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 Im Herzen des Waldes

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Idis
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Waldes   So 2 Nov 2014 - 18:16

Gerade hatte ich meine Tasche wieder gerichtet hörte ich leise Geräusche. Überrascht sah ich auf und sah eine dunkel gekleidete Gestalt so plötzlich aus dem Unterholz auftauchen, dass ich vor Schreck zusammenzuckte.
Mit großen Augen stand ich dort und sah die Unbekannte an, bis mir auffiel, dass mir eine Frage gestellt worden war.
"Ich.. äh... Ich bin eine Wanderin. Ich komme von weit her und bin auf dem Weg ins Tal." Das ich praktisch schon im Tal war fiel mir nicht auf, da ich bis jetzt praktisch nur Landschaft gesehen hatte und durch Wälder und Gebirge gereist war. "Und wer seid Ihr?"
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Keona
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Waldes   Mo 3 Nov 2014 - 16:16

Keonas Augen blitzten ein wenig belustigt auf, als die Wanderin bei ihrem Auftauchen zusammenzuckte. ~Vielleicht bist du so ja in Zukunft aufmerksamer..~, dachte sie im Stillen.
Die Elfe hielt die Kaputze tief im Gesicht. Solange sie nicht wusste, wer diese Wanderin war, woher sie dieses wichtige Buch hatte und zu welcher Seite sie gehörte, konnte sie ihr nicht trauen.
Keona lächelte wieder. ~Eine Wanderin... Von weit her... Soso.~, ging es ihr durch den Kopf, ~Ich komme auch... von weit weg.~
"Wenn ich so recht überlege, bin ich auch eine Wanderin." ~Seit sehr vielen Jahren..~ "Ihr solltet vorsichtiger sein und nicht solch einen lärm machen... Wer weiß welche Wesen, außer mir, in dieser friedlichen Stille noch angelockt wird.", bemerkte Keona tadelnd und machte eine deutende Geste, die den ganzen Wald mit einschloss.
Dass sie schon vorher die Geister des Rehs und der Wanderin ertastet hatte verschwieg sie natürlich.
Keona war auch auf dem Weg in das Tal. Vielleicht konnte sie das Mädche ja begleiten und mehr darüber herausfinden, woher sie das Buch hatte, was sie mit dem wollte, wohin sie ging.
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Idis
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Waldes   Mo 3 Nov 2014 - 19:56

Ich studierte das Gesicht der Fremden, während sie zu mir sprach.
Dunkle Haare, dunkel türkise Augen und ein Ausdruck stummer Beurteilung lag in ihrem Gesicht.
"Ich werde vorsichtiger sein." Neugierig betrachtete ich sie. Für meinen Teil hatte ich bereits gut Jagen gelernt, doch im Umgang mit der Natur hatte ich noch etwas Übung nötig. Sie schien jedoch so gut trainiert zu sein, dass sie kein einziges Geräusch gemacht hatte, als sie näher gekommen war.
"Ich... " Hatte ich einen bestimmten Grund warum ich auf Reisen war, außer die Welt zu entdecken und mehr über die alten Geschichten heraus zu finden? Im Grunde war es die reine Neugierde, die mich antrieb. "Ich bin auf dem Weg zu dem nächst gelegenen Dorf. Wohin wollt Ihr?" Ich versuchte es mit einem Lächeln. In den meisten Fällen brachte Sympathie einen weiter und meine ruhige, besonnene Ausstrahlung, auch wenn ich in vielen Bereichen noch etwas unwissend und manchmal auch unbeholfen war, ließ die Leute mich meist schneller akzeptieren. Vielleicht lag es daran, dass ich ein Halbblut war.
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Keona
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Waldes   Di 4 Nov 2014 - 11:27

Keona hörte der Fremden aufmerksam zu, die Hände in den Taschen.
Als ihr eine Frage gestellt wurde und die Wanderin sie anlächelte, blinzelte Keona einmal.
Sie hatte so ewig nicht mehr mit einem menschlichen Wesen zu tun gehabt, deswegen entspannte sich die Elfe bei dieser freundlichen Geste ein wenig.
"Ich habe kein wirkliches Ziel. Nur, wieder unter die Leute zu kommen und etwas zum Essen zu finden." Ich Magen machte zur Zustimmung ein lautes Grummelgeräusch.
"Wenn du nichts dagegen hast, begleite ich dich."
~Vielleicht. Vielleicht treffe ich ja wen den ich kenne.~
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Idis
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Waldes   Di 4 Nov 2014 - 16:45

Als sie mir ihre Beweggründe erklärte und ihr Magen zustimmend grummelte lächelte ich erneut, dann raffte ich meinen Bogen und stieg über den Kadaver meiner Jagdbeute hinüber. Ich war nun schon seit geraumer Zeit unter freiem Himmel unterwegs, wenn ich mich nicht täuschte wanderte ich bereits seit gut zwei Monaten gen Norden. Erst ab Beginn des zweiten Monats hatte ich begonnen, das Voreanlig-Gebirge zu durchqueren.
"Dann lasst uns zusammen reisen, es ist stets besser, sich zusammen zu tun." Ich hielt im Schnee Ausschau und hielt dann eine Hand gegen die Stirn, um mich an der Ausrichtung der Sonne zu orientieren. Es war bereits später Vormittag. Dann ging ich langsam in eine Richtung und nickte der Dunkelhaarigen freundlich zu.
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Keona
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Waldes   Di 4 Nov 2014 - 17:14

Die kleine Elfe wartete geduldig, bis ihre neue Gefährtin die Richtung ausgesucht hatte in die sie gehen wollte. Keona wusste in etwa, wo sich der Weg in Richtung Dorf längsschlängelte, doch überließ sie der Halbelfe die Führung. Sie war schon so lange unterwegs, da machten ein paar Kilometer mehr nichts aus. Außerdem konnte Keona sich so darauf konzentrieren, ein paar Beeren zu finden. Sie hoffte dass es noch ein paar gab. Als das Mädchen losging folgte Keona ihr.
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Idis
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Waldes   Di 4 Nov 2014 - 18:20

Nachdem ich sichergestellt hatte, dass die Fremde mir folgte, schlug ich einen abgelegenen Pfad ein, der sich durch die kahlen, schneebedeckten Bäume des Winters schlängelte und sich von den schwer mit dichten Nadeln beladenen Fichten und Tannen abwandte.
Der Pfad war von Wildtieren eingetreten worden und unterschiedliche Fußspuren - von Tatzen, Paarhufern und anderem Getier - waren darauf zu erkennen. Jetzt, wo ich so eine leise, trainierte Begleiterin hatte die mir folgte, achtete ich mehr als sonst auf die Lautstärke meiner Bewegungen. Das sie eine reine Elfe war und daher von Natur aus die Gabe, sich ohne Geräusche zu verursachen fortzubewegen besaß, konnte ich dank ihrer Kapuze und meinem fehlenden Wissen nicht einmal ahnen.
Nach einer Weile nahm der Pfad eine Windung, der ich, aufmerksam um mich blickend, folgte.

--> Fluss
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Keona
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Waldes   Mo 10 Nov 2014 - 16:18

Keonas Blick war die ganze Zeit auf den Boden gerichtet und ihre Füße nahmen einen regelmäßigen Trab an.
Sie folgte der Halbelfe stumm, nicht auf der Suche nach einem Gespräch und doch überlegte Keona, wie sie die Sprache irgendwie auf das Buch bringen konnte.

-->Fluss
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Sketch
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Waldes   Fr 26 Dez 2014 - 19:16

<-- Bauernfelder

Die Flammen brannten noch vor seinem inneren Auge.
Wie ein dunkler Schatten durchquerte er die Hälfte des Waldes, ungesehen, unentdeckt, vollkommen im Dunkeln. Irgendwann kam er in den tieferen Regionen des Waldes an, umgeben von uralten, riesengroßen Bäumen, tiefen Wurzeln und Unmengen von tiefgrünem Gestrüpp. Einzelne Sonnenstrahlen brachen durch das dichte Blätterdach und kündeten von der blutroten Sonne, die aufging.
Er blieb stehen und nahm einen tiefen Atemzug, dann öffnete er den oberen Kragen seines langen Mantels und ging zum Ufer des Flusses, der gen Süden floss. Auch hier war der Großteil des Waldes in dicken Schnee getaucht, doch der Flusslauf war so stark, dass das Wasser nicht zugefroren war.
Er kniete vor dem Flussufer nieder und stützte seine Arme auf seinem aufgestellten Knie ab, dann warf er einen Blick auf die unruhige Wasseroberfläche, woraufhin sie sich beruhigte und ihm eine klare Sicht bot.
"Draumr kópa Ebrithil", sagte er fast ehrfürchtig und spürte, wie die Energie der Magie durch ihn floss und wirkte. Als die Wasseroberfläche sich kräuselte richtete Sketch seinen Oberkörper auf und seine Gesichtszüge spannten sich an. Gleich darauf erschien die riesige, eindrucksvolle Steinhalle Eriks Exils vor ihm im Wasser.
Aus einem steinernen Seitengang hallten Schritte durch die große Halle und ein samtroter Umhang glitt über den Boden, dann tauchte Erik vor ihm auf. Sein Blick war auf den Brunnen gerichtet, den er in der Mitte seines 'Kronsaals', wie er ihn nannte, erbaut hatte. Seine Augen fixierten die seines Massenmörders, der ehrfürchtig vor seiner Erscheinung im Fluss kniete.
"Meister", sagte Sketch und senkte den Kopf wie zur Verbeugung. Erik erwiderte nichts, schloss jedoch die Hände hinter dem Rücken und sah seinen Auftragsmörder staunend, wenn auch gebieterisch an. "Es ist vollbracht, Meister. Warnungen wurden gesprochen, Zeichen gesetzt. Ich erwarte euren nächsten Auftrag, Meister." Sketchs tiefer Stimme war die Freude, die er bei seinen Mordopfern verspürt hatte, anzuhören. Erik lächelte.
"Spürst du es, Sketch?" Erik reckte den Kopf in die Höhe als würde er die Luft einatmen, die seinen Auftragsmörder umgab, als wäre er vor Ort. "Ein Ei, frisch geschlüpft, bei irgendeinem wahllosen Kind." Sketch war mit der Konfrontation mit seinem Meister beschäftigt gewesen und hatte daher seine Umgebung und dessen Auskundschaft für den Moment vernachlässigt, doch jetzt wo Erik es ansprach spürte er es so deutlich, als wäre es ihm niemals möglich gewesen es nicht zu bemerken. Er hob den Kopf und seine Augen leuchteten auf. Erik lächelte ihn blutdurstig an. "Töte ihn. Bring den Menschen des Tals ein WAHRES Zeichen meiner Rückkehr und meiner Forderungen."
Sketch nickte und senkte noch einmal tief den Kopf, bevor Erik mit einem grimmigen und zufriedenen Lächeln die Verbindung abbrach und Sketch gleich darauf sein eigenes Spiegelbild im Fluss betrachtete.
Mit einem ebenso grimmigem Lächeln wie das, das zuvor noch Eriks Gesicht geschmückt hatte, erhob er sich und verschwand gleich darauf Richtung Westen.

--> Im Wald
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