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 Bauernfelder

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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Mo 24 Mai 2010 - 20:14

Von Daniel

Ich senkte den Kopf. "Ich weiß es nicht." Dann flog Star voraus udn ich rief Djuli zu: "Aber das Wichtigste ist, dass wir uns in Sicherheit bringen! Kommt!" Damit war auch die weiße Drachendame namens Shy Lady gemeint. Ihren Namen hatte ich durch Star herausbekommen. Er hatte ihn gewusst.

--> Dorf
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Di 25 Mai 2010 - 8:51

Von Djuli

Ich flog Daniel nach.

--> Dorf
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Di 25 Mai 2010 - 9:36

Von Shy Lady

Ich folgte den beiden.

------------> Dorf
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Di 25 Mai 2010 - 11:44

Von Kim

Ich war Eragon schnell nachgerannt, so, dass ich nicht bemerkte, wie die Anderen in Aufruhr gerieten.

-->Lichtung
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Mi 11 Aug 2010 - 9:25

Von Selena:

<-- Dorf

Ich lief beinahe in einem älteren Mann hinein, als ich sah, dass er einen Kaufvertrag in der Hand hielt. Nervös blickte ich darauf hinab und sah, dass er eine kleine Hütte direkt am Dorfrand verkaufte. Allerdings war sie nicht billig.
"Ich biete ihnen 2 Goldschillinge!", bot ich ihm an und er machte große Augen.
"Das ist viel Geld." Er dachte eine Weile darüber nach und nachdem ich meinen Charm spielen ließ, war er einverstanden. Ich gab ihm das Geld und er mir den Vertrag. Ich folgte der Kartenbeschreibung und fand die Hütte: Sie war perfekt, wenn man nur eine Schlafstätte brauchte und den restlichen Tag auf Spiongängen war.
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Mo 16 Aug 2010 - 18:52

Von Selena:

Am darauf folgenden Morgen erwachte ich in den frühen Morgenstunden. Müde streckte ich die Glieder und hievte mich schwerfällig aus dem Bett, dass bei der Bewegung ächzte. Der gestrige Tag war sehr anstrengend gewesen und ich dachte nur ungern an die lange Rückreise, die ich an jenem Tag hinter mich gebracht hatte.
Ich rieb mir den Schlaf aus den Augen und legte die Kleidung an, befestigte meinen Bogen und meinen Köcher und steckte meinen Dolch in die kleine Scheide neben dem Köcher an meinem Gürtel. Dann erst verließ ich das Haus.

--> Dorf
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Sa 21 Aug 2010 - 11:53

Von Selena:

--> Dorf

Ich ging den langen, schmalen Pfad entlang bis zu der kleinen Holzhütte, die das letzte Haus in der hintersten Ecke war. Vorsichtig öffnete ich die knartschende Tür und schlüpfte hinein, worauf hin ich Daniel mit einer Handbewegung bedeutete, mir zu folgen.
"Hier dürften wir sicher sein", zischte ich ihm zu.
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Sa 21 Aug 2010 - 12:00

Von Daniel

<-- Dorf

Ich folgte Selena ins Haus und schloss die Tür hinter mir, dann sah ich mich erst einmal um.
"Selena...", begann ich, daon überzeugt, dass ich sie in meinen Plan einweihen sollte, mich aber nicht richtig dazu durchringen konnte, "Ich muss dir etwas sehr Wichtiges sagen." Ich warf einen verschwörerischen Blick zu dem einzigen Fenster in dieser Hütte, das offen stand, dann ging ich hin und schloss es zu. Dann lehnte ich mich an das Fensterbrett, welches gefährlich quietschte, und fuhr fort: "Erik ist mein Vater und nur wegen mir stecken jetzt alle Drachenreiter in Gefahr, wie du weißt. Ich hätte mir nie im Leben vorstellen können, dass er ein Schatten ist!", stieß ich frustriert aus und stützte meinen Kopf in eine Hand. "Er ist so schrecklich gefährlich für euch und natürlich auch für mich! Für alle Reiter!" Ich stöhnte und ging ein paar Schritte im Raum herum.
"Nun, auf jeden Fall ist es mein Vater, und daher ist es auch meine Aufgabe, euch diese Gefahr, diese gewaltige Last, von den Schultern zu nehmen. Ich bin derjenige, der das tun muss! schließlich habe ich euch in dieses Schlamassel geführt! Und ich werde euch da auch wieder herausholen!" Dann trat ein trauriger, verletzlicher Blick in meine Augen. "Das einzige Hindernis, was ich dafür bewältigen muss, ist die Tatsache, dass er mein Vater ist."
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Sa 21 Aug 2010 - 13:00

Von Dirk

<-Dorf

Ich behielt beide im Auge, als sie plötzlich in ein Haus verschwanden. Ich fluchte leise. Jetzt würd ich wohl nichts erfahren, außer ich würde lauschen. Soltle ich es riskieren ode rlieber lassen. Andererseits würde ich vielleicht, wieso eine Elfe sich hier aufhalten würde. Ich schlich mich ans Haus an und konnte mich unter einem Fenster verstecken. Ich hielt die Luft an, als das Fenster geschlossen wurde. Dann atmete ich erleichtert aus. Gott sei Dank. Sie hatten mich nicht bemerkt.Ich verstand nur Bruchstücke.Dennoch reichte es, um nachzudenken.Es ging also um einen Vater, einen Schatten und das Drachenreiter in Gefahr waren. Mir wurde eiskalt. Ein Schatten? Hier? Das gefiel mir ganz und gar nicht. Ich lauschte gebannt weiter. Der Mann erwähnte irgendwas mit seinem Vater, doch was genau wusste ich nicht. Ich wusste nur, dass es wohl nicht klug war, hier zu bleiben. Ich musste sofort hier weg, dass wurde mir jetzt klar. Ich musste so schnell wie möglich weg hier. Ich schlich mich ums Haus rum, doch dann stolperte ich über ein Fass, welches krachen zerbrach."Oh verdammt!", fluchte ich und rannte los. Gott sei Dank gabs nur ein Fenster, aber wenn sie schnell waren, würden sie mich entdecken. So schnell ich konnte stürmte ich ins Dorf zurück.

<-Dorf

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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Mi 22 Sep 2010 - 14:11

Von Daniel

Sie blickte mich aus ernsten Augen an, dann starrte sie plötzlich auf etwas, was sich hinter mir befand. Ich fuhr herum, doch ehe ich sehen konnte, wer es gewesen war, hatte Selena ihm eins übergezogen und war ein Stück weit von mir weg gerannt. Ich blickte ihr fragend nach. Dann sah ich, auf wen sie zurannte: Meinen Vater, Erik Jäger.
"Selena, Nein!", rief ich, doch es war bereits zu spät.
Eriks Blick fixierte mich und mit grausam verzogener Fratze rumpelte seine Stimme mir entgegen: "Ah, Daniel! Lange nicht mehr gesehen!" Er hatte die Elfe fest an sich gepresst und ich spürte, dass er ihr einen Zauber auf den Geist gelegt hatte. Ich wusste nicht einmal, dass so etwas möglich war.
"Willst du, dass sie am Leben bleibt?" Er hechelte mich mit wütenden Augen an und sein Griff verstärkte sich. Ich war unfähig, zu sprechen. Nun war alles verloren. Er wusste, wo ich mich befand. Er hielt Selena gefangen. Und er hatte mich beinahe so weit, dass ich mit meiner Geschichte rausrückte.
Ich riss mich mit krausem Gesichtszug zusammen und starrte ihn aus bösen Augen an. "Lass sie frei!" Ich stieß mit meinem Geist so heftig gegen den seinen, dass er ins Schwanken geriet, sich aber sogleich wieder fing. Ich wusste, dass ich es mit einem Schatten nicht aufnehmen konnte, aber auch nicht tatenlos herumstehen konnte. Doch ehe ich etwas unternehmen konnte merkte ich, wie Erik Selena das Leben nahm, indem er ihre ganze Energie aus dem Körper zog. Ich sah, wie Selenas Haut sich straffte und sie erbleichte, ihre weit geöffneten Augen hatten eunen furchterregenden Ausdruck in sich. Ihre Hände vielen Leblos zu beiden Seiten ihres erschlafften Körpers hinab und Erik sah mich unverhohlen an. "Na, was sagst du jetzt?"
Ich schrie auf und stürzte zu ihm, meinen Dolch - meine einzige Waffe - in den Händen. Mit wutverzerrtem Gesicht warf ich mich auf ihn, sodass er Selena losließ und sie kullernd auf den Boden rollte. Erik stürzte unter meinem Gewicht, fing sich sogleich aber wieder und riss mich von sich herunter. Mit einem einzigen Griff brachte er alle meine Gliedmaßen zum Stillstand und so hing ich in seinem Handgriff, unfähig, irgentetwas zu tun.
Dann erinnerte ich mich an eine Zaubertaktik, die ich von Selena erlernt hatte.
Ich dachte ganz fest die Worte Brakka du Vanyalí und riss mich aus seinem Zauberbann. Blitzschnell trat ich ihm sein Schwert aus der Hand, rappelte mich hauf und rannte davon. Aus dem Dorf heraus, aus dem Wald heraus, einfach Weg. Mein Gesicht war starr vor Scherck und dem Gedanken, eine sehr gute Freundin verloren zu haben.

--> Ruinenstadt
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Daniel
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   So 22 Jan 2012 - 9:16

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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Di 11 Nov 2014 - 9:06

<- Zerfallenes Dorf

ich bahnte mir meinen Weg durch den Sturm und spürte, wie der Wind an meiner Kleidung zerrte. Die Schneeflocken wehten mir in die Augen und ich musst esi e zusammenkneifen, damit ich wenigstens ein bisschen in dem Schneesturm um mich herum erkennen konnte.
Die Flocken, die sich auf meine Kleidung setzten, durchdrangen diese und zeschmolzen auf meiner Haut, sodass mir schnell die Kälte bis durch die Knochen gedrungen war.
Ich hatte sehr lange zeit nicht mehr einen so starken Schneesturm erlebt und besonders im tal, das eigentlich durch die großen Bergketten von solchen Unwettern geschützt wurde.
Aber ich hatte keine Zeit genauer darüber nachzudenken, da mich eine Windböhe packte und fast von den Füßen riss. Ein Flucher entwich mir und ich stemmte mich gegen den Wind.
"Sköliro", schrie ich gegen den Wind an und innerhalb von Sekunden wurde der Schnee von mir fortgewirbelt und ich befand mich in einer schützenden Kugel, die nicht von dem Sturm durchdrungen werden konnte. Ich ging weiter, aufs Dorf zu und bemühte mich, mit meiner guten Sicht, nach Menschen ausschauzuhalten, damit dieses naturphänomen um mich herum nicht entdeckt wurde.

-> Das Dorf
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Zerean
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Di 25 Nov 2014 - 9:00

<-- Dorf

Angst begleitete mich den Trampelpfad, der aufgrund des Schnees keiner mehr war, hinab. Ich hatte es deutlich gespürt, diese übermächtige dunkle Kraft, die mich wie ein Schleier gefangen nehmen wollte, obwohl ich noch nicht einmal ganz das Gasthaus betreten hatte.
Mir war nach Schreien zumute und am liebsten wäre ich sofort zu Andromex' Haus gerannt um ihn zu warnen, doch das erschien mir dann doch etwas verfrüht. Normalerweise behielt ich bei so etwas auch einen kühleren Kopf, meine plötzliche Panikattacke hatte ich daher höchstwahrscheinlich den dunklen Kräften zu verdanken. Immerhin war ich auch nur ein Mensch und leider nicht vollkommen immun dagegen.
Das Ei gewann inzwischen wieder seine Wärme zurück und schützend legte ich beide Arme um meine Tasche, dann machte ich mich auf die Suche nach einer anderen Schlafmöglichkeit - vielleicht konnte ich mich hier bei einer der Bauernfamilien einquartieren.
Ich strebte ein warm leuchtendes Haus an und klopfte. Wenn es darum ging, sich auszudrücken, machte mir Niemand so leicht etwas vor.
"Hallo?", hörte ich eine leise Mänerstimme und kurz darauf wurde mir die Tür geöffnet. Ein freundliches Lächeln bestätigte mir, dass ich gerade einen verwaisten Ausdruck machte.
"Guten Abend, mein Herr", sagte ich und ließ meine Stimme vor Kälte zittern. "Der Sturm verlangt mir so unheimlich viel ab und euer Haus ist meine einzige Rettung vor dem Sturm. Sagt, würdet ihr einer verfrorenen Wanderin Einlass gewähren?"
Mein Charm ließ ihn nicht kalt und so ließ er mich mit einem warmherzigen, verständnissvollen Lächeln eintreten.
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Zerean
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Di 9 Dez 2014 - 8:34

Ich hatte die Nacht wenig Schlaf bekommen. Mein Kopf schmerzte und meine Schutzauren fühlten sich an, als könnten sie mich kaum noch richtig schützen. So ein Gefühl hatte ich nur, wenn irgendtewas nicht stimmte und das wusste ich bereits seit gestern Abend.
Ich war noch immer der Meinung, dass es die richtige Entscheidung gewesen war sich von dem Gasthaus fernzuhalten. Das Ei war nicht nur meine werrtvollste Fracht, es war auch eine große Hilfe beim Aufspüren von Ungleichheiten und Gefahren. Seit verdammt langer Zeit reisten wir gemeinsam durch die Lande, inzwischen waren wir was die Gefahrensuche betraf ein eingespieltes Team.
Ich schwang die Beine aus dem Bett und streckte mich, dann erhob ich mich. Im Hauptflur des Hauses hörte ich Stimmen und guckte dann um die Ecke, Ich stellte mich möglichst verschlafen.
Auf dem Heuboden wurde bereits gearbeitet. Neugierig richtete ich meinen Blick nach oben und sah ein kleines, vielleicht 6- oder 7-jähriges, braunhaariges Mädchen, dass dort im Heu wühlte und mit imaginären Tieren zu spielen schien. Ich lächelte sie gutmütig an.
"Adva, möchtet Ihr mit uns essen?", erklang es aus dem Flur und ich steuerte in die Richtung der Stimme, da mein Magen knurrte. Es war eine äußerst nette Familie und mir war nicht entgangen, in welchem Haus sie wohnten.
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Zerean
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Di 9 Dez 2014 - 8:58

Das Mädchen tänzelte hinter mir her und gleich darauf saß ich mit zwei Kindern und einem freundlich dreinblickenden Elternpaar an dem geräumigen Tisch und aß etwas Brot und Käse. Die Sonne schien durch das Fenster herein und ich versuchte mich durch die gute Stimmung von den gestrigen Geschehnissen abzulenken.
Bis ich innerlich zusammenfuhr. Zerean, treff mich sofort am Gasthaus, es ist etwas passiert!
Die Stimme hallte bis in meinen Geist hinein und ich fuhr augenblickich zusammen, bevor ich mich beann und mit einem freundlichen Lächeln dem Elternpaar zunickte.
"Vergebt mir, ich habe vergessen, dass ich noch etwas Wichtiges zu erledigen habe. Ich danke euch vielmals für eure Gastfreundschaft", bedankte ich mich, dann ging ich unauffällig aus dem Esszimmer hinaus und verließ sobald ich mich ungesehen fühlte fluchtartig das Haus.
Ich bin auf dem Weg!

--> Bauernfelder
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Sketch
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Fr 12 Dez 2014 - 12:54

<-- Kleiner Wald abseits

Kaum waren die Bauernfelder in Sicht bekommen überzog eine unfreiwillige Gänsehaut seine Oberarme, die nicht von ihm ausging. Erik schien sich mit alten Erinnerungen zu quälen. Sketch blieb im Schatten eines Bauernhauses stehen, den Blick auf sein nächstes Ziel gerichtet.
Dieses Haus! Ich kann es nicht sehen! Er zuckte nicht mit einer Wimper, als er die Schreie seines Meisters in seinen Gedanken hörte.
Er drückte den Rücken durch und wartete darauf, dass Eik sich beruhigte. Dessen hasserfüllte Stimme hallte durch seinen Kopf. Brenn es nieder. Die Art und Weise wie er es seiner menschlichen Waffe zuflüsterte hätte jeden anderen vor Angst und Schrecken zusammenfahren lassen, doch Sketchs Gesicht zierte daraufhin ein breites, blutrünstiges Lächeln. Brenn alles nieder. Alle Erinnerungen an mein früheres Leben... Daniel.. Mein früheres Haus. Und nicht zu vergessen das dieses Bastards. Ich will es brennen sehen!
Sketch schoss über den Feldweg, seine geisterhafte Silhouette flog an den Fenstern des Hauses vorbei. Irgendwo dort drinnen schrie ein kleines Mädchen.
Mit zwei großen Sprüngen saß er auf dem Dach des Hauses und kniete dort, sah durch die Dachluke auf einen riesengroßen Heuboden herab und sah dem kleinen, brünetten Mädchen dabei zu, wie sie angsterfüllt ihren Eltern von einem schwarzen Schatten vor ihrem Fenster erzählte.
Mit einem Lächeln fuhr er einmal über den Rand der Luke, dann fixierte er die Heuballen mit seinem Auge und flüsterte "Brisingr."
Mit einem eleganten Satz sprang er von dem Dach herunter und kaum einen Wimpernschlag später brannte der Dachboden lichterloh. So schnell war kein normales Feuer und dabei war es ein so kleiner Zauber gewesen. Schreie und flatternde, ängstliche Auren tobten in dem Gebäude, doch eine Handbewegung von Sketch reichte aus, um alle Türen und Fenster für die schwachen Menschen zu blockieren.
Er blieb noch einen Moment in der Nähe stehen, darauf wartend, dass die Schreie verklangen. Und als alle Geräusche außer das Knarren des verbrennenden Holzes verklungen waren genoss er die Genugtuung seines Meisters, die er präsent spüren konnte. Dann verschwand er in Richtung des Waldes, ein brennendes Haus voller Leichen zurücklassend.

--> Herz des Waldes


Zuletzt von Sketch am Di 16 Dez 2014 - 8:55 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Thalia
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   So 14 Dez 2014 - 18:56

Ein wunderschöner Morgen begrüßt mich, als ich die Nase aus der Tür strecke. Leider ein wenig spät... bald würden die ersten Menschen auf dem Marktplatz sein, um Waren einzukaufen und wir haben noch nicht einmal unseren Wagen beladen, um hin zu fahren. Mutter kommt mit einem Korb voller frischer Eier aus dem Stall, während Vater die Kutsche aus der Scheune zieht und unsere Stute Mina davor spannt. Meine Brüder rennen über den Hof und bewerfen sich gegenseitig mit Schneebällen, die sie aus dem frisch gefallenen Schnee formen.
Die Kutsche bleibt stecken und Vater beginnt ärgerlich den vielen Schnee beiseite zu schippen. Ich eile ihm sofort zur Hilfe und hole mehrere Schaufeln aus der Scheune. Wie es aussieht würden wir uns den Weg zum Dorf freibuddeln müssen. "Hail! Jess!", rufe ich. "Macht euch mal nützlich!" Die beiden kommen zu uns gerannt und beginnen nun ebenfalls die Kutsche frei zu schaufeln. Mutter stellt den Korb mit den Eiern in die Kutsche und holt den Berg Garn aus dem Haus, den wir in den letzten Tagen gesponnen haben. Mehr können wir im Winter leider nicht verkaufen, weshalb wir auch seltener ins Dorf gehen. Aber wir brauchen neuen Stoff, da meine Brüder so schnell aus ihren Klamotten wachsen und ihre Hosen und Hemden an Armen und Beinen inzwischen mehr als nur zwei Zentimeter zu kurz sind. Gestern erst hatte ich, als ich eine Freundin im Dorf besuchte, einen echt gut aussehenden Händler gesehen, der gute Stoffe zu einem fairen Preis verkaufte. Daher hatte Mutter kurzerhand entschlossen, dass wir hingehen würden... allerdings hat uns der Schneesturm überrascht.
Bald ist der Weg zur Straße, die freier ist, als ich zu hoffen gewagt habe, freigeschaufelt und wir machen uns auf den Weg ins Dorf.

Eine riesige Rauchsäule zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Irgendetwas großes scheint gewaltig in Flammen zu stehen! Auch Vater bemerkte dies und bog an der nächsten Kreuzung in diese Richtung ab. Bald bleibt die Kutsche erneut stecken und wir müssen absteigen. Mutter erklärt sich dazu bereit auf die Kutsche aufzupassen, während wir nachsahen, was los war. Vielleicht mussten wir helfen eine in Brand geratene Scheune wieder zu löschen! Hier auf den Feldern halfen wir Bauern uns immer gegenseitig und machten uns so das Leben allen leichter.  
Als wir die Ursache des Feuers erreichten stockte mir der Atem.
Der gesamte Gebäudetrakt brannte.
Samt Wohnhaus.
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Andromex
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Mo 15 Dez 2014 - 14:35

<- Dorf

Ich lief so schnell es ging durch den tiefen Schnee und folgte direkt der großen Rauchfahne die üßber den Bauernfeldern aufstieg und es dauert nicht lange bis ich den Rand der Felder erreichte.
Ich hielt an und blickte mich nach Zerean um, die mir gefolgt war, wenn auch etwas langsamer.
Dann betrachtete ich die Situation genauer und mir stockte der Atem. Mindestens drei der Bauernhäuser standen in Flammen. Das Feuer war übergegriffen und ich sah wie schon das nächste Haus langsam Feuer fing.
Schnell sammelte ich meine Kräfte und blickte in den Himmel. Der Schnee fiel immernoch stetig, wenn auch nicht mehr so stark, doch es würde reichen.
"Moi Adurna!", zischte ich und augenblicklich verwandelten sich die Schneeflocken in dünne Wasserfäden, die auf uns hinabprasselten.
Der Regen durchweichte den Boden unter den Füßen und nach einiger Zeit standen wir in knöchelitiefem Wasser. Der Boden darunter weichte ebenfalls langsam auf und bald hatten sich die Bauernfelder in ein kleines Moor verwandelt, was das Feuer daran hinderte, auf andere Bauernhäuser überzugreifen.
Schnell zog ich meine Schuhe aus dem Schlamm und bewegte mich auf die brennenden Häuser zu. Der Regen hatte diese schon fast gelöscht, ab und zu glimmte noch ein Balken oder ein Bach auf.
Ich schlich auf die Häuser zu und bedeutete Zerean mir zu folgen.
Ich kannte die Häuser, ich erinnerte mich an sie. Hiervon hatte mir Selena erzählt. Hiervon hatte mir Daniel erzählt. Es war der Ursprung allen Böses. Hier hatte es begonnen.
Warnend blickte ich Zerean an und nickte ihr zu, wissend, dass sie diesen Ort ebenfalls erkannt hatte. Wir hatten also Recht gehabt.
"Es beginnt!", flüsterte ich ihr zu und blcikte voller Schrecken auf das brennende Haus des Schattens.
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Zerean
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Mo 15 Dez 2014 - 19:16

<-- Dorf

Gemeinsam hetzten wir durch die Straßen des Dorfes in Richtung der Bauernfelder, bis wir sie schließlich erblickten. Doch von den robusten Häusern ganz nah am Dorfesrand war kaum noch etwas zu sehen, gleich drei Häuser hatte es erwischt. das Feuer war auf die anderen übergegangen. Schockiert blieb ich neben dem Reiter stehen und warf einen Blick um mich, doch es war keine Menschenseele zu sehen als Andromex den Zauber sprach.
Langsam verwandelten sich die zarten Schneeflocken in eine Art Matschregen, den schmalen Grad zwischen reinem Regen und dicken Schneeflocken. Erst sah es schön aus, wie im Zeitraffer schlug das Wetter um. Kurz darauf merkte ich, wie der Schnee unter meinen Stiefeln anfing zu schmelzen und fasziniert sah ich zu Boden. Andromex barg viel Magie in sich, das hatte ich zwar vorher schon gewusst, doch Magie mitzuerleben war auch nach so vielen Jahren immer wieder faszinierend.
Der Regen löschte die Flammen und gab den Blick frei auf die verrußte Ruine eines Bauernhauses. Kurz musste ich überlegen warum es mir so bekannt vorkam, dann weiteten sich meine Augen. Das durfte nicht wahr sein. Zeitgleich mit Andromex hob ich den Blick und sah ihn an. "Es beginnt!", flüsterte er und ich brachte kein Wort heraus, als ich den Blick wieder nach vorn richtete. Nun gab es keine Zweifel mehr, wer hinter der Mordserie des Dorfes steckte.
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Di 16 Dez 2014 - 8:23

Nach Sekunden der Schockstarre beginnen wir so viel Schnee, wie nur möglich zum Feuer zu tragen und ihn hinein zu werfen. Es war heiß... so unglaublich heiß... Der Schnee rund um die Gebäude war inzwischen zu großen Pfützen getaut, die zumindest verhindern, dass auch das Gras Feuer fängt.
Wo sind die Bewohner des Hauses? Die beiden jungen Eltern und Kinder? Wo sind sie?? Ich kann sie nirgendwo entdecken... Schnell sprinte ich hinüber zum Wohnhaus. Meine langen Beine tragen mich über den Schnee. Mit einem einzigen tritt fällt die Tür aus den Angeln. Eine starke Hitzewelle schlägt mir entgegen, Rauch bringt mich zum husten. Meine Augen füllen sich mit Tränen und ich halte mir meinen Arm vor das Gesicht, ziehe meinen Pullover über Mund und Nase um meine Atemwege vor dem Rauch zu schützen.
Aber ich komme nicht weit. Mit einem lauten krachen brechen die Balken, die das obere Stockwerk tragen und die herunterfallende Decke zwingt mich dazu das Gebäude fluchtartig wieder zu verlassen. Krachend fallen die Balken hinter mir und versperren die Tür. Sollte sich noch jemand in diesem Gebäude aufhalten, hätte er keine Chance mehr zu entkommen.
Draußen umfängt mich eine angenehme nässe, durchweicht meine verrusten Kleider. Hail, Jess und Vater Schaufeln weiter Schnee auf die Gebäude.
Der Schnee wird immer matschiger, der Rauch immer dichter. Zischend fielen die geschmolzenen Schneeflocken vom Himmel. Hustend laufe ich einige Meter von den brennenden Gebäuden weg, um frische Luft zu schnappen. Vater und meine Brüder verschwinden in den dichten Rauchschwaden hinter mir, die Flammen werden immer kleiner bis sie gänzlich erlischen. Erst jetzt fällt mir auf, wie matschig der Schnee auch hier ist...
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Di 16 Dez 2014 - 8:29

Vorsichtig schlich ich an die Ruine, die ich doch so gut kannte, und die immer einen großen Teil meiner Erinnerung ausmachen würde, heran. Ich warf einen Blick durch den Rahmen des Fensters, der noch im Gebäude vorhanden war.
Es war alles heruntergebrannt. Alle Möbel die im Haus vorhanden gewesen waren, lagen als Aschehäufchen auf dem Boden, und der Heuboden war heruntergefallen, als die Stützen des hauses feuer gefangen hatten.
Gekonnt sprang ich über ein paar Holzbalken, die mal die Wand des hauses ausgemacht hatten und stand in der Mitte der verkohlten Ruine.
Mein Blick konnte trotz der Rauchschwaden, die um mich herum schwelten alles gut erfassen. Das hier war der Ursprung des Feuers gewesen, der Herd, und nun war es klar wer dahinter stand.
Aber ich merkte noch etwas anderes. Es war nicht nur das Haus was zerstört werden sollte.
Vorsichtig stemmte ich einen der Balken des Heubodens hoch und erblickte darunter einen grausigen Anblick. Vier Menschen, nicht mehr zu identifizieren, lagen unter den Balken begraben. Ihre Haut schwarz vom Feuer und die Körper nicht mehr zu erkennen.
Schnell ließ ich die Balken wieder hinterfallen und sprang erneut über die Mauer des hauses zu Zerean zurück.
"Lass uns gehn!", ich warf einen Blick am Haus vorbei und fixierte die paar Menschen, die schon seit einiger Zeit versuchten die Gluten mit Schnee löschen, "die menschen hier werden sich schon darum kümmern!"
Dann lief ich schnell los in Richtung Wald, um vorerst den Rauchschwaden zu entkommen, die meine Atemwege kratzig gemacht hatten.

-> Waldrand
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Zerean
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Di 16 Dez 2014 - 8:53

Von den Häusern war kaum noch etwas zu sehen, nachdem Andromex seine Magie gewirkt hatte kamen unter den verrauchten Flammen nur noch schwarze Ruinen hervor, es war alles was von den Bauernhäusern noch übrig geblieben war.
Ich blieb am Rande des Geschehens stehen, noch eingehüllt in die dicken Rauchschwaden des gelöschten Feuers, während Andromex sich einen Einblick ins innere der Ruine verschaffte. Ich war zu geschockt, um ihm zu folgen, außerdem noch zu ehrfürchtig, um das Haus des ehemaligen Drachenreitermeisters Daniel zu betreten. Das Haus, in dem er und Djuli ihre Drachen großgezogen hatten.. Doch nicht nur das, es war auch das Haus des Schattens, an den ich nun wirklich nicht denken wollte. Die Zeichen waren aber unmöglich falsch zu deuten, egal wie man es drehte und wendete: Er war wieder da.
Es begann.
Der Reiter tauchte wieder aus dm mRauch auf und bedeutete mir, dass wir nun gehen sollten. Stumm nickte ich und folgte ihm in Richtung des Waldrands, wobei mich ein Gefühl der Erdrücktheit begleitete. Und Angst vor dem, was die Zukunft bringen würde.

--> Waldrand
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Di 16 Dez 2014 - 9:12

Die Flammen sind erloschen. Das Tosen des Feuers verstummt. Die Pfützen rund um die Ruinen sind kaum zu übersehen. Aber auch hier, wo ich stehe einige Meter außerhalb der verrauchten Zone, ist der Schnee zu Matsch geworden... das ist seltsam. Bis hierher hat die Hitze kaum gereicht! Wie kann es dann sein, dass auch hier der Schnee getaut ist?
Der Rauch verdunkelt den Himmel, schiebt sich in einer großen unübersehbaren Wolke vor die kalte Wintersonne. Jess, Hail und Vater kommen durch den Schneematsch zu mir gestapft. "Thalia! Alles in Ordnung?", fragt Vater. Ich nicke. "Was ist mit den Bewohnern? Mit den Kindern?", frage ich stattdessen. Er zuckt hilflos mit den Achseln. Ich schaue zu den Trümmern. Sie ürdn das Feuer nicht überlebt haben... es seidenn...ielleicht sind sie nicht zu Hause gewesen? Hoffnungsvoll nähere ich mich flankiert von meinen Brüdern den schwelgenden Trümmern. WIr würden suchen müssen.
Vorsichtig heben wir die Schweren Holzbalken an. Ich befinde mich auf dem Flecken auf dem einmal eine Scheune gestnden hat. Trotz der wärme, die noch von dem Holz aufsteigt fröstele ich. Hier hat es angefangen. Eindeutig. Es ist mit Abstand am schlimmsten verbrannt.
Ich hebe einen Balken an und erstarre. Mir wird schlecht. Verbrannte Körper. Tote.
Ein kleines Baby, ein Mädchen, die jungen ELtern.
Die ganze Familie - Tot.
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   Fr 26 Dez 2014 - 23:44

Geschockt scharrten wir uns um die Leichen. Diese Menschen waren wundervolle Personen gewesen... immer Hilfsbereit und offen und so liebenswürdig... es waren gute Nachbarn gewesen. Ich hatte sie gemocht. Ich erinnerte mich noch, wie ich im Sommer mit dem Mädchen über die Felder getollt bin... wie ich ihr zeigte, wie sie ein Kleid für ihre Puppe nähen konnte... es waren bloß Kleinigkeiten, die uns mit dieser Familie verbanden, doch würden sie trotzdem fortan fehlen.
Schweren Herzens begann mein Vater vorsichtig die Körper der Toten frei zu legen und wir trugen die verbrannten Leiber hinter die Trümmer der Haupthauses. Dort war der Boden durch den Geschmolzenen Schnee recht weich und mit den Resten einer verkohlten Schaufel gelang es uns ein nicht wirklich tiefes Grab auszuheben. Es würde reichen müssen.

Dann gingen wir wieder zurück zu Mutter und der Kutsche und berichteten ihr auf dem Weg zum Dorf.

----> Dorf
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BeitragThema: Re: Bauernfelder   So 12 Jun 2016 - 11:44

<-- Dorf

Keona streckte ihre steifen Glieder und zuckte leicht zusammen, als sie merkte, dass sie sich anscheinend mehrere Tage oder Wochen nicht bewegt hatte.
Was war geschehen?
Die Elfe richtete sich langsam auf und sah sich um. Äste umgaben sie und es dauerte einen Moment, bis sie registrierte, dass sie sich wohl in einem dichten Gebüsch befand.
Die Äste waren schützend um Keona gewachsen. Ein Erinnerungsfetzen machte sich bemerkbar.
Eine schwarze Hand greift nach mir.. Ich bekomme keine Luft! Die Magie ist stark. Eine Flucht. Plötzliche große Angst. Schmerz. Schwärze.
Während die Bilder über Keona einbrachen, hatte sie sich die Hände vor das Gesicht geschlagen. In ihrer Not hatte sie anscheinend das Geäst über sich wachsen lassen, um sich vor äußerem Zugriff zu schützen und dann war sie in eine Art Ohnmacht gefallen, die auch nur dem Zwecke diente, sich zu schützen.
Die Elfe tat einen tiefen Atemzug der Erleichterung, nachdem sie festgestellt hatte, dass weder ihr Körper noch ihr Geist Schaden genommen hatte. Bis auf die Würgemale…, wurde ihr mit einem Schauer bewusst, auch wenn diese kaum noch sichtbar sind.
„~Weichet~“, flüsterte Keona den mit Dornen besetzten Ästen zu und wie von Geisterhand zogen sich die Äste soweit zurück, dass die Elfe ihr Versteck verlassen konnte.

Was sie sah war erschreckend. Die Schneemassen, die mit dem Schneesturm gekommen waren, waren verschwunden. Stattdessen war der Boden durchgeweicht, als hätte es in Strömen geregnet. Aber im Winter?
In der Luft lag noch der Nachklang von Magie. Eines sehr starken Zauberers.
War das der dunkle Fremde? Nein, diese Magie ist gut. Aber wer wäre im Stande, solch ein Werk zu schaffen? , in Gedanken versunken machte sich die Elfe auf den Weg den Hügel herauf und blieb erstarrt stehen, als sie die abgebrannte Ruine der Bauernhäuser sah.
Auch von dieser kam die Macht eines Zaubers. Doch diesmal war es ein von dunkler Magie gelegter Zauber.
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Bauernfelder
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