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 Die Höhlen

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Daniel
Administrator


RPG-Alter : unbekannt
Rang :
  • Ehemaliger Drachenreiter

Anzahl der Beiträge : 436
Drache/Reiter : † Starcatcher

BeitragThema: Die Höhlen   Sa 25 Okt 2014 - 17:51

Immer wieder kann man inmitten der Landschaft hinter den Drakensbergen vereinzelt Höhlen finden, manchmal auch Höhlengruppierungen. Sie dienen den Reisenden als Unterschlupf und so manche Höhle birgt ein Geheimnis.



LG Daniel
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Keona
Moderator


RPG-Alter : 214
Rang :
  • Elf/Elfe

Anzahl der Beiträge : 64
Drache/Reiter : -

BeitragThema: Re: Die Höhlen   So 26 Okt 2014 - 22:21

Keonas Zehen versanken im Schnee und sie ging elegant in die Hocke, als sie von dem Vorsprung sprang, der Eingang zu einer kleinen Höhle gewesen war.
Sie landete elegant und es sah nicht so aus, als hätte es sie verletzt, aus dieser Höhe zu Boden zu springen.
Kein wunder, denn wenn man genauer hinsah, dann entdeckte man, dass sie kein Mensch war, sondern eine Elfe.
Schnell zog sie sich wieder die Kapuze ihres Mantels über den Kopf und ihr schwarzes Haar viel in ihr Gesicht. Sie wollte nicht erkannt werden, ihre Identität durfte keiner erfahren, denn jeder konnte ihr Feind sein.
Die kleine Elfe sah sich um und erhob sich leicht, bis sie komplett aufgerichtet war.
~Niemand hier... Ich dachte ich hätte jemanden wahrgenommen. Ich denke ich bin schon zu lange alleine~, ging ihr durch den Kopf und unter der Kapuze verzog sie das hübsche Gesicht zu einer Grimasse.
Sie zog nun seit Jahrzehnten durch die Gegend, auf der Flucht vor nichts und allem und auf der Suche nach Antworten. Nie blieb sie lange an einem Ort, denn die Elfe hatte angst, sie könne entdeckt werden, sobald sie dieses tat.

Nachdem ihre Freunde ins Exil gegangen oder gestorben waren, hatte sie sich erst mal vom Rat losgemacht. Ihre selbst gestellte Mission, Erik Jäger, den Schatten, zu finden und zu töten, war nicht gescheitert aber auch nicht gelungen. So vermutete sie jedenfalls.
Keona glaubte, dass sich der Schatten nach seiner Verwundung nur zurückgezogen hatte, um neue Kräfte zu sammeln und irgendwann wiederkehrte um erneut anzugreifen. Doch niemand wollte ihr Gehör schenken und so verschwand die schlanke Elfe eines Nachts Spurlos.

~Vielleicht ist es an der Zeit, wieder zurück in die Zivilisation zurückzukehren... Ich habe keine Ahnung, was im Moment so los ist... So sei es. Irgendwann muss man sich dem stellen.~

Sie erklomm wieder ihre Höhle, packte ihre Sachen zusammen und machte sich auf den Weg zurück, zurück zu alten Erinnerungen, alten Pflichten und alten Gefahren.

-->Die Drakensberge
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Kayowa
Mitglied


RPG-Alter : 20 (sieht allerdings aus, wie 16 und verhält sich auch eher so, da sie noch eine seeehr junge Elfe ist.)
Rang :
  • Elf/Elfe

Anzahl der Beiträge : 73

BeitragThema: Re: Die Höhlen   Di 28 Okt 2014 - 9:00

<---- Landschaft hinter den Drakensbergen

Ich frohr. Unglaublich! Eigentlich war ich nicht viel mehr als eine zitternde und bibbernde Schneekugel. Meine Füße hatten bereits seit stunden das Gefühl verloren. DAS war vielleicht gruselig! Ich lief und kämpfte auf meinen Füßen und doch spürte ich sie nicht!
Vorsichtig tastete ich mich an dieser Felswand entlang in der Hoffnung dort irgendwo einen Aufsteig zu finden. Wenn ich erstmal in en Bergen war, so sagte ich mir, würde es dort auch bestimmt hölen geben, in denen ich mich ein wenig ausruhen und vor der Kälte schützen konnte! Die Kälte des Steins drang sogar durch meine Handschuhe hindurch und ließ mich erschaudern. Immer weiter wanderte ich an der Wand entlang, bis ich plötzlich in die Luft griff. Ich konzentrierte mich auf den Felsen vor mir und erkannte eine schmale Felsspalte, grade breit genug, als dass ich mich hindurchquetschen würde können. "~Licht~", sprach ich. Ein kleiner Zauber, eines der wenigen Dinge die ich konnte.. Aber sehr nützlich in Situationen, wie dieser, denn inzwischen war es ganz dunkel geworden. Ich konnte zwar auch im dunkeln recht gut sehen, doch in dem riss in der Wand war kein bisschen licht zu finden, weshalb auch ich nichts sehen konnte. Eine kleine Lichtkugel erschien in meiner Hand und ich hielt sie in den Spalt. Dahinter war ein kleiner Holraum zu erkennen. Eine Höhle! Perfekt! Froh endlich einen Unterschlpf gefunden zu haben quetschte ich mich hinein, warf meine Tasche auf den felsigen Boden und sah mich um. Die Höle war nicht groß, aber es würde reichen. Ich war es ja auch nicht! Ich wühlte meine Denke, die wie durch ein Wunder trocken geblieben war, hervor und wickelte mich darin ein. Langsam wurde mir wärmer. In meiner Tasche befand sich noch Brot und getrocknetes Obst von daheim, aber langsam wurden die Vorräte knapp.. Ich würde in den nächsten tagen aufpassen müssen! Ich erlaubte mir ein kleines Stücchen von allem, bevor ich mich hinlegte, wobei ich meine Tasche als Kissen verwendete und schlief ein.

Als ich am nächsten Morgen erwachte schienen die Strahlen der Sonne unschuldig in die Höhle und ließen den herein gewehten Schnee funkeln und glitzern, wie tausend Diamanten. Ich packte meine Sachen zusammen und kämpfte mich durch eine hohe Schneewehe raus unter einen glasklaren, blauen Himmel. Direkt vor mir standen die Drakensberge. höher als ich sie mir in meinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können...

-----> Die Drakensberge
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Beroan
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Anzahl der Beiträge : 12
Drache/Reiter : Synah

BeitragThema: Re: Die Höhlen   So 19 Jun 2016 - 22:59

Die Sonne hatte Beroan an diesem Tag mit Wärme aufgetankt, so wie sie es jeden Tag tat.
Ob sie nun im Sommer gleißend vom Himmel herab schien, im Winter nur ein Schatten ihrer selbst war oder an stürmischen Tagen von Wolken verhangen war: Die Wärme erreichte ihn unter der polierten hellen Schale und ließ in ihm etwas Lebensfreude entspringen.

Der kleine Drache in seinem silber-weißen Ei wusste nicht viel über seine Vergangenheit. Schon seit Jahrhunderten lag er gut verborgenen in der Felsspalte, in der er einst versteckt wurde.
Beroan wusste, dass seine Mutter eingewilligt hatte, dass er einen Reiter bekommen dürfte und so hatte er vor langer Zeit die Magie gespürt, die in ihn eingeflossen war.
Die Elfen hatten sein Ei, wie so viele andere zuvor, so verzaubert, dass er erst schlüpfen konnte, wenn er dem Menschen oder Elfen begegnen würde, den er für geeignet hielt.
Er war viel gereist, hatte viele Jahre in dunklen Taschen verbracht, bis er vor etwa sieben Jahrzehnten in dieser Felsspalte in einer Höhle am Rande der Drakensberge versteckt wurde, vermutlich, weil sein Hüter von dunklen Wesen verfolgt wurde und ihn in Sicherheit wissen wollte.

Beroan drehte sich noch einmal in seinem engen Zuhause, dann schaltete er seinen Geist ab und fiel in einen Schlummerschlaf.
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Synah
Mitglied


RPG-Alter : 124 Jahre
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  • Drachenreiter

Anzahl der Beiträge : 114
Drache/Reiter : Beroan

BeitragThema: Re: Die Höhlen   So 19 Jun 2016 - 23:34

<--- Landschaft hinter den Drakensbergen

Obwohl es etwas dauerte, bis ich meinen Unterschlupf, eine der unzähligen Höhlen hier in den Drakensbergen die ich schon seit ein paar Tagen nutzte, erreichte ging ich in einem langsamen und gemächlichem Tempo. Ich war nicht auf der Flucht und mir lief auch nichts davon. Zeit hatte ich genug und es gar nirgends Jemanden, der auf mich wartete. So kam es, dass ich auf meinem Rückweg ein paar Mal stehen blieb, mir die Landschaft ansah die ich jetzt zwar schon Tag für Tag gesehen hatte, die sich aber trotzdem jedes Mal zu verändern schien, oder starrte einfach nur in den Himmel. Gebrochen - anders konnte man mich wohl nicht mehr beschreiben. Wo einst mein Wissensdrang und meine elfentypische Ausstrahlung waren, war heute nicht mehr als Leere, ein zersprungenges Wesen das einen Teil seiner Seele verloren hat. Wie es wohl mit mir und meinem Leben weiter ging? Ich war nie Jemand gewesen, der sich selbst bemitleidet hat, doch konnte man mir meine Trauer verdenken?

Nachdem ich dank einer Felsspalte, die ich übersehen hatte, beinahe gestolpert war und mir trotzdem das Knie aufgeschürft hatte, erreichte ich endlich die Höhle in der ich seit ein paar Tagen 'residierte', ging etwas tiefer hinein und machte mich daran ein Feuer zu enzünden. Denn auch wenn nicht mehr so viel von dem kalten Wind tiefer in die Gänge pfiff, kalt war die Höhle auch so. Sobald kleine Flammen über dem Holz loderten, zog ich etwas von den Blaubeeren aus meiner Tasche hervor, die ich gestern gefunden hatte und lehnte mich an die Felswand hinter mir, starrte stumpfsinnig an die Wand gegenüber und begann die Beeren zu verspeisen.
Als ich meinen Kopf in den Nacken legte, stieß er an etwas an - an der Felswand, logischerweise. Als diese sich jedoch löste und etwas herunter kullerte wandte ich mich dem Felsbrocken zu. Schlagartig drohte mir die gerade eben verzehrte Blaubeere im Hals stecken zu bleiben, als ich den silbernen, glänzenden Brocken neben mir sah. Wäre meine Haut nicht schon recht blass, würde mir jegliche Farbe aus dem Gesicht weichen. Mit weit aufgerissenen Augen starrte ich auf das neben mir und wusste sofort was es war. Wie erstarrt saß ich da und robbte im nächsten Moment ein klein wenig davon weg. Wollte das Schicksal mich erneut brechen? Wieso? Wieso ich? Wieso jetzt?
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Beroan
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Drache/Reiter : Synah

BeitragThema: Re: Die Höhlen   Mo 20 Jun 2016 - 1:55

In der einen Sekunde schlummerte Beroan noch friedlich in seinem Ei und genoss die Sonnenstrahlen, die durch einen Spalt auf seine schützende Hülle fielen.
Und in der nächsten wurde er, ausgelöst durch eine verzwickte Kettenreaktion, aus seinem langjährigen und sicheren Versteck herausgeschleudert und kullerte eine harte Felswand herunter. Ein Glück verursachte dieses Abenteuer keine Kratzer an seiner Schale. Das wäre das Schlimmste für seinen Stolz gewesen. Auch wenn er wusste, dass die Eihülle durch äußeren Einfluss kaum zu beschädigen war, tastete er diese sanft mit seinem Geist ab und seufzte innerlich, als er keine kleinste Beschädigung fand.
So kam es, dass Beroan sich nach langer Zeit im Schutze des Verborgenen auf einmal in dem warmen Schein einer neuen Lichtquelle wiederfand. Es dauerte nur wenige Sekunden, dann wusste er, dass es sich um ein Feuer handeln musste.

Ganz nah an seiner Seite spürte er außerdem die Energie eines Wesens, das eindeutig eine Elfe sein musste. Freudige Erregung ergriff Beroan. Endlich wieder Gesellschaft!, dachte er.
Ungeduldig erwartete der winzige Drache auf eine Reaktion der Elfe und als sie von ihm wegrutschte, quiekte er enttäuscht auf. Dabei beiße ich doch gar nicht.., grummelte er in sich hinein. Das Fiepen war nur für ganz feine Ohren zu erkennen, da es viel zu hoch und zudem noch zu leise war, als dass normale, ungebildete Ohren es vernehmen könnten.
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Synah
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Anzahl der Beiträge : 114
Drache/Reiter : Beroan

BeitragThema: Re: Die Höhlen   Mo 20 Jun 2016 - 12:15

Wie eine in Marmor gemeißelte Statue regte ich mich keinen Zentimeter und starrte auf die silberne, glänzende Oberfläche des Eies. Viele verschlungene Muster waren darauf zu erkennen - doch keines davon sah aus wie ein Riss. Obwohl nur wenige Sekunden verstrichen, fühlten sich diese an wie eine Ewigkeit. Als jedoch nach diesen auch nichts passierte, das Ei sich nicht rührte und der Drache sich auch nicht entschlossen hatte zu schlüpfen, löste ich mich aus meiner Schreckstarre, stand auf und klopfte mir ersteinmal den Dreck und den Staub von meinem Kleid, ehe ich das Ei aufnahm und es von allen Seiten musterte. Dann vernahm ich ein hohes, und doch sehr leises, Fiepen - es musste von dem Drachen im Inneren des Eies stammen, der wohl die Erschütterung gespürt hatte. "Was mach ich jetzt bloß mit dir?" sprach ich leise, jedoch mehr zu mir selbst als, dass ich es jetzt tatsächlich zu dem Drachen sagte. Behalten konnte ich ihn nicht, wenn er nicht bei mir schlüpfte - dafür war ein ungeschlüpftes Drachenei viel zu wertvoll für unser Land. Jeder Drache und sein Reiter würde gebraucht werden, einen entsprechenden Lehrer würde man schon finden. Also sollte ich das Ei wohl auf direktem Wege zum Elfenrat bringen. Dort würde man nach dem Reiter von der oder dem Kleinen suchen. Also löschte ich das Feuer, sammelte meine wenigen Dinge zusammen und verstaute diese in meiner Tasche. Das Drachenei behielt ich in meinen Armen. So würde es etwas Wärme abbekommen. Ganz abgesezen davon, passte es zusammen mit meinen anderen Dingen nicht in meine Tasche. So machte ich mich daran die Höhle zu verlassen und zurück auf den Weg in die Elfenstadt - zurück in die Gesellschaft Anderer, die ich schon seit vielen Jahren nicht mehr erlebt hatte.

---> Landschaft hinter den Drakensbergen
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Beroan
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Anzahl der Beiträge : 12
Drache/Reiter : Synah

BeitragThema: Re: Die Höhlen   Mo 20 Jun 2016 - 14:41

Sobald die Elfe Beroans Schale berührt hatte, um ihn hochzuheben, durchfuhr ihn ein Strom von Gefühlen und Empfindungen.
Es war das erste Mal seit einiger Zeit, dass der kleine Drache etwas anderes spürte, als den harten Stein um sich und die Sonne auf seiner Hülle spürte. Und dann war da noch etwas anderes. Diese Magie, die von der Elfe ausging, war etwas besonderes. Konnte es sein, dass dieses Wesen, das ihn nun in den Armen hielt, sein Auserwählter sein würde? Er war sich nicht sicher.
Geborgen in den Armen der Elfe ging seine Reise aufs Neue los und Beroan fragte sich, welche Abenteuer sie für ihn bereithalten würde.

--> Landschaft hinter den Drakensbergen
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