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 Landschaft hinter den Drakensbergen

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Zerean
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Di 24 Jan 2012 - 17:05

Ich warf "Andromex" noch einen sehr skeptischen Blick zu - ich hatte über alle Gefährten unheimlich viel gelesen und wollte ihm nicht so recht abkaufen, dass er Andromex war - wandte mich aber bei Djulis Worten ab und guckte Mausestern in die großen, grünen Drachenaugen. Staunend hörte ich aufmerksam zu. Sowas kam natürlich nicht in Drachenkunde dran, schließlich war es 1. unglaublich unwahrscheinlich, dass ein Ei gefunden wurde und 2. unglaublich unwahrscheinlich, dass es die Schüler betrifft und sie das anwenden müssten.
Ich stützte mich vorsichtig auf Djulis Hand auf - die ich wie ein historisches Relikt behandelte - und hüpfte dann etwas ungeschickt auf den breiten Rücken des schwarzen Drachens.
Da saß ich nun, ganz allein, und betete, Djuli möge doch möglichst schnell zu mir hoch kommen.

Out ^^
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Djuli
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Di 24 Jan 2012 - 17:23

OUT: Schnuckelig ^^ Ich will die als kleine Schwester Very Happy

Ich musste schmunzeln, als ich merkte, wie vorsichtig mich Zerean berührte. Als wäre ich kein Mensch, sondern ein Relikt. Als ich sah, dass sie gut auf Mausesterns Rücken saß, steckte ich meinen Fuß in eine kleine Lücke zwischen den Schuppen und zog mich an ihrem Rücken hoch. Ich schwang mein Bein über den Sattel und rutschte ein wenig hin und her, um eine bequeme Position zu finden. Dann drehte ich mich kurz zu dem Mädchen um und lächelte ihr aufmunternd zu. "Am besten hältst du dich beim Start an mir fest. Man findet als "Beifahrer"", ich grinste sie an, "nicht so gut Halt."
Ich merkte, dass Mausestern sich ungeduldig unter mir bewegte und schaute noch kurz auf den Stand der Sonne. Es war etwas nach Sonnenaufgang, wir würden also noch viel Zeit haben zum fliegen.
Ihc drehte mich wieder zu Zerean um und erklärte ihr: "Wahrscheinlich hast du in den Aufzeichnungen gelesen, dass Mausestern bei unserer ersten Reise fast... ohnmächtig geworden wäre. Sie hatte damals gerade erst ihren ersten Flug absolviert und war noch nciht sonderlich geübt im Fliegen. Jetzt ist sie es aber. Du brauchst dir also keine Sorgen machen. Wir werden heute den ganzen Tag durchfliegen, dazu noch die Nacht und morgen früh gucken wir nochmal, wie es uns allen geht und ob wir noch ein Stück weiter wollen. Dann werden wir schnell die Elfenstadt erreichen!"
Ich drehte mich wieder nach vorne und sagte in Gedanken zu meinem Drachen, Du kannst losfliegen. Zu Zerean meinte ich. "Auf gehts!" und Mausestern breitete die Flügel aus, ließ den Wind herunterfahren und erhob sich mit einem kräftigen Stoß in die Lüfte.
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Zerean
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Di 24 Jan 2012 - 17:41

Out: Very Happy? Süß ^^

Ich lauschte Djulis Worten und bekam so kaum mit, dass die große Drachin die Flügel spannte und kurz bevor sie in die Luft sprang, schaffte ich es gerade noch - vermutlich meinem Reflex zu verdanken - mich an Djuli zu klammern und nicht herunterzufallen.
Eine ganze Weile, auch, als ich den Wind schon auf meinen Armen spürte und er durch meine Haare peitschte, traute ich mich nicht, die Augen aufzumachen, und lehnte mit dem Kopf an Djulis Schulter.
Aber irgendwann, als ich glaubte, der Wind habe sich etwas beruhigt, schaffte ich es doch, mal die Augen aufzumachen.
Mir entfuhr ein nicht wenig erstauntes "Wou!" und ich beugte mich nach vorn, um besser sehen zu können. Der Sonnenaufgang malte wunderschöne, sonnenbeschienene Hügel und kleine Wälder vor uns auf die Feldlandschaft und die Strahlen schienen mich sogar hier oben mit ihrer Wärme zu erreichen. Ich konnte mich gar nicht satt sehen.
Zu beiden Seiten erstreckten sich die riesigen, ledernen Schwingen Mausesterns und ich fühlte mich frei. Unwillkürlich fragte ich mich, was es für ein Gefühl sein musste, dort zu sitzen, wo Djuli saß, und den Drachen "steuern" zu können. Wow... Ich glaube, ich bin wirklich verliebt in diese mystischen Wesen, dachte ich glücklich und lehnte mich voller Freude wieder an Djulis Schulter.
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Mausestern
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Di 24 Jan 2012 - 19:51

OUT: Ups ^^ Ich hatte den Beitrag kopiert und vergessen den Smiley zu ersetzen, eigentlich sollte das dieser hier sein: Very Happy

Als ich spürte, wie der Wind über unter meine Flügel fuhr und die Membranen aufblähte, stieß ich mich mit viel Schwung vom Boden ab und schoss in die Lüfte. Gleichzeitig bewegte ich meine Flügel in einem gleichmätßigen Rythmus auf und ab. Ich spürte, wie die Fremde begann sich auf meinem Rücken wohlfühlte und freute mich für sie. Ja, wir Drachen waren schon was Besonderes.
Ich sog tief die Luft ein, dann drückte ich die Flügel ein bisschen gegen den Wind und reckte die Nase nach vorne, um schneller voranzukommen. So flogen wir dann über die weitreichende Landschaft hinter den Drakensbergen.
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Payenne
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Di 24 Jan 2012 - 22:28

Out: waren die jetzt an der Höhle, in der wir "am anfang der zeit" (xD) waren? wenn ja, änder ich beitrag Wink

Ich setzte vorsichtig einen Fuß vor den Anderen. Mein Gang war gedukt; ich befand mich auf der Jagd. Meinen letzten Fang, einen Hasen, hatte ich gestern abend aufgegessen und nun musste ich mir etwas neues jagen. Mein Blick schweifte umher und als ich ein Rascheln im Gebüsch hörte, blieb ich regungslos stehen. Ein Truthahn dackelte einige Meter von mir aus dem Gebüsch und ich spannte meinen Bogen, zielte und traf ihn perfekt ins Herz. Das Tier konnte noch einen Warnschrei ausstoßen, um andere Tiere vor seinem Schicksal zu bewahren. Doch bei seinem Fleischanteil konnte ich mich einige Tage von diesem Exemplar ernähren. Als ich mich hinkniete, um meinen Pfeil aus deem Leblosen Körper zu ziehen, tauchte ein Bild vor meinen Augen auf: Mein Vater, wie er vor mir als kleines Kind einen Truthahn ausnahm. Doch dann veränderte sich das Bild und ich sah erneut mit den großen Augen einer 7-Jährigen zu einem Mann mit roten Augen auf. Er war in allgemeinem Blass und hockte sich, um auf meiner Augenhöhe zu sein. Obwohl er anscheinend versuchte, freundlich zu wirken, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken und ich trat unwillkürlich einen Schritt zurück. Er spitzte die Lippen und ich fühlte mih plötzlich komisch. Gegen meinen Willen trat iich aus dem Weg und sackte dann in mir zusammen.
Als ich wieder zu mir kam, lag ich in einem freundlich eingerichteten Zimmer. Alle dort waren lieb zu mir. Sie erzählten mir, dass der Mann meine Eltern umgebracht hatte. Und meine kleinen Geschwister. Wut baute sich in mir auf und die leute schickten mich von da an zu einer Gruppe älterer, die trainierten. Doch mein Hass machte mich stark und bald war ich den meisten ein starker gegner. Bis zu dem verhängnisvollen Tag als...

Ich wurde von einem weiteren Warnschrei aus meinen Erinnerungen gerissen und war dankbar dafür. Meine damalige Leichtgläubigkeit würde ich mir nicht verzeihen können. Ich sah mich um. Mein Blick fiel auf eine Raubkatze, die in einiger Entfernung das Tier erlegt hatte, das anscheinend den Ruf ausgestoßen hatte. Trotzdem fühlte ich mich hieer nicht sicher und ich verwüschte die Spuren und zog mich in die Höhle zurück, die ich am vorigen Abend entdeckt hatte. Sie war sehr groß und am Ende war ein See, mitten in der Höhle (war doch so?). Dort hatte ich mein Lager errichtet und ich dachte daüber nach, etwas hier zu bleiben, obwohl es mich auch davor grauste. Jetzt aber nahm ich eerstmal den Vogel im Schattigen Eingang meines Unterschlupfes aus.
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Djuli
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Mi 25 Jan 2012 - 20:15

Nacht xD

Wir waren den ganzen Tag geflogen. Zerean und ich hatten uns nicht sonderlich viel unterhalten, sie war sehr fasziniert von der Landschaft gewesen, aber das war mir einigermaßen Recht. Das ließ mir Zeit über die Veränderungen nachzudenken. Ich hatte zwar Varomir getötet und Daniel halbwegs gerächt, aber der Schuldige war eigentlich Erik. Also musste ich Erik töten um ein vollkommenes Gefühl der Rache, um Daniel Willen, zu bekommen. Das ließ mich die Dinge etwas klarer sehen. Ich musste Erik töten und ich sollte nicht davor zurückschrecken, sondern es zu meinem einzigen Ziel im Moment machem.
Als die Dämmerung hereinbrach und es kühler wurde, griff ich kurz in die Taschen, die links und rechts an Mausesterns Rücken hingen und zog zwei warme Schaffelle heraus. Über uns glitzerte der Sternenhimmel und alles schien viel näher als auf dem Erdboden. Der Mond leuchtete auf die abwechslungsreiche Landschaft und erhellte die Schwärze, die sonst um uns herum war. Mausestern hatte ihr Tempo für Zereans erste Nacht in der Luft etwas verlangsamt, damit sich das Mädchen alles genau ansehen konnte. So viel Zeit hatten wir.
Als die Nacht voranschritt döste ich ein paar Mal ein, aber zwang mich, die Augen wieder aufzuschlagen, nicht nur um Mausestern mit meiner bewussten Anwesenheit Gesellschaft zu leisten, sondern auch, um Zerean nicht allein zu lassen. Es konnte immer sein, dass plötzlich etwas merkwürdiges passierte und das Mädchen den Veränderungen nicht gewachsen war.
Also vertrieb ich mir die Zeit mit der Zusammenstellung von neuen Zaubern, um die Langeweile zu verttreiben, bei manchen der Formeln war ich mir sogar fast sicher, dass sie funktionieren würden, wenn man sie noch perfektionierte.
Als sich langsam ein Streifen Orange am Himmel zeigte und die Luft langsam wieder wärmer wurde, packte ich die Felle in die Taschen und servierte eine Runde trockenes Brot und Trockenfleisch für Zerean und mich, dann richtete ich mich im Sattel auf und lenkte Mausestern wieder ein bisschen in Richtung Elfenstadt.
Als der Himmel über und über mit Farben bedeckt war, von Lila bis Hellblau spürte ich plötzlich, wie sich etwas in mir zusammen zog. Mein Geist veränderte sich und auf einmal hörte ich eine Stimme in meinem Kopf: Djuli. Djuli... Wo bist du?.
Daniel!
Ich spürte ie sich mein Geist wieder löste und im selben Moment durchzuckte mich dieser Gedanke. Das war Daniel gewesen! Es war seine Stimme, es war sein Geist, ich hatte sogar das Gefühl gehabt, ihn riechen zu können, wenigstens etwas. Aber das war unmöglich, Daniel war tot!!! Aber was wenn... Nein, auf keinen Fall! Ich durfte mir so etwas nicht einreden. Das würde alles nur noch verschlimmern! Wahrscheinlich war ich in der Nacht doch ein bisschen zu kalt geworden.
Ich blickte mich um zu Zerean, aber sie hatte nichts bemerkt. Das war seltsam, es war doch Daniel gewesen oder nicht? Was, wenn er irgendwie auferstanden war, wenn Erik ihn wiederbelebt hatte und irgendetwas mit ihm angestellt hatte, ihn zu einer Mutattion werden lassen? Nein, niemals, so etwas durfte ich niemal denken! Daniel war tot und das war besser, als in den Fängen von Erik zu sein!
Ich schüttelte unnauffällig den Kopf, um diese Gedanken zu vertreiben und konzerntrierte mich wieder auf den Flug, allerdings merkte ich, dass meine Beine zitterten und meine Gedanken immer um Daniel kreisten.
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Zerean
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Mi 25 Jan 2012 - 20:45

Ich war fasziniert von den Landschaften, über die wir hinwegflogen. Es war ein so wahnsinniges Erlebnis, dass ich alles davon aufschreiben und zeichnen wollte, um es Niemals zu vergessen - obwohl eine so atemberaubende Erinnerung nicht mit Worten oder Bildern wiederzugeben war.
Ich lehnte die meiste zeit seelenruhig und überglücklich an Djulis Schulter, nahm ab und an eine kleine zwischenmahlzeit von vorne an und war ansonsten komplett beschäftigt: Umgucken, Mausestern bewundern, sich freuen, bei Djuli zu sein, die atemberaubenden Höhen versuchen abzuschätzen, dann wieder neue Gegenden bewundern. Ich hatte viel zu tun!
Mittlerweile hoffte ich, dass wir noch lange brauchen würden, um bei der Elfenstadt anzukommen - ich wusste natürlich, dass es für Mausestern anstrengend war, Ewigkeiten zu fliegen, aber es war so schön. Glücklich sah ich mich nach unten um und stellte fest, dass wir gerade über eine der grünsten Wiesen flogen, die ich je gesehen hatte. Im Dorf und Umgebung war alles grau und geäschert.
Der Sonnenaufgang malte uns die buntesten Farben an den Horizont und ich glaubte, Niemand konnte glücklicher sein, als ich es gerade war.
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Djuli
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Mi 25 Jan 2012 - 20:58

Ich versuchte mich etwas zu entspannen. Das wra nicht Daniel gewesen, es konnte nicht Daniel gewesen sein. Daniel war tot, Erik lebte und meine Gedanken gingen wohl gerade mit mir durch. Ich lehnte mich etwas zurück und atmete die Luft tief ein, als cih merkte, wie mein Geist sich wieder zusammenkrampfte. Nein!, dachte ich und versuchte mich gegen den Anstoß zu wehren, aber ich schaffte es nicht. In meinem Geist hallte ein Stimme wieder: Djuli... du lebst. Du lebst. ... Ich liebe dich ...
Augenblicklich brach mein Verstand zusammen. Es war Daniel, ich hatte ihn überdeutlich gespürt! Daniel war am Leben, Daniel hatte seinen Geist nach mir ausgesandt. Daniel hatte mir gesagt, dass er mich liebte. Es MUSSTE Daniel sein! Ich hätte Daniel mein Leben anvertraut. Würde ich dasselbe tun, wnen ich einfach nur siene Stimme hörte? Ja würde ich! Wenn es eine geringe Chance gab, dass er am Leben war, dann war es für mich gar keine Frage, ob ich mein Leben hingeben würde, um ihn zu retten.
Mausestern, lande, schnell!, befahl ich meiner Drachin und sobald ihre Klauen auf dem Boden aufsetzten, sprang ich von meinem Drachen, nicht darauf achtend, was mit Zerean war. Ich lief ein paar Schritte voraus, über die schön grün blühende Wiese und setzte mcih dann im Schenidersitz hin. Daniel, wo war er?, fragte ich mich und machte mich dazu bereit, ebenfalls meinen Geist auszusenden. Ich bündelte meine Gedanken und dachte nur an das eine: Daniel!, dann löste ich langsam alle meine Erinnerungen und Träume und alles was mein Wesen ausmachte von meiner materiellen Hülle und schickte den Geist fort, um die Umgebung hinwegzustreichen, auf der Suche nach einem bekannten Geist.
Am äußeren Rand nahm ich Andromex und Wyrda war, denn ihre Geister kamen mir bekannt vor. Ich sah, wiedie Drakensberge unter mir hinwegglitten, wie mein Geist über die Landschaft dahinter streifte, auf der wir uns momentan befanden, ich sah Zereans Geist, und ich merkte, wie ich langsam auf die Elfenstadt zusteuerte und etwas bekanntes wahrnahm. Etwas starkes bekanntes, etwas, das mich magisch anzog und mit aller Kraft zu ihm hinzog. Ich folgte diesem Willen und immer stärker trat der Geist von Daniel in mein Bewusstsein, ich spürte ihn, ich hörte seinen Atem, spürte sienen schnellen Herzschlag und roch seinen Duft.
Daniel... Daniel bist du da? Lebst du? Daniel, ich liebe dich! Ich... ich spürte, wie mein Geist langsam schwächer wurd eun das Bild dunkler und ich spürte, wie sich langsam die Fasern meines Geistes wieder mit meinem Körper verbanden. Nein!, wollte ich schreien, aber da war es schon zu spät. Ich war wieder ich und ich wusste, dass Daniel lebte.
Ich ließ mich in das Gras fallen und wurde weich von einer entspannenden Ohnmacht aufgefangen.
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Zerean
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Do 26 Jan 2012 - 19:53

Ich war fast eingeschlafen, als ich plötzlich spürte, wie ein Schauer Djulis Körper durchzuckte und ich fuhr hoch. Irgendetwas spürte ich - ich hatte viel über die magischen Fähigkeiten gelernt und sogar andeutungsweise gelernt, seinen Geist ein Stück weit zu verschließen, sodass ich wusste, dass der Geist eines anderen anwesend war. Djuli flog beim ersten Mal weiter, aber etwas verkrampft, doch als das Schaudern wiederkam, ging Mausestern in einen scharfen Landeanflug.
Erschrocken krallte ich mich in Djulis Armen fest, da die große Drachen die Flügel ankeilte und mit einem lauten Rums auf dem Boden ankam. Das Tier wackelte gehörig, und der Drache war noch nicht einmal ganz gelandet, da verlor ich den Halt an Djuli und saß auf einmal allein auf dem riesigen Drachen. Er polterte noch ein paar Schritte über den Boden, um die Landung abzufedern - fast wäre ich heruntergefallen, ich konnte mich jedoch irgendwie an Mausesterns Hals festklammern -, dann blieb sie stehen. Sie schien aber zu wissen, was Djuli bewegte, und so sah sie mich kurz vielsagend an, dann senkte sie den Kopf und sah Djuli mit immer fassungsloser werdendem Blick an.
Ich war völlig außer Atem geraten, mein Puls wollte sich einfach nicht mehr einkriegen und meine Arme waren immernoch um den Drachenhals geschlungen.
Einen Moment war ich versucht, einfach dort hängen zu bleiben, Augen zu zu machen und zu warten, bis Jemand kommen würde, doch da ich Djuli seit der Landung aus den Augen verloren hatte, verließ ich mich nicht darauf, dass sie kommen würde.
Vorsichtig rutschte ich zurück auf meinen Platz auf dem Rücken, warf der Drachin einen ängstlichen Blick zu, kletterte dann ganz vorsichtig und betont langsam an ihrem Bein hinab und atmete tief durch, asl ich endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatte.
Djuli lag stumm und steif ein paar Meter weiter im Gras. Sie war leichenblass und hätte ich nicht gesehen, dass sich ihr Brustkorb noch hob, hätte ich vor Angst aufgekreischt. Sie lag in Ohnmacht, das war deutlich zu sehen. Ich fragte mich bloß, warum.
Mit erschrockenem Gesichtsausdruck trat ich langsam an ihre Seite, ließ mich neben sie ins taufeuchte Gras sinken und legte ihr eine Hand aufs Schlüsselbein. Ihr Atem ging regelmäßig, sie schien als würde sie schlafen. Als ich jedoch ihr Handgelenk betastete, spürte ich, dass sie einen ungeheuer hohen Puls hatte.
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Djuli
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Fr 27 Jan 2012 - 13:38

Während ich auf der Wiese lag, unfähig mich zu bewegen oder die Augen zu öffnen, schossen Bilder durch meinen Kopf. Mein Leben schoss an mir vorüber. Ich sah meine Mutter, eine wunderschöne Frau, mit langen blonden Haaren mit der gleichen Beschaffenheit, wie meine, die sich über mich beugte und mir einen Kuss auf die Stirn drückte, meinen Vater, wie er eine kleine Holzfigur an einem kleinen Pult schnitze, das von einer Öllampe beleuchtet war. Sein dunkles Haar fiel ihm imme rwieder ins Gesicht und ich beobachtete, wie seine Finger immer wieder zu seinem Kopf wanderten und sie zurückstrichen. Dann sah ich, wie meine Mutter und mein Vater nebeneinander standen, wie zwei Gegenstücke, die niemals getrennt werden sollten, mein Vater band mir eine Kette mit der kleinen Holzfigur um. Ich konnte nicht genau sehen was es war, dafür war es zu dunkel, aber es sah aus, wie eine Katze oder ein Hund mit weiten Schwingen. Ich hörte dumpf in meinem Kopf, wie meine Mutter fröhlich lachte. Dann wechselte das Bild, ich sah, wie meine Mutter, abgemargert und dreckig durch den Wald stolperte, ein kleines Bündel hing ihr vor der Brust udn darauf ertönten die Schreie eines Babys, sie hallten mir im Kopf wieder. Hinter ihr ging mein Vater und versuchte einen stolzen Gang beizubehalten, aber er sah genauso verwahrlost aus, wie meine Mutter.
In der nächsten Szene war ich älter, mein Vater stand vor mir in Lederkleidung, er hatte einen Köcher am Rücken und einen Bogen in der Hand, den er mir auffordernd hinhielt. Ich nahm ihn an. Das Bild wechselte wieder, meine Mutter kniete vor mir, in einem großen Blockhaus, sie hielt einen Ast in der Hand und malte damit Muster in den Staub, der den Boden bedeckte. Ich hörte, wie sie mir etwas erklärte, verstand aber nicht, was sie sagte. Das BIld verschwamm und die Stimmen wurden leiser, dann sah ich, wie mein Vater mich an der Hand hielt und mit mir durch den Wald rannte. Tief im Herzen spürt eich die gleiche Furcht, die er in der Minute fühlte. Als letztes Bild sah ich, wie meine Eltern vor zwei Richtblöcken knieten und die Henker hinter ihnen standen. Diese Szene hatte ich schonmal gesehen. Im Wald, bei Varomir, bei Daniel. Kurzbevor Varomir Daniel umgebracht hatte. Nein, Daniel war doch gar nicht tot!
Ich spürte, wie mein Verstand wieder in meinen Körper einfloss und es fühlte sich an, als würde ich in eiskaltes Wasser springen. Ich hustete und schlug wie erschlagen die Augen auf. Über mir strahlte der wolkenlose, blaue Himmel, aber ich spürte, wie mir alles wehtat. Mühsam stützte ich mich mit den Händen auf den Boden und setzte mich aufrecht hin. Vor mir erstreckte sich die weite, grüne Wiese, auf der ich in Ohmnacht gefallen war, und hinte rmir merkte ich, wie sich jemand bewegte. Zerean wusste noch immer nicht, was los war.
Ich versucht e mich zu ihr umzufrehen, aber mein Körper streikte und ich fiel wieder nach hinten. Als mich dadurch ein Grashalm in der Nase kitzelte, musste ichanfangen zu lachen. Es war alles so skurril: Daniel lebte, ich lebte, das Mädchen hinter mir lebte und eigentlich hatte sich nichts verändert. Wie unnötig!, dachte ich, dann drehte ich meinen Kopf etwas und versuchte in etwa sin die Richtung zu sprechen, ind er sich das Mädchen befand. "Zerean, kannst du mir aufhelfen?", fragte ich.
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Fr 27 Jan 2012 - 14:27

Verwirrt murmelte ich ein leises "Natürlich", stützte ihren Rücken und zog sie auf die Beine. Dann klopfte ich mir das Gras von den Beinen und sah Djuli an. "Geht es dir gut? Ich hatte Angst um den Drachen bei der Landung, beinahe hätten wir eine bruchlandung hingelegt..." Ich verlor kein Wort darüber, dass ich weniger um den Drachen als um Djuli besorgt war. "Was ist denn blos los? Ist alles okay mit dir?"
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Djuli
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Fr 27 Jan 2012 - 14:38

"Danke!", murmelte ich, als ich wieder aufrecht stand. Ich schmunzelte, als ich Zereans Besorgnis hörte. "Keine Sorge, Mausestern weiß, was sie tut und wenn ich ihr sage, dass sie landen soll, dann tut sie das auch ohne Gefahren." Ich blizelte meiner schwarzen Drachin zu, die jetzt hinter Zerean hergelaufen kam. "Es war nur Daniel...", ich schaute zu Boden, "wir müssen ganz schnell zur Elfenstadt, ich bin mir ziemlich sicher, dass du dann einen weiteren aus der berühmten Legende dieses Landes kenn lernst. Steig auf!2 Ich lief, noch etwas unsicher aufdne Beinen, zu Mausestern hin und rückte die Satteltaschen zurecht, die bei der Landung etwas verrutscht waren, dann machte ich dem Mädchen wieder eine Räuberleiter, sodass sie sich auf den Rücken des schwarzen Drachen ziehen konnte. Glaubst du, du schaffst es mit noch etwas mehr Tempo zur Stadt zu fliegen oder muss dann am Ende eine Elfe wieder kommen, um dich zu retten?" Ich lächelte Mausestern an und sie schnaubte. Kleine, was denkst du eigentlich immer von mir? Das ist schon Jahre her... Ich seufzte, Zu lange. Glaubst du wirklich, dass es möglich ist, dass Daniel noch lebt? Ich mein, ich habe mit angesehen, wie Varomir ihn umgebrcht hat, ich habe gesehen... wie Starcatcher gestorben ist. Glaubst du Erik hat irgendetwas mit ihm angestellt? Mausestern blickte mich mitfühlend an. Wenn die Chance besteht, dass Daniel und Star noch leben, dann sollten wir versuchen es herauszufinden, ob es stimmt und dafür gibt es nur einen Weg. Und jetzt lass endlich das Mädchen aufsteigen! Sie schnaubte und knickte leicht die Beine ein, damit Zerean es leichter hatte.
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Zerean
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Fr 27 Jan 2012 - 14:43

Schweigend folgte ich Djuli zu ihrem Drachen. ich wagte nicht, sie infrage zu stellen, und für Fragen schien sie im Moment auch keinen Kopf zu haben. Ich lächelte sie zögernd an, kletterte dann vorsichtig auf Mausesterns Rücken und rückte dann zurück, um Djuli Platz zu machen.
Meine Aufregung auf die Elfenstadt kehrte zurück und ich grübelte über Djulis Worte. Daniel... Er war eine Legende. Durch ihn wurde das Wort Legende erst erfunden. Außerdem... hatten alle in ihrem Kurs dick und fett eingeprägt bekommen, dass er tot war.
Dann jedoch lenkte ich mich mit den Gedanken an meine Mission ab: das Drachenei, dass ich abholen sollte. Lächelnd freute ich mich darauf, dass wir bald da waren.

Out: Das ist das Gute an Zere: Sie hält die Klappe, wenn sie weiß, das Worte unangebracht sind. Smile
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Fr 27 Jan 2012 - 15:34

Als Zerean auf Maus Rücken saß, klopfte ich Mausestern einmal kurz den Hals, auch um mich zu beruhigen, dann klemmte ich meinen Fuß zwischen zwei Schuppen und zog mich an dem Dracherücken hoch. Ich schwang mein Bein über den Sattel und rutschte ein bisschen hin und her, dann schaute ich über meine Schulter, um zu gucken, ob das Mädchen gut saß und gab Mausestern den Befehl zum Ablug. Sie breitete ihre weiten Flügel aus und nahm ein paar Schritte Anlauf, da ihr die ganze Wiese zur Verfügung stand, dann drückte sie sich kräftig vom Boden ab und kurz darauf befanden wir uns in der Luft.
Daniel!, dachte ich, dann blickte ich zum Horizont und blieb so Stunden sitzen, immer darauf wartend, dass die ersten Türme der Elfenstadt in Sicht kamen,

--> Stadttor (endlich xD )
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Zerean
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Fr 27 Jan 2012 - 15:38

--> Stadttor (o gott es geht los 0.0) Very Happy
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Zerean
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   So 19 Feb 2012 - 14:59

<-- Stadttor

Ich kam an einem kleinen Waldstück vorbei, vermutlich der Waldrand des Elfenwaldes. Ich trat näher und sah mich nocheinmal um, auf die große, majestätische Stadt der Elfen, als mich Jemand von hinten an die Schulter fasste.
Eschrocken sog ich die Luft ein und drehte mich in Windeseile herum, doch es war nur der dunkelhaarige Elf mit den braunen Augen, den ich zu Anfang für Daniel gehalten hatte. Ich seufzte und sah ihn vorwurfsvoll an, als der allerdings lächelte und zwinkerte. Verdutzt starrte ich ihn an und hob eine Augenbraue.
"Hey", sagte er mit einem, Lächeln auf den Lippen und ich konnte ihm nicht antworten, in meinem Kopf versuchte ich verzweifelt, seine Tat zu deuten. Schließlich besann ich mich und nickte kurz zur Begrüßung, meine Augenbraue blieb jedoch, wo sie war.
"Gibt es einen bestimmten Grund für euch, meine Heimreise hinauszuzögern?", fragte ich und bemühte mcih um einen schnippischen Tonfall, der mir allerdings nicht besonders gut gelang.
Er grinste noch breiter, als er erklärte: "Ich möchte deine Heirmeise nicht hinauszögern, ich möchte dir helfen, schneller voranzukommen." Und ohne ein weiteres Wort drehte er sich um und ging in den Wald hinein. Zögernd folgte ich ihm.
"Hier", sagte er schließlich als er stehen blieb und bedeutete mir, näher zu treten. Als ich mich neben ihn stellte, sah ich die Scheunen und lächelte. "Du darfs dir ein Pferd für deine Reise nehmen", sagte er fast schon liebevoll und trat dann weg.
Ich nickte ihm noch dankbar zu, dann machte ich mich daran, eine braune Stute zu satteln, die draußen angebunden war. Und als ich sie Reisefertig gemacht und hinasugeührt hatte, machte ich vor dem Elf noch eine elfische Verbeugung, dann schwang ich mich auf den Pferderücken und galoppierte los, fort von der Elfenstadt.


Zeitsprung

Nach einer fast zwei Wöchigen, anstrengenden Reise sah ich nun endlich die Drakensberge am Horizont leuchten, wie Drachenköpfe aus einem allgemeinem Nebelsee, doe stolz in den Himmel ragten, so hoch, das sie Spitzen in der dicken Wolkenbank, die über den Bergen hing, verschwanden.
Erschöpft trieb ich meine braune Stute an, die letzten Meter zu traben, bevor ich in den Nebel eintauchte und die Hufe der Stute mich Richtung nach Hause trugen.
Ich wusste, dass es nicht mehr mein Zuhause war, seit Erik dort bewirkt hatte, was angeblich "gut für unser Land war". Bis heute verstand ich es nicht, aber ich hatte nur bleiben gedurft, weil ich ihm in der alten Sprache meine Treue geschworen hatte und mich in seine Dienste begeben hatte. Mein Traum war es nun einmal, Drachenkundegelehrte zu sein und da Erik mir alles Schön vorgelogen hatte, hatte ich naives Mädchen ihm geglaubt. Nun konnte ich mich nicht mehr aus seinen Diensten befreien, und das alles nur wegen der alten Sprache.
Meine Faszination für die Legenden aus der Gesichte jedoch konnte er mir nicht nehmen, und so nahm ich bereitwillig jeden Auftrag an, der auch nur im Entferntesten mit Ihnen zu tun hatte.

--> Drakensberge
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Keona
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Mo 20 Feb 2012 - 18:54

<--Das Stadttor

Sobald die Stadt außer Sicht war, ließ ich mich zu Boden sinken, geplagt von dem Leid dieses Landes. Warum konnten nicht einfach alle gut sein..? Weil es dann niemand schätzen würde. Es würde sich wieder wer abspalten, der Macht haben wollte, andere Leben nicht wertschätzte., antwortete mir eine Stimme in meinem Kopf. Wieder krauste ich die Stirn. Dieses Mädchen... Es kam mir komisch vor. Sollte ich ihr folgen? Würde sie mich dann verachten? Ach was, mir kann das doch egal sein, ich bin beauftragte des Elfenrates, wenn mich da jemand nicht mag, ist das sein Problem, nicht meins.
Ich rappelte mich auf, wollte nicht weiter, mich vor dem Krieg vergraben, doch konnte ich nicht. Wir brauchten jeden. Wirklich jeden.
Und dann lief ich los.

Zeitsprung

Meine Energie war - mal wieder - am Ende. Ich hatte mir nur wenig Ruhe gegönnt und mir (was ich sonst nie tun würde) etwas Energie von Wesen genommen, die diese entberen konnten.
Ich sah die Hufabdrücke, denen ich schon die ganze Zeit gefolgt war. Sie führten in die Berge. In die Nähe, des Urpsrungs des Grauens. Doch ich lief weiter. Ich war bis hierhin gekommen, also konnte ich auch noch weiter.

-->Die Drakensberge
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   So 20 Mai 2012 - 10:09

Wyrda schlug mit den Flügeln und trug uns über die Baumwipfel, weg von dem Platz, wo ich Djuli wiedergetroffen hatte. Wieso lebte Djuli eigentlich noch?, fragte ich mich, schüttelte dann aber den Kopf. Diese Welt war seltsam, Schatten, Drachen, Drachenreiter, die von den toten wieder auferstanden, Lieben, die verloren gingen. Erst Selena, dann Maylea. Ein Seufzer entfloh meinen Lippen, dann spornte ich Wyrda an, schneller zu fliegen und guckte an seinem Hals herunter, auf der Suche nach anderen Drachenreitern.

--> Wasserfall
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Di 28 Okt 2014 - 8:22

Freiheit! Endlich! Das erste Mal roch ich die Luft außerhalb der Bäume des Elfenwaldes. Unglaublich, wie anders sie war! Und die Sicht.... Inzwischen war ich schon einige Tage unterwegs und mir war noch niemand begegnet. Auf karten in Büchern hatte ich gesehen, dass dich hinter der Ebene, die sich hinter den mir Bekannten Wäldern erstreckte, die Drakensberge befanden. Diese und die Wälder danach waren mein erstes Ziel.
Je weiter ich in Westliche Richtung lief umso Hügeliger wurde die Landschaft. Die hohen Berge türmten sich immer höher vor mir auf. Obwohl ich sie schon seit einigen tagen sehen konnte, hatte ich sie noch nicht erreicht. Unglaublich wie man sich in der entfernung täuschen konnte!
Gegen abend wurde es immer kälter. Ein schneidender Wind bließ mir ins Gesicht und der Himmel hatte sich zu gezogen und drohte die ohnehin schon weiße Landschaft noch weiter im Schnee versinken zu lassen. Schon bald begann es zu schneien, immer dickere Flocken fielen vom dunklen Himmel. Ich kämpfte mich immer weiter. Es wurde immer kälter und schon längst hatte ich aufgehört gegen das zittern und bibbern anzukämpfen. Vielleicht sollte ich mich doch langsam einmal nach einem Unterschlupf umsehen... Aber ich konnte nichts entdecken überall nur wirbelnde Schneeflocken, Schneewehen und mittendrin ich kleine, unerfahrene Elfe. Der Schnee reichte mir an einigen Stellen bereits bis zur Hüfte und das Vorankommen wurde immer schwerer.
Ich merkte gar nicht, wie nah ich den Bergen inzwischen gekommen war, doch plötzlich stand mir eine riesige Felswand mitten im Weg...

----> Die Hölen
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Do 1 Jan 2015 - 18:33

<- Drakensberge

Ich spürte, dass Wyrda langsam tiefer ging und setzte mich aufrecht hin. Um uns herum wurde der Nebel immer weniger und vor sich öffnete sich der Blick auf eine weite, weiße Landschaft.
Die ganzen Ebenen waren verschneit, alles war wie mit Mehl bestäubt und der Hoizont war nur ein verschwommener Streifen weit entfernt.
Mein Drache beugte sich ein wenig nach vorne und reckte den Hals, um dem Erdboden noch näher zu kommen, bis wir nur noch eine Häuserhöhe davon entfernt waren.
Hier war es einfach für Wyrda zu fliegen, geschützt von dem Gebirge, ohne die Nebenmassen und den Wind in hohen Höhen.
Ich drehte mich zu Zerean um und grinste sie an, ich merkte, wie sehr auch ihr die Zeit der Drachen und des Fliegens fehlte und war glücklich ihr nun dieses eine Geschenk machen zu können.
Doch dann wurde mein Gesicht wieder ernst und ich blickte ihr fest in die Augen. "Zerean, wir sind jetzt auf dem Weg zur Elfenstadt! Wir müssen dem Hohen Rat berichten, was vor sich geht und wir müssen ihm von dem Ei erzählen. Es ist immernoch Besitz der Elfen, bis es wirklich geschlüpft ist. Sie werden diese Nachricht nicht wohlwollend aufnehmen und dich vielleicht dafür verantwortlich machen. Aber darauf können wir uns nicht konzentrieren. Wir müssen ihnen von der wharen Gefahr berichten!"
Ich fühlte mit meiner Hand an meiner Tasche entlang, spürte den kleinen Körper des toten Drachen und schloss für einen Moment die Augen.
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Fr 2 Jan 2015 - 18:44

<-- Drakensberge

Sobald ich merkte, wie der mächtige Drache an Höhe verlor, stieg die Aufregung in mir. Zu lange war es her, das ich das letzte Mal auf einem Drachen gesessen hatte. Doch auch bei Andromex musste es lange her sein, dass er mit seinem Drachen so frei geflogen war. Ich stellte es mir schmerzhaft vor, so lange von seinem Seelentier entfernt bleiben zu müssen - zum Schutz von beiden.
Die Nebelbank lichtete sich und gab den Blick frei auf riesige Felder, große Wiesen und vereinzelte Waldstücke. Alles war verschneit und ließ die Schemen der Natur verschwimmen. Wyrda ging so tief, dass wir bald schon fast über dem Boden schwebten. Erstaunt sah ich nach hinten und sah, wie sich die riesigen Berge des Gebirges langsam aber stetig entfernten. Meine Hand lag noch immer auf meiner Tasche.
Andromex sah mich an und bei seinen Worten nickte ich zuversichtlich. Er hatte recht und wir wussten beide, dass Trauer und Sorgen uns nur aufhielten. Es gab wichtiges zu erledigen und stark bleiben war eine Überlebensregel, die wir uns über die Jahre angeeignet hatten.
"Wir haben nun noch einen Beweis mehr für den Rat, damit sie einsehen wie kritisch die Lage ist", sagte ich dann und ignorierte den Schmerz den ich dabei fühlte, von der Wahl meines Eis zu sprechen. Ernst sah ich den Reiter an. "Sie werden uns anhören und wir werden sie dazu bringen, den Ernst der Lage zu verstehen, da bin ich sicher."
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Fr 2 Jan 2015 - 21:28

Zerean bestätigte meine Aussage und sprach aus, was ich ebenfalls hoffte. Dass wir den Rat von der Gefahr überzeugen konnten und sie uns beim Kampf gegen Erik helfen würden. SIe würden vielleicht nicht glauben, was Eriks alter FReund auch über die Vernichtung der Elfen gesagt ahtte, aber wenigstens würden sie in höchstem Maße versuchen wollen, die Dracheneier zu schützen.
Ich nickte Zerean zu und drehte mich dann wieder auf meinem Drachen herum. Es war so außerordentlich wichtig die Drachen zu schützen und auf unserer Seite zu haben. Und das Ei hatte uns nun einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Ich ließ meinen Blick über die Landschaft vor uns schweifen. Diese weiße, wundersamme Welt, in der ich schon so viel erlebt hatte. Wir hatten den Ort, an dem ich meinen Kampf mit Erik hatte schon überflogen, aber die Orte, an denen ich Momente mit Selena verbracht hatte, lagen vor uns. Schmerzlich stach die Erinnerung in meinem Brustkorb und ich versuchte sie schnell zu verdrängen. Wäre ich damals nur mitgekommen....
Die Sonne hatte schön längst ihren höchsten Punkt überschritten und tauchte die weiße Welt vor uns langsam in ein warmes orangenes Licht. In wenigen Stunden würde es dunkel sein und wir mussten Schutz vor dem, was in der Dunkelheit auf uns warten konnte, suchen, und ich wusste auch schon wo. Aber vorher müssten wir noch ein wenig der Strecke zurücklegen.
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Fr 2 Jan 2015 - 23:26

Da es langsam Nachmittag wurde tauchte die Sonne in einem bereits recht tiefem Stand hinter dem Gebirge auf. Fernweh ergriff mich bei dem Anblick und erneut dachte ich daran, dass es mir guttun würde wieder auf Reisen zu sein. Mein Leben lang hatte ich rastlos verbracht, daran würde sich auch so bald nichts ändern und es schien mir auch nicht sonderlich gut zu tun, zu lange an einem Ort zu verweilen. Ich war nun mal zu viel in meinem Leben gereist, um jetzt noch sesshaft zu werden.
Das Fliegen genoss ich ungemein, doch ich verbrachte meine Zeit in Gedanken bei dem hohen Rat. Lange war ich ihm nicht mehr begegnet und als Ratsbeauftragte, die jedes Mal zusammengestaucht wurde wenn sie wieder keinen Reiter für das Ei finden konnte, hatte man es nicht leicht mit dem alten Elfen. Doch nun brachte sie noch schlechtere Kunde und sie fragte sich, wie sie es aufnehmen würden.
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Sa 3 Jan 2015 - 1:18

Wyrdas gleichmäßiger Flügelschlag lullte mich langsam ein und ich merkte, wie das langsam die Landschaft verblassen ließ, die an mir vorbeizog.
Meine Gedanken schweiften weiter ab und ich dachte an meine Kindheit, den Moment, in dem Wyrda bei mir schlüpfte, meine Flucht aus meiner Heimat, und Selena, die erste wirkliche Freundin, die ich in diesem Land gefunden hatte.
Diesem Land, das ich mittlerweile so viel besser kannte als das Land meiner Herkunft. Das Land, das ich nun mein Zuhause nannte, aber das mir auch so viel Schmerz bereitet hatte.
Ich war nie wieder zurückgegangen in das Land meines Vaters. Ich hatte es immer vermieden und es gab auch nie einen Grund zurückzukommen. Hier hatte ich eine Aufgabe, einen Grund, wenn auch nicht immer ein Zuhause.
Meinen Augen suchten den Erdboden ab und nach einiger Zeit fand ich auch, wonach ich suchte. Den Rand des Waldes, der die Hälfte der Ebenen bedeckte. Ich tauschte meine Gedanken mit Wyrda aus, und spürte, wie er darauf langsam in den Sinkflug ging. Hier am Rand des Waldes war es noch sicher die Nacht zu verbringen, tiefer im Wald wusste man nicht, wer auf einen wartete. Den nächsten Tag würden wir es mindestens bis zum Anfang der Höhlen schaffen müssen.

-> Kleiner Wald
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Zerean
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BeitragThema: Re: Landschaft hinter den Drakensbergen   Sa 3 Jan 2015 - 12:55

Schweigend verbrachten wir die Zeit des Fluges, jeder hing seinen eigenen Gedanken nach und beide wussten wir kein Thema, worüber wir sprechen konnten. Alles wichtige schien gesagt und das Gefühl wieder auf Reisen zu sein löste vermutlich bei jedem andere Gefühle aus und andere Erinnerungen wach.
Ich sah nach unten und erblickte viele Bäume unter uns, hohe und niedrigere Tannen, noch dazu viele kahle Bäume die ihr Laub im letzten Herbst verloren hatten, deren Wurzeln jedoch tief gingen und deren Rinde bereits sehr alt war.
Wyrda ging daraufhin in einen Sinkflug über und für einen Moment war ich geneigt mich lieber festzuhalten, doch als ich merkte wie sanft und präzise der mächtige Drache flog machte ich mir keine Sorgen mehr. Wyrda hatte unglaublich viel Lebenserfahrung und war ein gekonnter Flieger.

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