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 Waldrand

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Jeda
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BeitragThema: Re: Waldrand   Sa 19 Mai 2012 - 19:35

Der kleine Drache fing an zu summen er war doch irgendwie süß ich nahm ihn her und beschloss ihn mitzunehmen ich stand auf und schaute mich um vieleicht sollte ich nach Hause gehen dachte ich und lief im Schutze der Bäume zurück in den Elfenwald den kleinen Drachen nahe an mir gehalten

--->Elfenwald
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Kendall
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BeitragThema: Re: Waldrand   Sa 19 Mai 2012 - 19:37

Er merkte das die Elfe aufstand und anfing im schutz der Bäume wohin zulaufen. Er wusste nicht wohin aber das war ihm egal, der kleine schmiegte sich einfach noch enger an die Elfe und summte weiter.

---> Elfenwald
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BeitragThema: Re: Waldrand   So 20 Mai 2012 - 17:42

<--- Elfenwald

Schon bald hatte ich den Elfenwald verlassen und befand mich nun allmählich im Gebiet der Menschen. Von weitem schon sah ich den Wald der Menschen und lächelte. Nun begann ich meine wilde Reise endlich.
Am Waldesrand blieb ich stehen und ließ mich unter einer Eiche nieder. Ich packte eine Karte der Welt aus und überlegte, wohin ich als nächstes gehen sollte.
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Jeda
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BeitragThema: Re: Waldrand   So 20 Mai 2012 - 18:11

Ich endeckte Sennar bald ging aber nicht hin ich kletterte einen Baum hoch und kletterte von Baum zu Baum bis ich auf der Eiche war dann zog ich Bogen und zwei Pfeile legte beide an und zielte auf die Karte sie surrten los und rissen die Karte mit sich undnagelte sie auf dem Boden fest ich lächelte zufrieden ich hatte auch immernoch meinen drachen auf den Schultern
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BeitragThema: Re: Waldrand   So 20 Mai 2012 - 18:20

Ich fluchte lauthals, als plötzlich zwei Pfeile mir die Karte aus den Händen rissen und im Boden festnagelten. Sofort zog ich meine blutrote Klinge, rollte mich zur Seite ab und kam gegenüber des Baumes wieder zum stehen. Da entdeckte ich, wer mir die Karte aus den Händen gerissen hatte. Jeda. Und auf ihrer Schulter saß ihr Drache. Knurrend sah ich die Elfe an. "Ach, zuerst einfach wieder abhauen und mich jetzt verfolgen?! Was willst du noch, Jeda?!", fuhr ich sie an und verzog das Gesicht. Sie konnte ich jetzt überhaupt nicht gebrauchen.
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Jeda
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BeitragThema: Re: Waldrand   So 20 Mai 2012 - 18:21

"wer sagt das ich dich vervolge?Und du müsstest wissen wie ich mich in solchen situationen verhalte das haten wir schon oft genaug nicht?" erwiderte ich
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BeitragThema: Re: Waldrand   So 20 Mai 2012 - 18:26

Ich sah Jeda weiterhin wütend an und spannte all meine Muskeln an. Jeda wurde ganz offensichtlich zu einem nervigen Problem. "Falls du es noch nicht gemerkt hast: Du bist hier nach mir im Menschengebiet eingetroffen. Was hättest du hier sonst verloren, wenn du mich nicht verfolgen würdest. Und es ist mir egal, wie oft wir das schon hatten. Das ist ewig her, ich bin ein anderer und ich verzichte auf unsere Freundschaft. Werd du mit deinem Drachen bei den Elfen glücklich, ich finde mein Glück woanders. Und jetzt hau ab!" Meine Stimme war im Verlauf immer lauter geworden, bis ich Jeda fast schon anschrie.
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BeitragThema: Re: Waldrand   So 20 Mai 2012 - 18:28

Ich starrte ihn schon mit Tränen in den Augen an und schüttelte den Kopf ich nahm die Pfeile und starrte ihn nochmal an und rannte dann den Weg entlang weg
(iwie bin ich heute nicht gerade kreativ :/)
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BeitragThema: Re: Waldrand   So 20 Mai 2012 - 19:03

Kalt erwiderte ich Jedas Blick. Ihre Tränen waren mir egal. Sollte sie ruhig weinen. Solange sie nur abhaute. Und das tat sie dann auch. Na endlich. Problem Nummer eins gelöst. dachte ich, hob die Karte wieder auf, die nun an zwei Ecken zerrissen war. Doch immerhin war der Rest heil geblieben. Und die Elfenwälder kannte ich eh auswendig. Ich sah mir das Gebiet der Menschen genauer an und überlegte, dass ich wohl in den Dörfern am besten anfangen sollte.
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Jeda
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BeitragThema: Re: Waldrand   So 20 Mai 2012 - 19:06

Ich lief weiter zum Herz des Waldes

--->Herz des Waldes
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BeitragThema: Re: Waldrand   So 20 Mai 2012 - 19:42

Da ich heute erstmal nicht mehr weiterreisen würde, da es schon spät war und ich meine Kräfte schonen musste, entschied ich, dass ich mich tiefer in den Wald vorwagen würde und mir dort ein Lager für die Nacht suchen würde. Also packte ich die Karte wieder ein, schob mein Schwert zurück in die Scheide und ging los.

tbc: Im Herzen des Waldes
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Keona
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BeitragThema: Re: Waldrand   Mi 29 Okt 2014 - 9:00

<--Die Drakensberge

Auch hier, am Waldrand blieb Keona erneut stehen. Sie sog den lieblichen Duft des Winterwaldes in sich auf. Die Augen der Elfe schlossen sich unter der Kaputze und sie ließ ihren Geist ausschwärmen. Sie spürte die schlafenden Geister von verschiedenen Tieren. Hier und dort war auch ein Vogel unterwegs, auf der verzweifelten Suche nach etwas Essbarem - genauso wie Keona selbst. Dann, im tiefsten Herzen des Waldes, spürte sie den Geist, eines Menschlichen Wesens, doch war sie auch von Magie umgeben. Keona spürte den Geist eines verendenen Tieres, dann war es tot. Sie beschloss, dieses weibliche Wesen aufzusuchen.

-->Im Herzen des Waldes
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Andromex
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BeitragThema: Re: Waldrand   Do 6 Nov 2014 - 21:26

<- Dorf

Mit gesenktem Kopf und meiner Kapuze tief ins Gesicht gezogen stapfte ich durch die Winterlandschaft. Ich war schnell und unbemerkt aus dem Dorf herausgekommen und als ich die letzten Häuser hinter mir gelassen hatte, konnte ich etwas freier durchatmen. Ich war schon immer jemand gewesen, der die Welt und das Reisen dem Leben an einem Ort mit vielen Menschen um einen herum bevorzugt hatte. Aber hätte ich mich damals nicht entschieden, dieses Leben hinter mir zu lassen, dann wäre meine Tarnung schon längst aufgeflogen. Denn ein Fremder, der regelmäßig im Dorf vobeischaute und dann wieder ins nichts verschwand hätte zu viel Aufmerksamkeit erregt. Es hätten Fragen gefragt werden.
Ich atmete tief ein und spürte die winzigen Schneeflocken, die um mich herumtanzten in meiner Nase kribbeln und als ich ausatmete kam eine Dunstwolke aus meiner Nase. Für einen kleinen Moment hatte ich alle Sorgen vergessen und konnte die Schönheit der Winterlandschaft bewundern.
Ich erreichte den Waldrand und lief etwas zwischen den Bäumen versteckt, weiter. Ein kleiner Pfad führte entlang der Bauernfelder als Grenze zwischen Wald und Wohngegend dort entlang, der oft auch von den Bauern benutzt wurde. Aber zu dieser Jahreszeit erwartete ich nicht so viele Menschen dort anzutreffen.
Ich warf einen Blick nach oben, zwischen den Baumwipfeln hindurch ich bemerkte, dass es langsam anfing zu dämmern und die Schatten der Bäume auf den weißen Feldern länger wurden. Die Dunkelheit machte mir zwar nichts aus, da meine Augen auch gut bei Nacht funktionierten, aber ich wollte dennoch nicht als vermummte Gestalt im Dunkeln gesehen und verfolgt werden. Also ging ich ein wenig schneller und achtete sorgsam darauf, dass meine Fußspuren hinter mir verschwanden.

-> Zerfallenes Dorf
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Zerean
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BeitragThema: Re: Waldrand   Di 11 Nov 2014 - 8:51

<-- Zerfallenes Dorf

Der Sturm wurde bereits heftiger. Immer mehr Schnee flog mir um die Ohren und bei der einen oder anderen starken Windböe wurde ich einen großen, stolpernden Schritt nach vorn geworfen. Ich bemühte mich nicht in dem hohen Schnee hinzufliegen, kämpfte mich mit schweren Schritten durch den Wald und hörte über mir das laute Knarren und Ächzen der Bäume, die dem Wind inzwischen auch kaum noch stand halten konnten.
Schnellst möglich musste ich zurück zum Dorf. Mein Atem ging flach und meine Augen waren zu schmalen Schlitzen verengt, damit ich am Horizont überhaupt die kleinen Lichter des Dorfes ausmachen konnte. Auf meinen Schultern, meinem Kopf und meiner Tasche lag eine dicke Schicht Schnee, die der Wind immer wieder von meinen Schultern fegte und eine neue Ladung hinaufstürmte.

--> Dorf
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Andromex
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BeitragThema: Re: Waldrand   Di 16 Dez 2014 - 9:02

<- Bauernfelder

Schnell lief ich auf dn Waldrand zu und konnte erst wieder beruhigt ausatmen, als ich im Schutz der Bäume stand. Zerean war mir gefolgt und ihr bleiches Gesicht sprach Bände. Sie hatte genauso Angst vor dem was kommen würde, wie ich.
Ich blickte in die rauchewolke, die die Bauernfelder einhüllte und dachte verzweifelt an den Schrecken, den der Schatten damals schon verbreitet hatte. An all die Tode, die auf seine Rechnung gingen und.. Selena....
Mein Blick wurde finster und ich blickte mich zu Zerean um. "Es sind warnungen - vor dem was kommen wird!"
Meine Hand fuhr in meine Tasche und ich kühlte meinen Körper an dem kalten Metall des Dolches in meiner Tasche, bevor ich weitersprach. "Wir müssen vorbereitet sein! Wir müssen", ich deutete auf Zereans Tasche, die sie die ganze Zeit mit sich herumtrug, "das da in Sicherheit bringen. Wir müssen Drachenreiter auf unsere Seite haben, wir müssen Stärke haben, um gegen Erik anzutreten! Wir brauchen Elfen, wir brauchen Drachen, wir brauchen jeden kampffähigen Mann um den Schatten entgültig in die Dunkelheit zurückzutreiben." Ich blickte auf den Boden und atmete tief ein, bevor ich fortfuhr, "Wir müssen die Warnung zurückgeben und ihm etwas bieten, wenn er zurückkommt!"
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Zerean
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BeitragThema: Re: Waldrand   Di 16 Dez 2014 - 9:10

<-- Bauernfelder

Als ich neben ihm zum stehen kam sprach sein Gesicht dieselben Bände wie das meine. Auch er fürchtete sich, auch er sah vor seinem geistigen Auge noch viel schlimmere Dinge geschehen als die, die bisher geschehen waren. So viele Leben hatte der Schatten damals genommen... Solch eine Schreckensherrschaft mussten wir unbedingt verhindern. Imselben Moment sprach er aus, was wir dringend benötigten. ich wusste das, ich konnte alles bestätigen was er sagte, doch hatten wir nichts davon und das heilige Ei, das ich mit mir herum trug, war seit über 100 Jahren nicht geschlüpft - soweit ich wusste. Vielleicht ruhte es noch länger als irgendjemand vermuten konnte.
"Ich stimme dir in allem was du sagst zu Andromex", sagte ich, senkte dann aber meinen Blick. "Doch die Hoffnung in meiner Tasche trage ichschon mein ganzes Leben mit mir herum und andere Eier wurden seit jeher nicht mehr gefunden." Ich wollte nicht laut aussprechen, dass ich zu diesen zeiten wenig Hoffnung für eine starke Allianz hegte, doch ich wusste, dass auch Andromex sich dessen bewusst war. "Ich glaube außerdem nicht, dass er selbst hier ist. Diese Mordserien zeigen kein Muster, so etwas habe ich zuvor noch nie gesehen. Es ähnelt zwar am meisten dem Schatten, dennoch... Ich glaue, jemand handelt in seinem Auftrag. Jemand, der verdammt gut in dem ist, was er tut. Wer weiß, wie lange unser Gegner tainiert wurde."
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BeitragThema: Re: Waldrand   Do 18 Dez 2014 - 12:23

Ich nickte Zerean zu und bestätigte innerlich ihre Gedanken. Das Gefühl hatte ich auch schon gehabt. Diese unnötige Kraftverschwendung, diese unnötigen Tode, waren definitiv nicht durch die Hand des Schattens ausgeführt worden. Das hätte ich zudem gespürt. Ich war mit Erik verbunden, wenn nicht über Geist dann wenigstens durch die Magie, die er an mir angewandt hatte. Magie...
Ernst blickte ich Zerean an, dann sprach ich: "Diese Morde stammen nicht von seinem Schwer. Sie stammen von einer Maschine, einer Maschine gmacht zum Töten, deren Geist durch den Schatten kontrolliert wird."
Ich senkte den Blick und holte tief Luft bevor ich fortfuhr: "Ich bin ein fehlgeschlagenes Experiment. Was, wenn er es geschafft hat? Jemanden, wie mich damals, umfunktioniert hat und diesmal gewonnen hat. Macht über dessen Geist hat?"
Mein Blick wanderte umher und ich versuche in meinem Geiste die einzelnen Auren herauszufiltern. Aber weder die dunkle Magie des Gasthauses, noch die Aura eines Schattens begegnete mir auf meiner Suche. Nur der Geist meines Drachens, der nicht weit von uns im Wald verborgen war.
Meine Augen fixierten wieder Zerean und ich schluckte fest, bevor ich weitersprach. "Wenn diese Maschine Fehler aufweißt, wenn sie noch nicht fertig ist, wird er mehr schicken, mehr Vorboten. Mehr Mordmaschinen, mehr Drachentöter. Wir müssen dieses Land warnen, wir müssen uns dafür vorbereiten. Denn keiner in diesen Lande könnte auch nur einer von Eriks Maschinen entgegentreten. Keiner von ihnen könnte es mit mir aufnehmen, wie sollten sie gegen etwas noch stärkeres ankommen?"
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Zerean
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BeitragThema: Re: Waldrand   Fr 26 Dez 2014 - 16:36

Andromex' Worte machten mir Angst. Mir, die ich in meinem Leben schon so vieles gesehen, in jungen Jahren so vieles studiert und in meiner Lebzeit so vieles gelesen hatte. Ich wusste, dass er recht haben könnte, ich wusste um die Gefahr was es bedeuten konnte, ich wusste es. Wahrhaben wollte ich es nicht aber das änderte nichts an den Tatsachen.
"Wenn es tatsächlich so ist, wie du sagst", sagte sie und ihre Stimme zitterte, "dann können wir Erik nicht aufhalten."
Einen von Eriks manipulierten Massenmördern würde keiner in diesem Land standhalten, nicht nach einer über 70 Jahre langer Pause des Krieges. Die Zeiten in denen junge Männer eine Grundausbildung erhielten, in denen sie als erwachsene Männer Schwerter führen konnten waren lange vorbei, die vergessenen Kriege, die Ruhe und der Schutz des Tals hatte die Menschen träge gemacht, unerfahren, hilflos. Erik hätte leichtes Spiel und wenn Andromex die Wahrheit sprach, dann konnte ein einziger von Eriks geistgesteuerten Wahnsinnigen dieses Tal im Handumdrehen an sich reißen.
"Aber Erik hat es bei dir versucht", erwiderte ich, den kleinen Hoffnungsschimmer festhaltend, der uns noch blieb. "und er hat es nicht geschafft! Vielleicht, wenn ein Massenmörder unter seiner geistigen Kontrolle steht, hat dieser auch eine Schwachstelle. Vielleicht können wir ihn von Eriks Geist befreien. Es hat bei dir auch funktioniert, und wenn du recht hast ist es wohlmöglicherweise der einzige Weg unser Land zu retten."
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BeitragThema: Re: Waldrand   Sa 27 Dez 2014 - 17:55

Ich merkte, wie Zereans Hoffnung bei meinen Worten sank. Aber ich konnte es nicht ändern, ich hatte Recht und ich wusste, wie mächtig Erik war, wenn er doch wieder zurückkehren sollte. Es gab nichts, womit ich die Beauftragte beruhigen konnte, denn dies war die kalte Realität und unsere Chancen lagen wirklich schlecht ihr zu entkommen.
Zerean kam auf meine Verwandlung zu sprechen und ich senkte den Blick. Sie hatte Recht, aber mein Gefühl sagte mir, dass sie zu viel Hoffnung in diese Möglichkeit setzte.
Ich blickte wieder auf und schaute ihr fest in die Augen. "Vielleicht hat er eine Schwachstelle. Und vielleicht kann man ihn zurückholen. Ja ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass es gehen würde." Meine Gedanken wanderten zu dem Dolch in meiner Tasche und unwillkürlich schlossen sich meine Finger fest um das kalte Metall.
"Aber was wenn wir ihn zurückholen? Wenn wir ihn auf unsere Seite ziehen? Dann hat Erik seine Maschine verloren. Dann wird er, wie ich schon meinte, weitere schicken. Mehr, gegen die wir uns nicht wehren können."
Ich dachte einen Moment nach, bevor ich fortfuhr: "Wir haben momentan einen Gegner, einen Gegner, der vielleicht weiß, wo Erik steckt, der weiß, wie man ihn vernichten kann. Aber wenn wir ihn vernichten, bevor wir diese Informationen haben, sind wir verloren. Wir dürfen Erik nicht seine Waffe stehlen, wir müssen sie nur stumpfen!"
Ich blickte Zerean fest an und nahm meinen Dolch nun ganz in die Hand. "Wir müssen Erik finden und ihn vernichten, bevor er weiteren Schaden anrichten kann. Dafür brauchen wir seine Maschine... und Hilfe!"
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Zerean
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BeitragThema: Re: Waldrand   Sa 27 Dez 2014 - 22:57

Er sah mir fest in die Augen, als er mir seine Sorgen offen legte. Und ich verstand seine Bedenken aber auch wusste ich, dass meine aufkommende Hoffnung mir nicht zu Herz gehen durfte. Es war gut möglich, dass sie nichts bedeutete, ich durfte ihr nicht so viel Spielraum geben. Hoffnung war gut, doch zu viel davon vernebelte die Sinne für die tatsächlichen Geschehnisse.
Ich nickte, ich hatte keine Einwände hervor zu bringen und so hörte ich ihm einen Augenblick lang schweigend zu, während er mit unseren drezeitigen Möglichkeiten rang - die verdammt begrenzt waren. Zwar konnten wir nicht mit Sicherheit sagen, dass Erik mehr schicken würde, aber wir konnten auch nicht mit Sicherheit sagen, dass wir seinen Mörder überhaupt auf unsere Seite ziehen konnten. Selbst wenn es möglich war würde es verdammt schwer werden, mir schien es als haben wir es hier mit einem echten Monstrum zu tun. Erik hatte wirklich nicht an Schrecken für das Dorf gespart.
Das wir ihn nicht töten konnten war eine logische Schlussfolgerung, doch behagte sie mir nicht. "Wenn wir ihn nicht töten dürfen heißt das, dass vielleicht weitere Tote für die Zeit aufkommen müssen die es uns braucht, ihn auf unsere Seite zu ziehen." Ich dachte einen Moment darauf herum, bevor ich noch hinzusetzte: "Wir haben bis jetzt nur einen vagen Eindruck davon verschaffen können, wie mächtig Eriks Massenmörder tatsächlich ist. Wenn wir ihn unterschätzen werden Leben dafür bezahlen müssen."
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BeitragThema: Re: Waldrand   So 28 Dez 2014 - 11:10

Ich nickte und folgte Zereans Gedankengängen. Und ich verstand ihre Sorgen. Aber wir konnte es nicht ändern, manchmal mussten Opfer gebracht werden, damit das Böse vernichtet werden konnte. Ich atmete tief ein, bevor ich anfing zu sprechen: "Tote, ja wahrscheinlich. Aber", ich deutete auf die Rauchfahne, die noch immer von den Bauernfelder her aufstieg und uns an das Geschehene erinnerte, "wir haben gelernt, er wählt nicht ganz zufällig aus. Er hat es, wie auch schon vor all den Jahren, auf die Drachenreiter abgesehen und alles, was mit dem in Verbindung steht."
Ich dachte einen Moment nach, doch ich konnte die Tode im Gasthaus damit nicht verbinden. Es machte keinen Sinn. Aber wenn er jetzt weiter nach dem Prinzip der Drachenreitervernichtung und Eriks Rachezug ging, dann würden wir früher oder später auf ihn stoßen.
"Wir müssen nach seinem Prinzip handeln, wir müssen nicht seine Spuren verfolgen, sondern sie vorherbesagen."
Meine Augen wanderten in den Wald hinter Zerean und ich suchte mit meinem Geist die Umgebung ab, bevor ich die Bauftragte wieder anschaute, "doch sei gewarnt. Sowohl Ihr, und das Ei in Eurer Tasche, als auch ich stehen auf seiner Liste!"
Ich zog meine Kapuze weiter über mein Gesicht. "Wir dürfen uns nicht voneinander trennen. Wir sind zwei Ziele, die er nicht zusammen aufsuchen kann!
Und wir müssen ihn schnell finden!"
Mit den Worten stapfte ich schnell los in Richtung Dorf. Ich hatte jemanden aufzusuchen und wollte ihm Zerean vorstellen.

-> Dorf
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Zerean
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BeitragThema: Re: Waldrand   So 28 Dez 2014 - 11:48

Der Gedanke, das die Toten so wie damals wieder eine Verbindung mit den Drachenreitern haben würden war mir auch schon gekommen, nur hatte ich die Tatsachen bisher noch nicht auf diese Weise betrachtet. Ich nickte und vergrub meine Hände daraufhin in meinen Manteltaschen. Nachdenklich sah ich zu Boden als er mir auch noch einmal verdeutlichte, dass wir beide ebenfalls auf seiner Liste standen. Ich war mir dessen bewusst gewesen, doch es so deutlich von Jemand anderem zu hören bewirkte dann doch noch etwas mehr. Ich sah ernst zu ihm auf und nickte.
"Wir dürfen uns nicht trennen, was auch immer kommen mag. Uns allein anzutreffen spielt ihm direkt in die Karten." Als Andromex dann seine Kapuze ins Gesicht zog tat ich es ihm gleich. Eriks Massenmörder zu finden war jetzt natürlich oberstes Gebot, doch leise Furcht saß mir immer noch in den Knochen. Obwohl es unser Ziel war hoffte ich, dass wir nicht allzu bald auf ihn stoßen würden. Es war immer noch dahingestellt, ob wir zu zweit überhaupt eine Chance gegen ihn hatten.
Wir bauten immer noch auf der Hoffnung, dass er mit sich reden ließ, doch wenn sein Geist unter Kontrolle stand mussten Magiesiegel gebrochen werden. "Es ist gut möglich, dass wir ihn gefangen nehmen müssen, möglicherweise fesseln oder ähnliches - ob wir das schaffen ist natürlich fragwürdig -, um ihn von Eriks Bann befreien zu können." Zweifel waren aus meiner Stimme herauszuhören. Wenn es dazu kommen würde hoffte ich inständig, dass wir dazu in der Lage waren. Nervös und mit sorgenvollen Gedanken folgte ich dem Reiter zurück ins Dorf.

--> Dorf
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Andromex
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BeitragThema: Re: Waldrand   Mo 29 Dez 2014 - 21:15

<- Dorf

Wir ließen schnell das Dorf hinter uns und näherten uns erneut der Waldgrenze. Alles, woran ich denken konnte, war mein Drache, der ganz allein und ungeschützt mitten im Wald stand und jederzeit von diesem Monster angegriffen werden konnte. Natürlich beruhigte mich mein Drache in meinem Geist und versuchte mich zu überzeugen, dass es ihm gut ging, aber ich musste bei ihm sein. So wie Zerean nicht alleine sein sollte, sollte mein Drache es auch nicht.
Ich atmete ein wenig tiefer, als wir die Bäume endlich erreichten und wir durch den Wald von Blicken geschützt waren. Der Schnee auf dem Boden wurde immer weniger, je tiefer wir in den Wald kamen und das Licht durch die Kronen versiegte mit jedem Schritt mehr.
Und dann hörte ich es plötzlich. Ein Schrei. Der Schrei eines Drachen, panisch, verzweifelt. Und ich spürte den Schrei in meinem ganzen Körper wiederhallen. Mein Geist wanderte aus und suchte nach der Quelle und auf einmal überkam mich eine Hitzewelle. Meine Haut brannte und meine Augen schmerzten, aber mein Geist war ganz klar und wies mir den Weg. Den Weg zu etwas, was ich mir nie hätte erträumen können. Den Weg zu etwas sterbendem. Der Geist versiegte langsam und ich hatte Schwierigkeiten mich daran zu orientieren. Aber wir mussten zu ihm, ihn finden, ihn retten! Das konnte nicht ein Todesschrei gewesen sein, das durfte nicht. Der Drache den ich spürte war vielleicht unsere einzige Hoffnung.
Ich rannte, so schnell ich nur konnte zwischen den Bäumen hindurch, den Ästen ausweichend. Und ich konnte gar nicht schnell genau an dem Ort ankommen, von dem der Schrei, der immer leiser wurde, her kam.

-> Im Wald
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Zerean
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BeitragThema: Re: Waldrand   Mo 29 Dez 2014 - 21:24

<-- Dorf

Andromex' Sorge um seinen Drachen konnte ich nur zu gut nachvollziehen. Nachdem was uns der alte Mann erzählt hatte konnte man nicht anders als die Zusammenhänge sehen, die notgedrungen dazu führen mussten, dass als nächstes Wyrrda auf der Liste des Mörders stand. Jetzt wo ich den Greis tot wusste fühlte ich mich aber besser, erleichtert, da nun einer weniger vorhanden war, der Informationen an die falschen weitergeben konnte.
Während ich hinter dem Reiter durch den Wald hetzte ruhte stets eine Hand auf meiner Tasche, damit sie nicht zu sehr in Schwung kam und ruhig an meiner Seite blieb. Nichtsdestotrotz versuchte ich mich nach Kräften zu beeilen.
Und dann hörte ich ihn. Einen Schrei, so furchterregend und so voller Schmerzen, dass ich unwillkürlich erzitterte. Auch Andromex schien er mitgenommen zu haben, denn der Schrecken, der in sein Gesicht geschrieben stand war unaussprechlich. Kalter Schweiß brach mir aus als ich daran dachte, was das wohlmöglich bedeutete. Was es gutes bedeutet hätte, was es nun furchtbares bedeuten musste. Ich rannte so schnell mich meine Beine trugen und kämpfte gegen den hohen Schnee an, der den Boden bedeckte.

--> Im Wald
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Hrana
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RPG-Alter : Altert man beim Warten...? Ich weiß nicht, wie lange ich schon in dieser Schale stecke und mein Geist schlummert...
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BeitragThema: Re: Waldrand   Do 11 Jun 2015 - 14:04

<---Voreanlig-Gebirge

*unter Getöse donnerten die Felsen in einer großen Staubwolke die Hänge hinab und kamen nahe des Waldes zum Erliegen. Das Echo hallte durch das Tal und erstarb schließlich. Das Ei war nur zu finden, wenn man sich den Haufen Steine etwas genauer ansah. Die Lawine hatte allerdings auch Erzhaltige Felsen mit sich gebracht welche aufgebrochen waren und matt glitzerten*
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