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 Elfenwald

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BeitragThema - Re: Elfenwald   Mi 25 Jan 2012 - 20:33
 
Ich wusste nicht, ob die Nachricht angekommen war, denn mein Geist hatte nun wieder seine entgültige Gegenwart in meinem Körper gefunden. Ich war zu schwach, um meinen Geist für längere Zeit so weit auszusenden, denn Djuli und Mausestern waren noch mitten auf dem Weg hierher.
Djuli war auf dem Weg hierher. Ich würde sie wiedersehen.
Was es am Unterträglichsten machte, war, dass ich sie nicht hatte sehen können, nur ihre verschwommenen Umrisse. Ich wusste aber, dass es Djuli war. Ihr Geist war mir so vertraut wie sonst nichts. Ich kannte das Mädchen nicht, das bei ihr war, doch ich wusste, das es Mausestern gewesen war, die die Beiden getragen hatte. Und sie kamen hierher, in die Elfenstadt.
Ich blieb sitzen, ohne mich zu rühren, ließ meinen Geist entspannen und lauschte den Geräuschen der Natur um mich herum, während ich erwägte, noch einen Versuch zu starten. Der allerdings konnte mich allerdings für kurze Zeit das Bewusstsein kosten, da mein Geist momentan so unglaublich schwach war. Aber nachdem ich noch einmal darüber nachgedacht hatte, war mir klar geworden, dass ich bereit war, das einzugehen.
Ich atmete tief durch, lehnte mich erneut zurück an den dicken Baumstamm und lockerte alle Muskeln, ließ meine Arme schlaff über meine Knie gelegt und entspannte mich vollends. Ich brauchte all meine Kraft, um sie noch einmal zu erreichen.
Dann floss mein Geist erneut aus mir heraus, ich schwebte durch den Wald und es schien, als würde ich durch eine dicke Flüssigkeit gehen - je mehr ich mich von meinem Körper entfernte, desto schwerer kam ich voran.
Mit letzten Kräften weitete sich mein Geist bis zu Djuli aus, die - Gott sei Dank - bereits weit weitergeflogen war. Und ich fühlte mich, als würde ich mit diesen Worten zerspringen:
Djuli... du lebst.
Du lebst.

... Ich liebe dich ...

Dann konnte ich, begleitet von einem Knall, auf einmal nichts mehr sehen, ein großer Schmerz durchfuhr meinen Geist und es dauerte einen Wimpernschlag, da hatte er sich ganz in mir zurückgezogen und mein Kopf viel, mit geschlossenen Augen, nach hinten auf den Baumstamm.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Sa 28 Jan 2012 - 12:15
 
Als ich langsam wieder zu mir kam, sah ich alles verschwommen, mein Kopf brummte und ich fühlte meine Arme und Beine nicht. Es dauerte eine Weile, bis sich mein Kreislauf wieder regeneriert hatte. In meinem Kopf schwirrten die Worte aus meinem eigenartigen Traum...
Daniel... Daniel bist du da? Lebst du? Daniel, ich liebe dich! Ich... Es war Djulis Stimme gewesen, so unverkennbar klar und voller Wärme. Ich musste mich zusammennehmen, um nicht aufzuspringen und solange durch die Stadt zu kämmen, bis ich sie wieder im Arm halten konnte. Für mich war es, als habe ich sie erst gestern noch gesehen, irgendwie. Aber für sie... war es 3 Jahre her. 3 Jahre, in denen sie glauben musste, dass ich tot war.
War ich ja auch.
Erschöpft erhob ich mich, fuhr mir durch das zerzauste Haar und schnallte mein Schwert fester um meine Taille. Ich fühlte mich stärker, sehniger. Es war irgendwie überhaupt nicht mehr mein Körper. Ich spürte etwas in mir pochen, und ich wusste, Starcatchers Kräfte flossen nun in mir. Ich würde wohl niemals wieder derselbe sein, doch es war falsch, zu behaupten, dass Starcatcher nicht mehr lebte. Er lebte in mir.
Zerstreut wanderte ich um den umgestürzten Baumstamm herum, an dme ich gelehnt hatte. Die Erinnerung an den furchteinflößenden Brief an Djuli ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich hatte Angst um sie und Mausestern, doch was sollte ich tun? Ich wusste nicht einmal, wo genau sie waren, irgendwo in den Landschaften vor der Elfenstadt.
Um irgendetwas zu tun, wanderte ich einsam durch dne Wald, in eine willkürliche Richtung.

--> Übungsgelände
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Sa 28 Jan 2012 - 15:12
 
<-- Die Stadt

Ich kam im Wald an und atmete den süßen Duft der Wildblumen ein, die bis zu meinen Knien wuchsen. Über mir war das weite Blätterdach des Waldes und in der Nähe hörte ich einen Fluss rauschen. Daniel!
Ich drehte mich um und bewunderte die Schönheit dieses Ortes. Tief atmete ich die Luft ein und versuchte mich auf jedes Lebewesen an diesem Ort zu konzentrieren. Libellen, Hummeln, Schmetterlinge, alle schwebten sie um mich herum udn versuchten mich von der Schönheit zu verzaubern.
Ich drehte mich um meine eigene Achse und erblickte Mausestern, wie auch sie sich wieder erinnerte. Es war alles schöner, als ich es in Erinnerung hatte. Aber mit ihm, wäre es noch viel schöner.
"Aaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhh!", entfuhr es meiner Kehle und ich fühlte mich unglaublich befreit. Einmal allen Schmerz herauszuschreien, den ich jeh erlebt hatte. Ich blickte zu den Baumwipfeln und begann mcih im Kreis zu drehen, immer wieter. Mein helles Kleid wehte um mich herum und alle Geräusche kamen mir dumpfer vor, als in Wirklichkeit.
Daniel, Daniel, Daniel, Daniel, Daniel!
Ein erneutes Schreien enstieg meinem Hals und mir wurde schwindelig vom ganzen Drehen. Ich fiel in das weiche Gras und sah über mir das Blätterdach, dadurch kleine Stücke des wundervollen, blauen Himmels. Daniel!
Ich wusste nicht, wie lange ich so liegen blieb und einfach alles über mich hereinströmen ließ, jedenfalls wurde ich wieder in die Wriklichkeit zurückgeholt, als ich plötzlich eine Stimme hörte.
"Was ist denn los?" Jemand kam zu mir herüber und setzte mich neben mich. Es war nicht Daniel, es war der Junge vom Stadtplatz. Er schaute an mir herunter, wie ich da im Gras lag, meine Haare wirr am Kopf und mein Kleid, das notwürftig meine Beine bedenkte.
Ruckartig setzte ich mich auf. "Lass mich in Ruhe!", zischte ich und verengte die Augen zu Schlitzen. "Du hast kein Recht mir zu folgen!"
Er sah mich schelmisch an. "Wieso hast du mich denn sonst agesprochen?" Sie Hände streckten sich nach mr aus.
Ich fuhr zurück und stand schnell auf. "Lass mich in Ruhe. Hör auf mir zu folgen. Und damit es klar ist: Ich will nichts von dir. Ich bin auf der Suche nach meinem Freund!"
Seine Augen wurden erst groß, dann verengten sie sich auch zu Schlitzen. "Wie du willst!" Er drehte sich um und ging zurück durch den Wald.
Ich wartete, bis er verschwunden war. dann drehte ich mich um und stolperte mit vollkommen zerstörter Frisur vorwärts, weiter in den Wald.

--> Höhle im Elfenwald
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Fr 3 Feb 2012 - 17:17
 
<-- Übungsgelände

Als ich durch dichtes Gestrüpp lief und unter einem dicken Eichenast hindurchkletterte, stieß ich auf einen jungen Elf - oder war er alt? Bei Elfen wusste man ja nie -, der ähnlich schwarze Haare hatte wie ich. Seine dunkelbraunen Augen kniffen sich zusammen, aber ehe ich an den Griff meines Schwertes greifen konnte, war er schon an mir vorbeigehuscht und ließ mich dort allein zurück.
Fragend blickte ich ihm nach, dann richtete ich mich auf und spürte meine Fingerspitzen kribbeln. Star, sie war hier, ich spüre es! Aufgeregt blickte ich mich um, doch es kämpfte sich hinter mir kein eisblau-weißer Drache durch die Bäume, der sich nun mit mir aufgeregt auf den Weg gemacht hätte.
Ich verlor den Halt unter den Füßen, als sein Tod nun bei mir ankam. Star, Starcatcher... Nie wieder. Niemals wieder werde ich deine raue, sanfte Stimme hören, dich niemals mehr um Rat und Beistand fragen können. Nie mehr.
Ich fühlte kaum mehr etwas. Träge nahm ich wahr, dass ich zu Boden gestürzt war, an einen großen Felsen, an den ich gelehnt dalag. Ich zog die Knie an und legte den Kopf in die Hände, die vor Angstschweiß ganz kalt waren. Starcatcher...
Es kamen keine Tränen. Ich fragte mich, ob sie mir ausgegangen waren in der langen Zeit, die ich... tot gewesen war. Ich fühlte mich auf einmal uralt und unglaublich müde, erschöpft von meinem verloren gegangenen Sinn des Lebens... meinem Drachen.
Als ich es schaffte, meinen gefühlt huntert Drachen schweren Kopf zu heben, und in meine Handflächen blickte, drohte ich, noch einmal einen Zusammenbruch zu erleiden. In meiner linken Handinnenseite befand sich mein Drachenreiterzeichen. Doch es war nicht mehr eisblau-weiß, es war rabenschwarz, und dieser Anblick bohrte sich wie tausend Dolche in mein Herz. Doch dann flackerten meine Augenlider und ich sah, nahe meinem Daumen, das Drachenauge in einem strahlenden Blau aufleuchten und für einen kurzen, aber unbeschreiblich schönen Moment, sah ich durch Starcatchers Augen. Skulblaka sven.
Ich stand auf, völlig fasziniert, und eine schmerzende Hoffnung flammte in mir auf, die ich zitternd zu unterdrücken versuchte. Starcatcher war tot und Niemand konnte das Jemals ändern. Die Drachensicht verschleierte noch einen Moment meine Sicht, dann war es vorbei und ich fasste mir mit beiden Händen in den Nacken, um mich mit meinen eiskalten Händen ins Hier und Jetzt zurückzuholen.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Di 7 Feb 2012 - 16:26
 
<-- Übungsgelände

Ich wanderte jetzt ziellos umher. Ich wusste noch nichtmal, ob Daniel wirklich hier im Elfenwald war. Ich war mir ja noch nichtmal sicher, ob er überhaupt meine Nachricht erhalten hatte. Ich seufzte und kickte mit meinem Schuh einen kleinen Stein weg, der auf dem Boden lag. Das brachte doch alles gar nichts. Möglicherweise war Daniel am anderen Ende der Elfenstadt oder schon weitergeflogen, und ich war hier und bekam von dem allem nichts mit.
Ich drehte ich um und entdeckte einen umgefallenen Baum, ich lief hin und setzte mich hin.
Vielleicht sollte ich ihm nochmal eine Nachricht schicken? Ich konnte ihm sagen, wo ich mich befand, jedenfalls, wenn er in der Nähe war. Für anderes würde meine Kraft wahrscheinlich noch nicht ausreichen. Ich beschloss, es zu probieren, also zog ich meine Knie an und schloss die Augen. Ich konzerntrierte mich auf das Zirpen der Grillen neben mir im Gras und versuchte alle meine Gedanken zu verbannen. Ich spürte, wie sich langsam mein Geist vom Körper löste.
Plötzlich fand ich mich schwerelos ind er Luft wieder, ich blickte auf meine Leere Hülle hinunter und dann verschwamm alles. Ich musste mcih auf die Suche machen. Ich versuchte meinen Geist ganz auf Daniel zu fokussieren und als die Luft um sich wieder lichtete und die Konturen der Umgebung schärfer wurden, erblickte ich einen bekannten Geist ganz in der Nähe von meinem. Vielleicht zwanzig Meter entfernt. Daniel!
Ruckartig floss mein Geist wieder in meinen Körper und ich sprang wie von einer Tarantel gestochen auf. Er war hier, Daniel war hier.
Ich versuchte meine Kraft zu sammeln und lief in die Richtung, in der ich den Geist gesehen hatte. Gleich würde ich ihn wiedersehen!, ich konnte an nichts anderes denken, nach drei Jahren, nach drei verdammten Jahren!
Ich hörte, wie Mausestern sich hinter mir zwischen den Bäumen hindurchschlängelte, achtete aber nicht weiter auf sie. Daniel!
Als sich der Wald plötzlich vor mir lichtete und ich eine Lichtung erblickte, hielt ich an. Ich spürte ihn, ich konnte seinen Atem hören. Oder bildete ich mir das nur ein?
Der Stein, vielleicht war er da? Vorsithcig schlich ich mich an den Feslblock heran und versuchte möglichst leise zu sein. DANIEL! Ich spürte, wie mein Herz pochte und merkte, wie meine Hände zitterten und mir Schweiß auf der Stirn stand.
Es schienen Jahre zu vergehen, wie in einem Traum setzte ich einen Fuß vor den anderen, dann erreichte ich den Felsblock. Ich sah schwarze Haare, geschlossene Augen, einen schwarzen Mantel, ein wunderschönes Gesicht.
Ein Träne lief mir ganz langsam die Wange hinunter, während ich immer noch wie in Trance die letzten Schritte machte. "Daniel!, hauchte ich.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Mi 8 Feb 2012 - 20:55
 
Ich nahm die Hände aus dem Nacken und schloss die Augen. So konnte es nicht weitergehen. Mein Leben war zu einem einzigen Scherbenhaufen geworden und ich fragte mich, warum um alles in der Welt mich Starcatcher zurück ins Leben gerufen hatte.
Für Djuli?
Ich wusste nicht einmal, wie viel Zeit vergangen war. Es war möglich, dass sie bereits tot war... auch wenn mir Keonas Andeutungen Hoffnungen gemacht hatten.
Für meine Heimat, um gegen Erik zu kämpfen?
Wie sollte ich das anstellen ohne meinen Drachen? ... In mir klaffte ein Loch, das so sehr schmerzte, das es mich zu überwältigen drohte. Und ich fürchtete, das es nicht wegen Starcatcher so sehr schmerzte. Sondern wegen dem Paar grüner, leuchtender Augen, die mir so oft in brenzligen Situationen Halt gegeben hatten, wegen der blonden Haarmähne, in der mein Kopf versunken war, als wir zusammen unter den Flügeln von Mausestern und Starcatcher eingeschlafen waren. Wegen Djuli.
Ich würde sie niemals wiedersehen.
Ein Schauder lief mir den Rücken hinunter, da ich nun nicht mehr die Kühle meiner kalten Hände im Nacken spürte, und als ich die Augen wieder öffnete, fragte ich mich ernsthaft, ob diese Welt überhaupt gute Dinge zustande bringen konnte.
Mein Mantel rauschte in einer ganz leichten Berührung über die vielen langen Grashalme, als ich ihn herumschwang und mich umdrehte. Den Blick auf etwas weiter unten gerichtet, vermutlich existierte dort gar nichts, schlug ich den Weg zurück zur Stadt ein.
Und beinahe, aber auch wirklich nur beinahe, wäre ich in die wichtigste Person meines Lebens hineingerannt.

Es raschelte zu meinen Füßen, als ich ruckartig stehenblieb, da der Mantel einen Luftzug über das Gras fegte, als er meine Beine umschlug.

Da stand sie, genauso wie ich sie in Erinnerung hatte, und im ersten Moment erwägte ich, dass ich sie mir vielleicht nur vorstellte – da ich sie mir doch so sehr herbeiwünschte…
Doch da stand sie: Ihre goldenen Haare flogen ihr in glatten Wellen über die eleganten Schultern, ihre Wangen schienen zu glühen. Sie hatte das gleiche Sommerkleid an, das sie so oft getragen hatte, als wir zusammen auf der Reise gewesen waren. Und der Ausdruck in ihren funkelnden, strahlenden, erstaunten, grünen Augen war unglaublich.
Und dann hörte ich ihr leises Flüstern. Ihr rann eine Träne die Wange hinab, und als ich endlich aus meiner Starre erwachte, trat ich einen langsamen Schritt vor und fing die Träne mit einem Finger auf…
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BeitragThema - Re: Elfenwald   So 12 Feb 2012 - 14:58
 
Ich blickte in ein großes Paar wundervoller, meeresblauer Augen. Da war er! Er stand vor mir, er berührte mein Gesicht! Ich spürte, wie mein Herz in der Brust pochte und merkte, dass das Blut in meinen Ohren rauschte. Seine Lippen vor mir, seine Lippen, die ich so gerne küssen wollte. Sein weiches, wunderschönes Gesicht, seine Wangenknochen.
"Daniel", hauchte ich erneut und ich schloss die Augen. Das war unmöglich, das konnte nicht sein. Die Welt konnte mir nicht so viel Glück schenken, als dass Daniel, mein Daniel, jetzt vor mir stand.
"Hilf mir!", hauchte ich, dann ließ ich mich in seine Arme fallen und merkte, wie seine starken Arme mich auffingen. Ich spürte die Muskeln in seinem Bauch, in seinem Oberkörper und ich atmete seinen Geruch ein. Er roch wie etwas, was ich früher mal gerochen hatte, frisches Gras, Blumenwiesen und lichte Wälder, altes Holz. Daniel!
Ich konnte nichts denken, ich konnte nichts mehr sagen, nur den Moment genießen und alle Gefühle auf mich einströmen lassen. Er war wieder da, ich lag in seinen Armen, ich hatte ihn wieder. Nichts würde uns jetzt jemals wieder auseinanderbringen können, das schwor ich mir. Niemand würde mir diesen wunderbaren, muskulösen, vollkommenen Mann jemals wegnehmen können.
Meine Augen wanderten hoch zu seinen Lippen und seiner Nase und dann zu seinen Augen. In den tiefen, blauen Ozeanen spiegelte sich meine Silhouette. Daniel! Das Bild verschwamm vor meinen Augen und ich spürte, wie die Tränen jetzt ungehindert an meinen Wangen herunterströmten. Daniel!
Ich wollte ihn nicht wieder loslassen, ich wollte diesen Moment für immer haben, einfach die Zeit anhalten und mich um nichts mehr auf dieserr Welt kümmern.
Ich kniff die Augen zusammen und eine große Träne rollte mir die Wange herunter. Mein Gesicht näherte sich seinem und ich flüsterte zärtlich: "Daniel, liebst du mich?"
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BeitragThema - Re: Elfenwald   So 12 Feb 2012 - 15:13
 
Als sie das Gleichgewicht verlor, fing ich sie auf und ihre goldenen Haare umspülten meine Oberarme, als sie sich wieder etwas aufrappelte.
Ihre leuchtenden, vor Trauer und Glücksgefühlen überschwimmenden, grünen Augen sahen mich mit einer Mischung aus etwas traumwelthaftigem und Faszination an. Und als ihr Gesicht, ihre Augen, ihre Lippen ganz dicht an das meines heran kam, schien die Welt vor mir zu verschwimmen.
Und als sie leise die Frage flüsterte, die mein ganzes Leben erfüllte, schaffte ich es nicht, Fassung zu bewahren.
Ich schlang meine Arme um ihre schlanke Taille, presste sie an mich und schloss die Augen. Dann spürte ich ihre weichen Lippen auf den meinen und ein Gefühl durchströmte mich, in dem so viel miteinander vermischt war, das ich nicht alles benennen konnte.
So stand ich da, hielt Djuli in den Armen. Meine Hand fuhr an ihrem Kopf durch ihr weiches Haar, meine andere lag auf ihrem Rücken, und ich wünschte mir, die Zeit würde stehenbleiben.
Der Kuss schien nie wieder zu enden, und ich wollte es auch nicht. Ich hielt Djuli in meinen Armen, Djuli. Nichts auf der Welt wäre mir wertvoller gewesen als dieser Augenblick.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   So 12 Feb 2012 - 15:24
 
Als Daniel seine Lippen auf meine drückte und mich ganz fest umschlang, schloss ich erneut die Augen und gab mich ganz meinem Gefühl hin. Meine Zunge ertastete seine und ein prickelndes Gefühl rauschte durch meinen Körper und ließ meine Haare aufstellen. Daniel!, endlich waren wir wieder zusammen, endlich waren wir da, wo wir hingehörten. Ich klammerte mich an ihn un tastete über seine Schulterknochen, rieb über seinen Rücken und fühlte den weichen Stoff seines Mantels unter meinen Händen. Ich zog ihn ganz fest an mich und drückte sienen Brust gegen meine. Unser Kuss woltle nciht enden und ich spürte, wie unsere Zungen sich betasteten und wir gegenseitig den anderen Körper ertasteten.
Unser Leben zog vor meinen geschlossenen Liedern vorbei. Ich als kleines Mädchen, wie ich meine Eltern verlor, dann wie ich Daniel zum ersten Mal sah. Ich erblickte mich und Daniel, als er noch jünger war, der in der Tür lehnte. Dann sah ich Daniel auf Starcatcher und verfolgte, wie sie ihren ersten Flug machten, danach wie ich mich mit ihm stritt, was mir schon wieder Tränen in die Augen trieb. Danach, wie wir uns an Mausesterns ohnmächtigem Körper wieder vertrugen und wie wir Hand in Hand auf die Elfenstadt zuschlenderten.
Meine Hände strichen an seinen Armen herunter und ertasteten seine Hände. Ich hakte meine Finger in seine und genoss, wie seine raue Haut über meine weichen, schlanken Finger glitt.
Ich wollte nicht, dass dieser Moment jemals aufhörte und so zog ich ihn noch näher an mich heran, sodass ich fast keine Luft mehr bekam. Daniel!, ich liebte ihn so sehr, und ich war mir sicher, dass diese Liebe niemals aufhören würde. Niemals.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   So 12 Feb 2012 - 15:38
 
Die Spitzen meines Mantelkragens verdeckten mein und Djulis Gesicht, während wir dahinter so innige Zärtlichkeiten austauschten, das ich mich fühlte, als würde mein Körper zwischen mir und ihr nicht aufhören, sondern als wären wir ein Ganzes, das man Niemals mehr trennen dürfte.
Nachdem ich ihre Haare zerwühlt hatte, streifte meine Hand nun ihren Rücken hinunter, umfasste ihre schlanke Taille, fuhr mit den Fingern ihre Schulter und ihren Arm hinab. Meine Hände erkundeten neugierig und liebevoll ihren zierlichen Körper, während der Kuss endlos schien.
Ich verlor mich so sehr in ihr, das mir meine Gedanken entglitten und ich an nichts anderes mehr denken konnte als an sie. Die Küsse wurden heftiger, doch bevor es außer Kontrolle geraten konnte und obwohl es schmerzte wie tausend Tode, brachte ich schließlich ein paar Zentimeter Abstand zwischen uns und legte meine Hand ganz sanft auf ihren Bauch, um sie leicht von mir wegzudrücken. So sehr ich sie für immer in meinen Armen halten wollte, so sehr versuchte ich mir nun klar zu machen, das es Wichtige Dinge zu besprechen gab.
Ich hatte ihr so viele Fragen zu stellen, und als ich nun meine Lippen krampfhaft von ihrem verlangenden, weichen Mund löste, wusste ich, das mir nun all diese Fragen im Gesicht abzulesen sein mussten.
Doch in meinen Augen lag so viel Liebe, Zärtlichkeit und Verlangen nach Djuli, dass ich diese kleine Auszeit nicht lange durchhielt, gleich nochmal meine Arme um sie schlang und meine Hände sie an mich drückten, dass meine Lippen gleich erneut auf ihren landeten. Zärtlich streichelte ich ihren Rücken, fuhr an ihrem Hals entlang und ihre Taille hinab. Ich konnte und wollte nicht aufhören, dieser Moment war zu kostbar.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Mo 13 Feb 2012 - 20:39
 
Als Daniel mich nach einer scheinbaren Ewigkeit von sich wegschob, konnt eich den Blick nicht von seinen Augen lösen. Ich wollte wieder näher an ihn herankommen, ich wollte seine Haut an meiner Spüren, wollte siene Lippen auf meinen fühlen.
Aber ide kurze Pause währte nicht lange, ich kam gerade mal dazu, einmal Luft zu holen, da zog Daniel mich schonw ieder zu sich heran und presste seinen Mund auf meinen. Ich gab mich dem Kuss hin und ließ mich ganz von diesem wunderbaren Mann führen. Nahc einer kleinen Weile schloss ich meine Augen und ließ es einfach geschehen. Es gab nicht mehr Daniel und mich, es gab nur noch uns und wir waren hier, ineinander verschlungen, so nah, dass ein Lösen scheinbar unmöglich war. Ich wollte nicht aufhören, ich wollte nie wieder an irgendetwas anderes denken und so drückte ich mich noch fester an Daniel, presst emein Gesich tgegen seines, sodass sich unsere Nasenspitzen berührten und verfolgten in Gedanken die Bewegungen unserer Zungen.
ch spürte, wie Daniels Hände an meinem Körper entlangglitten und genoss diese Erkundung meines Wesens. Ich gehörte ihm, er konnte mit mir machen, was er wollte.
Auch ich begann wieder an sienen Armen hinaufzustreichen und seinen Rücken zu befühlen, seine Wirbelsäule nachzufahren und seinen Nacken festzuhalten. Es sollte nie enden!
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Mo 13 Feb 2012 - 21:05
 
Ich lächelte in diesen Kuss hinein, als ich Djuli an den Schultern packte und sie leicht von mir löste. Ich wollte nichts anderes als sie, doch waren meine Gedankenflüsse nicht ganz ununterbrochen, sodass ich irgendwo in meinem Hinterkopf noch einen einigermaßen klaren Kopf behalten konnte.
Lag vermutlich daran, dass ich vor kurzem noch tot gewesen war.
Als ich, immer noch lächelnd, meine Lippen von ihren löste, sah ich sie einen endlosen Moment lang an, dann flüsterte ich mit beinahe brüchiger Stimme: "Ich liebe dich, so sehr... Djuli." Djuli, ich hab dich wieder.
Und da durchströmte mich solch ein starkes Glücksgefühl, das ich meine Arme um sie legte und sie in einer warmen Umarmung an mich drückte. Niemals wieder sollte sie mir abhanden kommen, und ich niemals wieder ihr.
So stand ich eine Weile da, meine Hände fühlten den weichen Stoff ihres Kleides unter den Fingern, dann sah ich ihr wieder in die grünen Augen und mir fiel nichts ein, was ich auf der Welt noch brauchte, wenn ich bei Djuli war. Sie machte mich vollkommen.
Und obwohl dieser Moment so magisch war, durfte er doch nicht für ewig bestehen. Mein Blick wurde bedrückt und auch wütend, wütend auf mich selbst, als ich sie fragte: "Djuli, wie viel Zeit ist vergangen? Wie lange war ich..." Ich ließ die Frage in der Luft hängen, unfähig, den Satz zu ende zu sprechen.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Do 16 Feb 2012 - 18:13
 
<-- Stadt

Ich lief geradewegs durch den Wald, als ich in der Nähe eine magische Aura spürte. Zwar war ich ein Mensch, aber eine Drachenkundegelehrte, und da wusste man etwas mehr über solche Dinge.
Mit aller Willenskraft baute ich einen Schutzwall um meinen Geist auf, dann wagte ich mich in die Richtung. Und nachdem ich durch einen flachen Fluss gelaufen war, sah ich hinter dem dicken Stamm einer uralten Elfenwaldeiche einen schwarzen Mantel.
Ein großgewachsener Mann stand dort, den Rücken mir zugewandt. Es war nicht schwer zu erkennen, dass sich unter dem nachtschwarzen Stoff Muskeln befanden, die mich durchaus sofort töten konnten. Doch als ich etwas genauer hinsah, atmete ich leicht auf: Sein Arm lag um eine zweite Person und die goldenen Haare, die der Wind zerzauste, ließen auf Djuli schließen. Der Mann hatte dunkle Haare und er war so groß...
Dann viel es mir wie Schuppen von den Augen: Es war Daniel! Die Legende. Ich traute meinen Augen nicht, dass er kaum fünf Fuß von mir entfernt stand.
Sein schwarzer Mantel reichte bis zum Boden und das sein Gesicht hinter dem hochgestellten Kragen verborgen war, ließ ihn nicht ferundlicher erscheinen, aber ich fasste Mut und ging auf die Beiden zu.
"Entschuldigung, wenn ich störe", sagte ich leise und deutete ein Lächeln an, das sofort einem vor Angst verzerrtem Gesichtsausdruck wich, als der Mann mir einen stechend blauen Blick zuwarf. Ich fasste es nicht. Er war es.
"Ähm...", murmelte ich und als ich sah, dass ich störte, drängte ich: "Nur einen kurzen Augenblick. Bitte, ich komme im Auftrag der Vereinigung im Norden und des Hohen Rates!"
Nur auf mein Drängeln hin nickte Daniel Djuli kurz zu und wandte sich dann mir zu. Als ich ein paar Schritte von Djuli wegging, um mit ihm zu sprechen, raschelte das Gras bereits unter meinen Füßen, aber als Daniel mir dann folgte, war es ein Grassturm, der zu seinen Füßen tobte, als sein tiefschwarzer Mantel seinen großen Schritten nachflog und ihm um die Beine schlug.
Er sagte nichts, betrachtete mich nur mit seinen unergründlichen blauen Augen. Ich strich mir meine Jacke zurecht und begann dann: "Ich komme im Auftrag meines Lehrmeisters, ich bin Drachenkundestudentin." Ich gab ihm die erste Schriftrolle, die meines Meisters, die er sich ohne ein Wort durchlaß und mir dann zurückgab. "Und als mir der Hohe Rat sagte, dass das rote Drachenei nicht mehr in ihrem Besitz sei, haben sie mir das für dich mitgegeben", ergänzte ich und holte das Pergament heraus, das mir der Ratsvorsitzende gegeben hatte. Auch das nahm Daniel stumm entgegen, dann gab er es mir zurück und stand dort einen Moment lang, ohne mich aus den Augen zu lassen.
Nach schier einer Ewigkeit schwang er schließlich seinen Mantel zur Seite und holte aus seiner Tasche etwas großes, rotes, Glühendes heraus. Es war das Drachenei.
Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, als das feuerrote Glühen auf Daniels Hände überging und den ganzen Wald erleuchten zu schien, dann nahm ich es vorsichtig entgegen und öffnete behutsam meinen eigenen Beutel, um es ganz sacht hineingleiten zu lassen.
"Vielen Dank", murmelte ich und blinzelte ihn kurz an. Er nickte, dann sagte er mit rauer Stimme: "Richte dem Rat meinen Dank aus, aber ich werde mir nichts von ihnen nehmen. Die Dracheneier sind keine Handelswahre. Richte ihm das aus." Als ich staunend nickte, führte er Zeige- und Mittelfinger an die Stirn, neigte andeutungsweise den Kopf und nahm dann die Hand wieder herunter. Ich machte es ihm nach, doch war meine Verbeugung Welten tiefer und ausdrucksstärker, um ihm meine Ehrerbietung deutlich zu machen.
Doch als ich wieder aufsah, hatte er mir bereits den Rücken zugewandt und sein langer Mantel, der das Gras aufwühlte, war das Letzte, das ich noch von ihm sah, als er wieder zwischen dem Grün der Bäume verschwand.

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BeitragThema - Re: Elfenwald   Sa 18 Feb 2012 - 18:34
 
Ich blickte lange in Daniels wunderschöne, blaue Augen. Ich wollte den Blick nicht lösen, einfach in diesen gigantischen Ozeanen versinken.
Dann löst er sich aber von mir, als uns eine bekannte Stimme unetrbrach. "Ähm... Nur einen kurzen Augenblick. Bitte, ich komme im Auftrag der Vereinigung im Norden und des Hohen Rates!"
Ich drehte mich um und erblickte Zerean, das kleine Mädchen, das ich mit zur Elfenstadt gebracht hatte. Also hatte sie ihren Auftrag ausgeführt, das beruhigte mich etwas, vielleicht würden wir Erik ja doch noch irgendwann besiegen können.
Als Daniel aus seiner Tasche ein riesiges, rotes Drachenei zog, wurden meine Augen groß. "Du hast ein Drachenei?", fragte ich leise, wurde aber nicht beachtet, denn Daniel gab das Ei an Zerean und als er meinte, dass er kein anderes nehmen würde, war ich stolz auf ihn. Jetzt wo er wieder da war hatten wir auf jeden Fall eine Chance!
Dann verschwand Zerean und ich drehte mich wieder zu diesem wundervollen, muskulösen Mann um. Ich blickte ihm erneut in die Augen, dann holte ich tief Luft und ließ noch einmal seine Frage in meinem Kopf herumschwirren. "Djuli, wie viel Zeit ist vergangen? Wie lange war ich..."
Ich schaute ihm tief in die Augen, dann antwortete ich: "Drei Jahre, drei verdammte Jahre sind vergangen, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben!" Ich spürte, wie mir wieder Tränen in die Augen stiegen, es war eine so lange Zeit gewesen, so lange, da ich das Gefühl hatte, die Zeit war stehengeblieben, während Daniel nicht an meienr Seite war.
Ich trat einen Schritt auf Daniel zu und legte meine Hand an seine Wange. Daniel!
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Sa 18 Feb 2012 - 18:44
 
Als ich Zerean zwischen dem Grün der Bäume des Elfenwaldes zurückließ und mich wieder den grünen Augen Djulis zuwandte, atmete ich tief ein und strich meinen Mantel glatt. Eine Weile sah ich sie stumm an, betrachtete ihr wunderschönes, sanft blickendes Gesicht, ihre geschwungenen Lippenlinien, ihre großen, ausdrucksstarken Augen mit den millionen von dunklen Wimpern, die sie umrahmten, ihre goldblonden, langen Haare, die ihr Gesicht umspielten und vom Wind leicht zerzaust auf ihre schmalen Schultern fielen.
Dann wurde ich unterbrochen, als sie mir mit brüchiger Stimme auf meine Frage antwortete. Und als sie es sagte und ihr Tränen über die Wangen liefen, sah ich sie beinahe erleichtert, aber auch schmerzvoll an. Ich wusste, das es nichts Positives an dieser Tatsache gab, doch stimmte es mich glücklich, dass nicht fünf Jahrhunderte an mir vorbeigezogen waren.
Da Djuli aber vermutlich kein Verständnis dafür aufbringen würde können - wie denn auch? -, riss ich mich los und nahm sie in die Arme, um ihre Tränen zu stoppen. Ich bewirkte allerdings das Gegenteil und sie weinte sich an meinen Schultern aus. Seufzend legte ich meinen Kopf auf ihren und strich ihr sanft über den Rücken.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Sa 18 Feb 2012 - 19:00
 
Ich lehnte mich an Daniels starke Schulter und spürte, wie meine Tränen langsam seinen Mantel durchnässten. Drei Jahre war er tot gewesen! Drei Jahre!
Ich spürte, wie sich seine Muskeln unter meinem Körper bewegten und genoss diese warme Berührung. Jetzt hatte ich ihn wieder, jetzt würde alles gut werden!
Ich merkte, dass Mausestern sich langsam unserer Lichtung näherte und sie sich durch das Geäst drängte. Und ich fühlte, dass sie sehr besorgt war.
Mausestern, was ist los?, fragte ich meine Drächin und löste mich langsam von Daniel. Bei ihrer Unruhe konnte ich mich nicht ganz meiner Liebe zu Daniel hingeben.
Star!, hörte ich Mausestern in meinem Kopf und blickte mich bei ihren Worten um. Wo ist er? Ich spüre ihn nicht!
Mausestern eilte zu uns und ich hörte, wie die Zweige unter ihren Klauen brachen.
Ich blickte Daniel an. "Daniel, wo ist Starcatcher?", fragte ich meinen Geliebten jetzt ebenfalls besorgt.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Sa 18 Feb 2012 - 20:27
 
Djuli löste sich aus der Umarmung und ich blickte zögernd auf, als ich spürte, wie ein dritter Geist ins Umfeld trat. Eine riesige, schwarze Gestalt tauchte hinter Djuli im Grün des Waldes auf und fasziniert sah ich die elegante Drachin an, bis mich ihr besorgter Blick ins Jetzt zurückholte.
Und das Djuli die Frage aussprach, vor der ich solche Angst gehabt hatte, brachte das Fass zum Überlaufen.

Ich sog tief die Luft ein, fast mit einer Art Zischen, wobei sich meine Kiefernmuskeln anspannten, dann blieb ich wie angewurzelt stehen und mein stechender Blick glitt über Djulis schmale Gestalt hinüber zu Mausesterns elegantem, großen Körper. Meine blauen Augen sahen von Mausesterns Grünen in Djulis Grüne, und ich verlor mich in den Gedanken und Erinnerungen, die ich noch mit Starcatcher teilte.
Schließlich überwand ich mich, schloss die Augen und zwischen meinen Augenbrauen entstand eine Zornesfalte, als ich die Arme überkreuzte und meine linke Handfläche öffnete, in der sich meine Gedwëy Ignasia befand.

Auf meiner Handfläche befand sich die große, gewundene Statur eines Drachen, gewunden um die Fläche zwischen Daumen und Ringfinger. Doch er war ergraut, und auf seltsam stumpfe Weise flach auf meiner Handfläche abgespiegelt, ohne jene Lebhaftigkeit, die sie enthalten hatte, bevor... es geschehen war.

Doch das große Drachenauge funkelte, leuchtete und strahlte wie nie zuvor in Starcatchers altbewährtem Eisblau.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Fr 18 Mai 2012 - 10:43
 
Ich saß auf einem hohen Baum und las das Buch das ich mir ausgeliehen hatte, es handelte von der Geschichte der Drachen nicht das ich sie nicht kennen würde aber mich faszinierte diese Gschichte so.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Fr 18 Mai 2012 - 19:52
 
Das Ei lag ruhig und verborgen zwischen mit Moos und Blumen überwucherten Wurzeln einer großen Eiche. Diese war mächtig und hoch gebaut.
Als der Drache in dem Ei plötzlich eine bestimmte Anwesenheit spürte,begann es leicht zu leuchten und versengte das Moos was um ihn herum war ein wenig. Lange Zeit lag es verborgen und geschützt in diesem Nest aus Moos,Wurzeln und Dreck.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Fr 18 Mai 2012 - 19:56
 
Ich roch Feuer, schnell spran ich vom Baum und lies das Buch auf dem Ast liegen und folgte dem Rauch, es war nicht viel aber ich ging besser doch nachsehen. Bald erreichte ich die Stelle und fand dort ein rotes Ei, faszienert sah ich es an. Ich hatte noch nie ein Drachenei gesehen, auser auf Bildern ~"Aber was macht es hier"~ dachte ich
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Fr 18 Mai 2012 - 19:58
 
Das Ei leuchtete etwas greller und das Leuchten lies die ganzen Ranken und das Moos langsam verkorkeln,als würden sich die Ranken zurückziehen und eine ARt Manteln öffnen.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Fr 18 Mai 2012 - 20:02
 
Faszienert sah ich zu, ich ging in die Hocke und dachte gar nicht nach. Ich wollte es hochheben aber als meine Hände näher kamen spürte ich eine seltsame Hitze von dem Ei ausgehen, auserdem hatte es zu leuchten angefangen. Vorsichtig stand ich auf und ging langsam ein paar schritte rückwärts ohne das Ei aus den Augen zu lassen.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Fr 18 Mai 2012 - 20:05
 
Das Ei konnte die Präsenz spüren und sie war nahe. Bald war es soweit,bald konnte er in das Gesicht seines Auserwählten schauen und mit diesem ein Abenteuer bestreiten. Vor Freude versengte das Ei die ganze Umgebung in der Reichweite von 5 Metern. Dann hörte es auf zu glühend da es ihm sehr viel Kraft gekostet hatte.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Fr 18 Mai 2012 - 20:07
 
Als das Ei aufhörte zu glühen trat ich ein paar zögerliche schritte nach vorne. Ich wusste nicht so recht was ich tun sollte.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   Fr 18 Mai 2012 - 20:11
 
Geduldig lag das Ei dort und wartete in seiner kleinen Höhle auf den Auserwählten.
Das Tier im Ei ruhte sich aus um neue Energie zu schöpfen.
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BeitragThema - Re: Elfenwald   
 
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Elfenwald
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