worauf ich alles andere als stolz bin..., schenkte sie ihren erbarmungslosen, hirnlosen und arroganten Eltern ihren Hintergedanken, der ihr einen eiskalten Schauder den Rücken hinunter jagte.
"U-...und was treibt sie hier her?"
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Fr 27 Jan 2012 - 13:06

Mit halb geschlossenen Augen lag ich in meinem Ei, während ich träumte. Alles schien so wirklich und ich glaubte fast, dass es real war. Hin und wieder zuckte meine Schwanzspitze, während die Welt in meinem Kopf an mir vorbeirauschte.
Ein weiter, dichter Wald rauschte unter mir dahin. Hin und wieder sprang ein Reh oder ein anderes Beutetier auf, Vögel stießen Warnrufe aus und brachte sich außerhalb meiner Reichweite. Die Sonne schien warm auf meinen Rücken, wärmte meine schwarzen Schuppen und zauberte blaue Lichtreflexe auf meine Schuppen. Der Wind strich unter meinen hauchdünnen Flügeln hindurch, hob mich mal höher, mal tiefer.
Genüsslich schloss ich die Augen, während ich mich auf den Windströmen treiben ließ. Auf meinem Rücken war ein silbergrauer Sattel geschnallt, angefertigt von den größten Elfenkünstlern der Welt. Er passte perfekt zu meinem Körper, die Farbe war im Einklang mit meinen Schuppen. Er war nicht zu fest geschnallt, aber auch nicht zu locker. Einfach nur perfekt. Ich öffnete die Augen wieder und wandte den Kopf herum, um meine Reiterin anzusehen. Ihr langes, dunkles Haar flatterte im Wind, sie hatte die Augen gegen die Luftströme zusammen gekniffen, doch auf ihren Lippen lag ein seliges Lächeln. Endlich hatten wir uns gefunden...

Der Traum verblasste und ich schlug die Augen auf, konnte jedoch nur die gewohnte Schale um mich herum sehen. Nur etwas dämmriges Licht kam durch die schwarze Schale, sodass ich wie immer im Halbdunkeln lag. Irgendetwas hatte mich geweckt. Und es war gewiss nicht das Wasser. Nein. Ich hörte Stimmen! Zwar verstand ich nicht, was sie sagten, jedoch erkannte ich, dass es ein Mann und eine Frau war. Ob Mensch oder Elf konnte ich nicht sagen, und es war mir auch egal. Das Wichtigste war, dass ich glaubte, einer von den beiden würde mein Reiter sein. Ich spürte es einfach. Doch offensichtlich waren sie zu weit weg, um mich zu bemerken. Und schließlich lag ich auch noch im Wasser. Ein genervtes Brummen entfuhr mir und ich bewegte meinen Körper hin und her. Ich musste aus diesen verflixten Steinen hier raus! Komm schon! dachte ich, während ich weiter hin und her schaukelte, um mich aus den Steinen zu lösen. Das Wasser war dabei behilflich, da es einen gewissen Druck auf mein Ei ausübte.
Zuerst bewegte ich mich kaum ein paar Millimeter, doch schließlich spürte ich einen Ruck und mein Ei war frei. Doch anstatt liegen zu bleiben, packte mich die Strömung des Wasserfalls und riss mich mit. Ich spürte, wie ich den beiden Menschen oder Elfen näher kam, jedoch wurde die Strömung stärker. Und lenken oder bremsen konnte ich nicht. Nein! dachte ich frustriert, als ich regelrecht an den beiden vorbeifloss. Ich drehte und wendete mich, so gut es ging, doch nichts brachte was. Ich trieb einfach weiter, ohne etwas dagegen zu tun zu können. Helft mir doch! dachte ich, verkroch mich dann tiefer in meinem Ei und wartete, ob ich irgendwann irgendwo liegen bleiben würde...


OUT: Öhm, ja, könnte sie jemand von euch beiden rausfischen?
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Fr 27 Jan 2012 - 16:14

"Nur so eine Ahnung..."

Es gab gewisse Gerüchte, die auf vielen Umwegen an Elidyrs spitze Ohren gelangt waren. Es sollte hier irgendwo sein, eine verwirrte Menschenfrau hatte ihm davon erzählt, sie hatte es in ihren Träumen gesehen. Es war nur eine Frau gewesen, eine Frau mit diesem seltsamen Schimmer in den Augen, fiebernd war sie in seinen Armen vergangen, er hatte stumm und befallen von einer merkwürdigen Hilflosigkeit zugesehen wie sie der vergängliche Lebensfunke der Menschen verlassen hatte. Nur Fieberträume? Aber sie hatte Details genannt, die sie niemals wissen konnte. Und sie trafen zu, auf das Wissen aus den alten Schriften und auf seine eigenen Erfahrungen. Ein Drachenei... Vergessen, irgendwo am großen Fluss, womöglich verborgen unter den Wassermassen die in unveränderter Gleichmütigkeit dahinströmten und sich ihre Geheimnisse nicht entreißen lassen wollten, so sehr er es auch mit den Augen absuchte, es blieb undurchdringlich und verschlossen. Und doch hatte ihn der Wahntraum nicht verlassen, der Traum irgendwann...Irgendwann wieder rauhe, kühle Schuppen unter seinen Händen zu spüren, dass die zugleich fremde und vertraute Präsenz das Loch in seinem selbst füllte, dass Umbracors Tod hinterlassen hatte.
Er war ein Narr. Ein Drachenreiter, der zugelassen hatte das sein Drache stirbt, bekam keine zweite Chance. So war es immer gewesen, und so würde es immer sein.
Aber...Elidyr war gefangen, auf der kargen Insel seiner Selbst, und konnte nicht fliegen, die Flügel zerstochen, die Seele verhärtet, wie Schorf über einer schwelenden Brandwunde. Da geriet man leicht in die Fänge eines Traums.

"Es freut mich euch kennen zulernen, Symatrix."

Der Elf wollte grade fortfahren, da entfachte etwas seine Aufmerksamkeit. Ein dunkler Schatten der unter der Wasseroberfläche entlangwirbelte, und eine Form hatte, die... Nein! Das konnte nicht sein!
Elidyr vergaß, was er hatte sagen wollen, riss sich das Schwert vom Rücken und warf es achtlos ins taufeuchte Gras. Keinen Gedanken verschwendete er daran, was Symatrix von ihm denken würde, als er aus seinen Stiefeln schlüpfte, seine Lederrüstung grob vom Körper zerrte und sich in rasender Eile entkleidete. Ein Sprung, der hochgewachsene Elf stürzte sich in die schäumenden fluten, kurz das helle aufleuchten seines muskulösen Körpers zwischen den Stromschnellen, dann war er verschwunden.

Das Wasser war eisig kalt, die Luft wurde aus den Lungen des Elfen gepresst und er schnappte gequält nach Luft, bevor er untertauchte und das Wasser ihn gierig verschlang. Er trieb in der eisigen Dunkelheit, die Strömung zerrte an ihm und er presstet die Arme an den Körper, legte sich in den Strom und ließ sich mitziehen, wie ein Pfeil schoss er durch das Wasser, seine silbrigen Haare eine seidige Flut um seinen Kopf. Da war es, es trieb vor ihm durchs Wasser, schnell, aber durch seine Form etwas gebremst, da es nicht mit der Spitze voran in der Strömung lag und bald war er so nah, dass er das hochkomplexe Muster auf der blauen Schale erkennen konnte. Elidyr streckte die Arme aus, einmal, zweimal entglitt das schlüpfrige Ding seinem suchenden Händen, dann umschlossen seine kältetauben Finger das Vermächtnis zweier vermutlich lange gefallener Drachen.
Zunehmend geschwächter durch den Sauerstoffmangel versuchte er die Oberfläche zu erreichen, die hell zu ihm herabschimmerte, aber er konnte sich kaum noch bewegen, die kälte lähmte seine Muskeln.
Reiß dich zusammen Elidyr, du hast bedeutend gefährlichere Situationen überstanden!
Schließlich schaffte er es doch. Sein Kopf durchbrach die Wasseroberfläche, mit schnellen Bewegungen nährte er sich dem Ufer, sehr darauf bedacht das Ei nicht fallen zu lassen, erreichte die Böschung und wuchtete das Ei aus dem Wasser. Jetzt lag es dort im Uferschlamm und der Elf selbst suchte Halt zwischen der lockeren Steinen, den Körper immer noch im Wasser.
Er fand ihn, und versuchte erstmal zu Atem zu kommen.
Kleidung wäre jetzt nicht schlecht.
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Symatrix
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Fr 27 Jan 2012 - 18:18

"Ebenso", murmelte sie, während sie die bernstein Augen ihres Gegenüber fixierte.
Plötzlich bemerkte sie, wie eine Bewegung den Elfen ablenkte, wie er seine Sachen abwarf und splitternackt in das fließende Gewässer sprang. Er hatte einen beneidenswerten Körper, athletisch und muskulös zugleich. Lächelnd, aber auch angespannt, versuchte die Menschendame das "Ding" zu orten, was Elidyr so aus der Fassung gebracht hatte. Er war weg. Reflexartig warf sie ihre Tasche ab, die sie eben noch um ihren Hals getragen hatte, eilte zum Wasser und musste mit ansehen, wie der Elf unterwasser mit dem Tod kämpfte. In der Hand trug er ein... Stein? Während er sich an die Oberfläche quälte, rannte Symatrix zurück zu der Bekleidung des edlen Steinretters und reichte sie ihm. Den Stein nahm sie entgegen und beäugte es prüfend. Er schien in ihrer Hand zu vibrieren. Allmählich bekam sie das Gefühl, dass dieser "Stein" gar kein Stein war, sondern - wie sich ihre allererste Vermutung herausstellte - ein Ei war. Aber keineswegs ein Vogelei, es war das Kind eines Drachen, das sich darin versteckte. Man konnte die Hitze und Energie, die von dem kleinen Schlüpfling im Inneren genau spüren. Es ist mein Ei... Mein Drachenei...
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Sa 28 Jan 2012 - 13:11

Fast schon glaubte ich, ich würde endgültig abtreiben. Die Strömung des Flusses war stark, sehr stark und würde jeden sofort verschlucken, wenn jemand es gewagt hätte, in den Fluss zu springen. Wie konnte ich auch nur so blöd sein und glauben, ich könnte mein Ei direkt zu den beiden bringen? Ich konnte es ja kaum bewegen, es war fast ein Wunder gewesen, dass ich mich aus den beiden Steinen hatte befreien können, mehr war aber nun nicht mehr möglich.
Frustriert heulte ich auf, während ich um mich herum nur das Wasser rauschen hörte. Doch plötzlich stieß etwas gegen die Schale und ich drehte mich ein paar Mal herum. Erstaunt blinzelte ich und wandte den Kopf herum, um zu sehen, was ich gestreift hatte. Erneut griff etwas nach mir und ich erkannte es als eine Hand, die Hand eines Elfen. Mein Herz begann schneller zu schlagen. Der Elf hatte erkannt, dass mein Ei an ihnen vorbei trieb und war ins Wasser gesprungen. Ein Mensch hätte es nicht überlebt, ein Elf sehr wohl. Endlich bekam er mich zu fassen und ich quiekte vor Freude. Er war zwar nicht mein Reiter, doch er würde mich zu ihr bringen, davon war ich überzeugt. Freudig bewegte ich mich in meinem Ei, während er zum Ufer schwamm und sich aus dem Wasser hievte. Jedoch legte er mich aprubt ab, während ich hörte, wie er nach Luft schnappte. Doch etwas anderes weckte nun meine Aufmerksamkeit. Erneut schlossen sich Hände um mein Ei, doch es waren die Hände der Menschenfrau. Meine Reiterin! Ich wusste es, dass sie es war. Sofort spürte ich, wie die Schale unter meinen Tritten nun nachgab. Wild bearbeitete ich die Schale weiter, bis sich endlich Risse bildeten, dann schließlich Stück für Stück die Schale abbrach. Schon bald konnte ich mich durch ein Loch hindurchquetschten, quiekte erschrocken, als ein kalter Windhauch mich traf und verkroch mich eilig wieder in der Schale. Erst jetzt fiel mir auf, dass meine Reiterin vor mir war. Ich schob den Kopf vor und sah sie aus saphirblauen Augen an.
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Sa 28 Jan 2012 - 18:08

<-Kleienr Wald abseits

Out: Muss erstmal schauen,wie man bei euch nun einsteigen soll xD

Nach einem minutenlangen Fußmarsch hatte ich endlich die Wasserstelle gefunden und sah fasziniert den Wasserfall hiauf. Das Licht reflektierte so wundervoll, dass ich glaubte einen regenbogen gesehen zu haben. Vorsichtig ging ich zum Ufer und spülte die Flasche aus, bevor ich neues Wasser hineinfließen ließ. ich war so vertieft darin,dass ich die beiden Personen am anderen Ende gar nicht bemerkt hatte.
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BeitragThema: Re: Wasserfall   So 29 Jan 2012 - 13:53

Erschrocken zuckte die zierliche junge Frau zusammen, als das Ei sich zu spalten begann und letztendlich ein kleiner, blauer Drache sie mit ebenso saphirblauen Augen, wie sie sie hatte, anguckte. "Hallo, du...", murmelte sie und stupste das kleine Etwas in ihrer Hand liebevoll und sanft an. Die Berührung mit dem Drachenbaby ließ sie zusammenfahren, wie eine Art brennender Schmerz durchfuhr ihre Hand bis zu den Schultern, aufwärts gen ihren Kopf. Während sie sich den vor Schmerzen brennenden Arm rieb, fühlte sie, wie sich etwas in ihn hineinschweißte. Sie verfiel in Erinnerungen, an Ninjo, der ihr ebenso einen Schlag verpasst hatte und ihr ein Mal geschenkt hatte. Doch er war tot, genauso wie... Sie konnte nicht an ihn denken. Allein der Gedanke an ihren geliebten Dirk zerstach ihr das Herz.
Doch dieses kleine Wesen würde ihr helfen weiter zu leben. Auch ohne ihren Drachen,
sie fasste sich an ihren Hals nach der Kette, die sie beide zusammen gehalten hatte, und ihrem Freund sowie Gefährten.
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BeitragThema: Re: Wasserfall   So 29 Jan 2012 - 14:09

Als meine Flasche mit genug Wasser gefüllt war, erhob ich mich und bemerkte erst jetzt auf der andere Seite des Ufers jemanden. Neugierig schaute ich rüber und bemerkte zwei Personen und kam rüber zu ihnen."Ein herrlicher Ort und ein herrlicher Tag, finden sie nicht auch?" ich lächelte die beiden freundlich an und bemerkte den kleien neidlichen Drachen. ich hatte schon viel über die Legenden gehört, doch es war das erste Mal, dass ich einen richtig lebendigen Drachen zu Gesicht bekam."Wow! Drachenbabys sehen ja niedlicher aus als ich mir es ausgemalt hatte!"Okay, vielleicht wirkte ich etwas aufdringlich durch meine Neugier, doch so war ich nun mal.
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Mo 30 Jan 2012 - 15:23

Elidyr hatte sich inzwischen aus dem Wasser erhoben und hatte den Großteil seiner Kleidung wieder an, als er das Knacken hörte und sich langsam zu Symatrix umdrehte. Die schale war zerbrochen, und was sich dort ins Freie schob war ein kleiner, blauer Drache.
Der Elf ließ seine Rüstung Rüstung sein und trat näher.
"Ehr dir, Symatrix, Drachenreiterin.", rezitierte er formell und neigte den Kopf, einen unergründlichen Ausdruck in den bernstein-goldenen Elfenaugen.
Dann warf er dem Neuankömmling einen kurzen Seitenblick zu, umfasste mit tauben Fingerspitzen den abgewetzten Ledergriff seines Schwertes und beförderte es auf seinen Rücken. den Lederharnisch würde er später anlegen, es war eine elende Schnürarbeit.
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Di 31 Jan 2012 - 18:51

Mit großen Augen sah ich meine Reiterin glücklich an und schmiegte meinen Kopf an ihre Hand. Als ich sie zum ersten Mal berührte, kribbelte mein ganzer Körper und fragend sah ich sie an, jedoch verging das Gefühl bald wieder und ich konzentrierte mich darauf, mich an meine Reiterin zu kuscheln. Sie war so warm und weich, sofort fühlte ich mich geborgen bei ihr. Ich gab ein leises Summen von mir und sah mich dann um. Ich konnte den Elfen erkennen, der mich aus dem Fluss geholt hatte und noch ein anderer Mann, der mir aber unbekannt war. Kurz beäugte ich ihn, ehe ich mich staunend umsah und erst einmal alle Eindrücke verdauen musste, die die Welt mir zeigte.
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BeitragThema: Re: Wasserfall   Heute um 10:53

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