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 Höhlen im Elfenwald

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BeitragThema - Höhlen im Elfenwald   Do 23 Sep 2010 - 20:58
 
Die Höhlen im Elfenwald sind kaum einsehbar und verschmelzen mit der Umgebung.



LG Starcatcher
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Mi 6 Okt 2010 - 18:19
 
Von Daniel

<-- Drachenreiter Unterkünfte

Ich strich ein paar Farnwedel beiseite und machte somit den Blick auf die große Höhlenlandschaft frei, die sich vor mir auftat. Mit weit geöffneten Augen blickte ich mich um und konnte nur staunen. Es war das Werk der Elfen, dass dies so atemberaubend schön zusammengewachsen war und sich aus der Natur erschaffen hatte. Die Schönheit der Umgebung war unbeschreiblich.
Ich blickte mich suchend nach unserem neuen Lehrer um, konte ihn allerdings nirgends finden. Noch leicht benebelt von der frühen Morgenstunde, lief ich also zu der hintersten Höhle und nahm - wie Varomir es beschrieben hatte - auf dem umgestürzten Baum platz, der den Eingang der letzten Höhle versperrte. Dann sah ich nach Djuli und ob sie mir gefolgt war.
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Mi 6 Okt 2010 - 18:23
 
Von Varomir

Ich trat mit geschlossenen Augen aus dem Dickicht, dass mir die leuchtend grüne, füllige Pflanzenwelt darbot, heraus und öffnete sie dann, um Daniel anzusehen. Eine Weile stand ich da, unbemerkt, und mein weiser Blick lag auf dem jungen Reiter, der erste, der eines der Dracheneier schlüpfen ließ, nachdem der Elfenkrieg vorüber gagengen war.
Schließlich bemerkte er mich und erhob sich. Ich nickte ihm zu und begrüßte ihn mit dem elfischen Brauch. Nachdem wir die üblichen Höflichkeitsrituale vollzogen hatten, senkte ich mein Haupt und sah ihn ernst an.
"Heute beginnt das Training. Deines und das von Djuli. Und selbstverständlich das eurer Drachen mit euch. ich erwarte höchste Konzentration bei den täglichen Aufgaben, sodass wir schnell vorankommen." Dann beschloss ich, auf Djuli zu warten, bevor ich fortfuhr.
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Do 14 Okt 2010 - 11:39
 
Von Djuli

<-- Ich schob mich nach Daniel durch das Gebüsch und entdeckte, dass Varomir schon auf der Lichtung stand. Ich führte zwei Finger an die Lippen und sprach die Grußformel, als er sie erwiederte (ich denke mal, dass kann ich ausnahmsweise mal mitschreiben o.O ), sprach ich noch den letzten Gruß, um ihm meine Ehrerbietung zu zeigen. Ich wartete, was der elfische Meister nun tun würde.
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Mo 1 Nov 2010 - 14:13
 
Von Varomir

Ich nickte auf Djulis Begrüßung hin, dann wandte ich mich an beide und senkte kurz den Kopf, sodass mein Gesicht verborgen war.
"Als erstes möchte ich von euch, dass ihr eure innere Ruhe findet. Setzt euch auf diesen Baumstamm - im Schneidersitz - und legt die Hände auf eure Oberschenkel. So wie ich." Ich setzte mich wie beschrieben auf den Stamm und kreuzte die Beine, streckte die Arme durch, legte die Hände auf die Oberschenkel und schloss mit einem langen Atemzug die Augen. Dann öffnete ich sie wieder, um die beiden anzusehen.
"Meditieren ist eine sehr wertvolle Kunst der Ruhe. Wenn man erlernt hat, seinen inneren Frieden zu finden und alles andere für diese Zeit auszublenden, dann kann man in jeder Situation einen klaren Verstand bewaren und kommt nicht zu vorschnell an Überreaktionen. Versucht es mal." Ich wartete einen Augenblick, bevor ich noch hinzufügte: "Angsteinflößende Gedanken können dabei sogar möglicherweise eine Hilfestellung bieten. Wenn ihr dazu bereit seid, denkt an etwas, wovor ihr Angst habt, etwas, das euch lähmen würde, wenn es in der Realität eintreten würde - zum Beispiel der Tod eures Drachen. Setzt euch dieser Angst aus und versucht gar nicht erst, ihr standzuhalten, sondern flüchtet in euch, wenn ihr auch nur den kleinsten Hauch einer Rückzugsmöglichkeit in euch finden könnt. Das ist die erste Übung. Ich möchte allerdings, dass euch bewusst ist, dass es auch andere, viel angenehmere Methoden gibt, zu Meditieren. Verbindet die Ruhe in euch nicht mit euren Ängsten. Ich möchte nur, dass ihr euch nun mit ihnen konfrontiert, damit ihr überhaupt erst einmal den Weg in euch findet! Wenn ihr das getan habt, könnt ihr ihn viel leichter hervorrufen, und dann auch andere Wege dorthin verwenden. Und nun..." Ich beendete den Satz nicht, erhob mich bloß von dem Baumstamm und machte den beiden jungen Drachenreitern somit Platz. Mit einer Handbewegung deutete ich an, dass sie nun beginnen konnten.
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Mo 1 Nov 2010 - 14:28
 
Von Daniel

Ich blickte den weisen Drachenreiter eine Weile schweigend an, dann wanderte mein Blick zu Djuli und schließlich setzte ich mich auf den Baumstamm. Zögernd kreuzte ich die Beine und legte die Handflächen auf die Oberschenkel. Dann kniff ich mit einer kribbelnden Gänsehaut, die meine Arme überzog, die Augen zu.

Ich saß auf Starcatchers Rücken, meine Beine waren an seinem Bauch festgeschnallt und meine Hände umklammerten den vordersten Zacken seines Halses. Der kalte Wind wehte mir ins Gesicht und ich musste die augen zusammenkneifen, um überhaupt etwas sehen zu können. Stars riesige, eiskristallfunkelnde Flügel waren zu beiden Seiten ausgebreitet und er sauste im Gleitflug über die Bergspitzen der Drakensberge. Wie immer fühlte ich diese innere Freude des Fliegens mit meinem Drachen, die ich durch die undurchbrechbare Verbindung zu Starcatcher mit ihm teilte. Ich stieß einen Freudensschrei aus und warf die Arme in die Luft.
Plötzlich spürte ich eisige Angriffe auf meinen Geist. Ich wollte schon einen Schutzwall um mich aufstellen, doch ich war zu langsam. Wie feurige Stichnadeln stach der Gegner auf mich ein und ich glaubte schon, mein Geist würde an den tiefen Wunden verbluten - obwohl er keinen wirklichen Schaden nahm, es war nur so extrem schmerzhaft für mich - als ich abrupt die Augen aufriss und mir an den Hals fasste. Es fühlte sich an, als wäre die Häfte herausgerissen worden und er stünde in Flammen. Den Schmerz konnte ich gar nicht beschreiben.
Es dauerte eine Weile, bis ich merkte, dass es nicht mein Leid war, sondern das von meinem Drachen.

"Starcatcher!", schrie ich, doch es war zu spät. Als ich mich vorbeugte, um mir den Hals meines Lebenspartners anzusehen, blieb mir die Luft in der Kehle stecken. Das letzte, was ich vernahm, war der Todesschrei meines Drachen.

Starcatcher.


Ich viel. Tief. Immer weiter. Um mich herum war alles schwarz - es kam mir vor, als hätte ich die Augen zugekniffen, aber es gab keine Möglichkeit, sie zu öffnen. Ich hörte meinen Atem nicht. Ich hörte meine Stimme nicht, als ich den Mund öffnete. Ich hörte rein gar nichts.
Es war beruhigend für mich. Ich kam mir vor als würde ich träumen. In dem tiefsten Schlaf, den ich jemals hatte, eingehüllt, fühlte ich mich sicher und geschützt. Hier konnte mir nichts passieren. Ich ließ mich einfach dort, schwebend im Nichts, und genoss die Ruhe und den Frieden in meinem tiefsten Inneren.
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Mi 3 Nov 2010 - 17:42
 
Von Daniel

Als ich wieder zu mir kam und ich mich umblickte, viel mir plötzlich etwas golden glänzendes inmitten der bunten Pflanzenwelt auf. Varomir schien es ebenfalls gesehen zu haben, er sagte jedenfalls nichts, als ich mich erhob und zu dem glänzenden gegenstand ging. Es war ein riesiger, goldener Stein, Nein - es war ein Drachenei.
Dort lag es, das golden funkelnde, mysteriöse Ei, umwickelt von Farnblättern und Löwenzahn. Vorsichtig und behutsam nahm ich es auf, wog es in den Händen und wickelte es schließlich in ein dickes, weißes Tuch. Dann brachte ich es verpackt zu Varomir-Ebrithil.
"Hier, Meister." Ich legte dem Elf das Päckchen in die Hände und senkte ehrfurchtsvoll den Kopf.
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Mi 3 Nov 2010 - 17:46
 
Von Varomir

Als Daniel mir das dick verpackte Ei in die Hände drückte, schüttelte ich den Kopf und wog das wertvolle Ei in en Händen. "Dies ist eines der wenigen Dracheneier, die noch im Reich verteilt waren. Du hast es gefunden, und somit hast du die Verantwortung für es. Behüte es gut und vertraue es nur Personen an, von denen du sicher weißt, dass sie es so beschützen werden wie du es tun wirst." Ich nickte, dann legte ich das eingewickelte Exemplar wieder in Daniels Hände. "Du bist für heute Nachmittag für den Unterricht entschuldigt. Überlege dir gut, was du mit dem Ei anstellst, Daniel-Finiarel. Atra Esterní ono thelduin." Ich nickte, zum Zeichen, dass er entlassen war, und bedeutete dann Djuli, das sie es mit der Meditaion versuchen sollte.
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Mi 3 Nov 2010 - 17:48
 
Von Daniel

Ich nickte kaum merklich, dann nahm ich das Ei entgegen und legte es behutsam in meine Tasche, die gleich darauf dreimal so schwer an meiner Schulter hing wie zuvor. Ich verabschiedete mich von Djuli, dann lief ich schnell zurück und steuerte die Drachenreiter Unterkünfte an, um das Päckchen dort sicher zu verstauen.

--> Drachenreiter Unterkünfte
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Fr 12 Nov 2010 - 20:13
 
<-- Elfenwald

Zurch Zufall stieß ich auf die Höhlen, die majestätisch aus dem Erdboden aufragten. Ich wollte schon weiterrennen, als ich ein leises Knacken im Geäst hörte und meine spitzen Elfenohren kaum merklich zuckten.
Vorsichtig trat ich durch die Büsche auf die kleine Lichtung. Vor mir lag ein umgestürzter Baumstamm, auf dem eine junge Drachenreiterin im Schneidersitz versuchte, zu meditieren. Neben ihr stand Vromir. Ich lächelte. Also hatte ich hn nun gefunden.
Er hatte mich bemerkt und führte kurz die Hand an die Stirn. Ich erwiderte den Gruß und spreizte - um ihm meine Ehrerbietung zu erweisen - die Zeige- und Mittelfinge,r als ich meien Hand wieder von der Stirn wegführte. Er bemerkte die Gheste und senkte überrascht den Kopf.
"Varomir-Elda", grüßte ich ihn.
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Sa 13 Nov 2010 - 7:26
 
Von Djuli

OUT: GRRRRRRRR, das wirst du noch bereuen, dass du mich immer wieder damit nervst!!!! Twisted Evil

Ich saß auf dem Baumstamm und hatte die Augen geschlossen. Ich versuchte mich auf Angst zu konzentrieren, wie Varomir-Elda es gesagt hatte.

Vor mir sah ich eine Ansammlung von Hütten, waren es die, der Drachenreiterunterkünfte? Ich wusste es nicht, aber als ich mich umsah, waren die Bäume andere, verotteter und toter. Ich blickte wieder nach vorne und sah Menschen in einer der Hütten. Mit eiligen Schritten lief ich darauf zu. Ich schlich die letzten Meter und lugte durch die leicht geöffnete Tür. Was ich sah, ließ mein Herz schnell schlagen und mich taumleeln. Vor mir in dem Raum roch es nach Blut, überall Blut und in der Mitte waren drei Richtblöcke., auf ihnen lagen...
Ich guckte noch einmal genau hn, auf ihnen lagen meine Eltern und Mausestern. Vor ihnen jeweils drei Hänker mit lagen Beilen. Sie trugen schwarze Gewänder und hatten die arme mit den Beilen hoch erhoben. Neben ihnen standen Männer, ungepflegte, aber jeder von ihn ein dutzend Messer am Gürtel und Schwerter auf dem Rücken. Es ist der Clan, meiner Eltern!, durchfuhr es mich und ich zuckte zusammen, jetzt musste ich sehen, wie sie getötet worden waren! Die Henker hoben die Arme noch ei bisschen höher und dann ließen sie tatsächlich die Beile hinunterfahren. Ich hörte Knochensplittern, einen letzten Schre und Maus Tod spürte ich in meinem Kopf. Ich schrie auf und ließ mich auf die Knie fallen. Ich konnte nicht mehr, das war schlimmer als alles, was ich je vorher erlebt hatte! Es gab nur noch eine Möglichkeit: Ich musste mich in meinen Körper zurückziehen, um diesen Schmerz nicht mehr zu spüren!
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   So 14 Nov 2010 - 14:46
 
Von Daniel

Ich blickte zu dem Mädchen, dann trat ich auf Varomir zu und senkte kurz den Kopf. "Aí Varden abr du Shur'tugals gata Mor'ranr lífa. audr Dirk Shur'tugal un Sophie Shur'tugal." Er wartete einen Moment, dann antwortete er.
"Eka un huildr let du grind. Gánga."
Ich nickte respektvoll, dann verabschiedete ich mich von dem Elfenmeister und lief zurück durch den Wald.

--> Die Stadt
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Mo 15 Nov 2010 - 14:28
 
Von Varomir

Out: Djuli schreibt momentan nicht so oft, von daher ist ihr Training nun beendet und es ist Abend.

Ich erinnerte Xonlaer an unser Treffen heute Abend und verabschiedete mich von Djuli. Dann verließ ich die Höhlen und steuerte die Goldkiefern an.

--> Elfenwald
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Sa 27 Nov 2010 - 11:41
 
Es herrschte Windstille. Über den Tannenspitzen funkelte ein Meer aus Sternen und weit hinten ließ der Mond sein silbernes Licht auf den Wald herabscheinen. Es war eine wundervoll friedliche Nacht.
Cheza saß neben den dicken Wurzeln einer hohen Kiefer im Schneidersitz, hatte die Hände gefaltet und die Augen geschlossen. Sie saß völlig bewegungslos dort, wachte über ihren Geist und die Natur um sie herum. Ihr langes, kastanienbraunes Haar fiel locker von ihren Schultern herab. Sie atmete tief durch.
Sie war nun in der Elfenstadt. Es war eine lange und beschwerliche Reise gewesen, aber so ging es wahrscheinlich den meisten, die von weit her kamen. Cheza lebte in einem fernen Dorf weit abseits des Tals zwischen den beiden Gebirgen. Es hatte sich ein Schatten dort herumgetrieben und die meisten Elfen waren sofort zur Stadt aufgebrochen. Cheza war dort geblieben. Und das hatte ihr die lange, unheilbare Narbe an ihrem linken Unterarm verursacht. Durch das machtvolle Schwert des Schattens war sie von einem tiefen blau und am Rande zog sich ein schmaler, silberner Faden den Arm entlang. Die Narbe sollte sie auf ewig daran erinnern, dass sie noch eine junge, unerfahrene Elfe war, die keine Chance gegen einen Schatten hatte. Bei diesen Gedanken rann ihr eine Träne die Wange hinunter und sie kniff die Augen fest zusammen.
Nachdem sie dort eine Weile gesessen hatte, mehr Natur als Elfe, erhob sie sich leichtfüßig und atmete noch einmal tief durch. Sie beschloss, nachzusehen, ob die Gerüchte stimmten: Es hieß, zwei weitere Drachenreiter wären zur Elfenstadt gekommen. Mit schnellen Schritten, aber die Stille um sich herum aufrecht erhaltend, begab sie sich zu den Unterkünften.

--> Drachenreiter Unterkünfte
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Mo 27 Dez 2010 - 1:37
 
Von keona

<--Die Stadt

Ich trat in die Hohle und blickte mich um. Ich sah Djuli und ging auf sie zu. "Djuli! Wo sind Daniel und Star?", fragte ich sie aufgeregt. "Weisst, was passiert ist?"
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Mo 27 Dez 2010 - 10:25
 
In meinen Augen glitzerte der Zorn, als ich mich zu Keona umdrehte. "Varomir!", zischte ich und deutete auf seinen Leichnam neben mir. "Er ist böse und gefährlich gewesen. Er hat Daniel dazu gebracht, sich umzubringen, hat ihm irgendweinen Zauber verraten und meinte er solle es probieren. Daniel hat sich in die Luft gesprengt, mit seinem Tod ist auch der von Star gekommen. Ich habe mich gerächt. Varomir wollte uns nicht sein Wissen weitergeben, er wollte uns vernichten. Er war ein Verbündeter von Erik..." Ich holte einmal tief Luft und setzte mich auf einenn Baumstumpf. Dann ließ ich den Kopf in meine Hände sinken und fing an zu weinen. Daniel war tot, Star war tot. Mausestern und ich, wir würden nie wieder wie früher sein und das war alles Erioks Schuld. Ich stand entschlossen wieder auf. "Ich werde mich bei Erik rächen!", zischte ich und stapfte Keona davon in Richtung Stadt.

--> Stadt
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   So 22 Jan 2012 - 9:12
 
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   So 22 Jan 2012 - 12:11
 
Aus der Sicht von Starcatcher

Ich schnaufte. In meinem Herzen spürte ich, wie Daniel aus meinem Geist verschwand, sich zurückzog... In sich selbst. Ich wollte schreien, brüllen, wollte Varomir umstoßen, wenn Daniels Geist mich nicht steif gemacht hätte. Ich konnte mich nicht rühren, und je weiter sich Daniels Geist aus dem Meinen zurückzog, desto größer wurde meine Angst. Um ihn, aber auch um mich.
Denn ich würde mit ihm sterben.
Ich schaffte es, mich zu rühren, und mit der letzten Kraft, die in meinen Knochen steckte, ließ ich meine Seele los - mein Körper wurde schlaff und aus meinem Maul, das nun leblos zu Boden sank, kugelte ein großes, silbern eisfarbenes Herz heraus - eine Art Stein. Mein Herz der Herzen. Meine Seele schwand, verließ meinen Körper, und ich sah mich selbst, mich als großen, weißen Drachen zu Grunde gehen, dort liegen. Meine blauen Augen vielen zu, und ich sank in den Schlaf, aus dem ich Niemals wieder aufwachen würde.
Meine Seele, wie ein kleiner, leuchtender Stern, flog durch meine Brust hinaus ins Freie und verschwand mit einem hellen Leuchten in meinem Herz der Herzen.

Doch das weiße Herz lag dort, wenige Zentimeter neben dem toten Körper meines Reiters. E würde seinen Körper wohl nicht mehr berühren. Er war verloren.

3 Jahre später

aus der Sicht von Daniel

In mir regte sich etwas. Ich fühlte meine schmerzenden Knochen, ich schien in jedem Körperteil Muskelkater zu haben. Schwer setzte ich mich auf und hielt mir den Kopf, als hätte ich letzte Nacht zu viel von dem Elfenwein getrunken.
Als ich blinzelte, sah ich erst nur schwarz. Meine blauen Augen waren seltsam stumpf, als wären sie viel zu lange nicht benutzt worden.
Ich saß, an einen umgestürzten Baum gelehnt, im taufeuchten Gras. Vorsichig, um meine Muskeln nicht zu überlasten, da sie sich zusammengezogen anfühlten und ich mich kaum rühren konnte, setzte ich mich in einen Schneidersitz.
Ich spürte etwas an meinem Knie und drehte mich um. Vor mir wurde die Gegend nun klarer, meine Augen leuchteten nun in einem hellen Blau. Zögernd nahm ich den Stein in beide Hände, der eisfarben war und so schwer, dass ich ihn beinahe hätte fallen lassen. Meine Armmuskeln hebten sich deutlich von meinem Arm ab und ich sah aus, als würde ich sie seit Ewigkeiten mal wieder benutzen, als hätte ich jahrelang meine Arme nicht gehoben. Ich fühlte mich merkwürdig.
Ich war noch ebenso muskulös wie ich gewesen war, vielleicht sogar noch etwas mehr. Mein Körper war gesund, ich fühlte mich nur etwas stumpf. Und als ich den Stein ansah und mir mit einem Schlag klar wurde, was es war, ließ ich es vor Schreck fallen.
Es landete in meinem Schoß, und es schien mich anzublinzeln, mit ebensolchen eisblauen Augen wie sie Starcatcher gehabt hatte.
Ich wollte schreien, doch ich fand meine Stimme nicht. Mein Hals war wie ausgetrocknet, doch ich wusste, warum ich hier noch lag - fast gesünder als ich gewesen war, als ich das Bewusstsein verloren... als ich... gestorben war.
In mir krampfte sich etwas zusammen. Wie lange war ich schon hier? Es konnten Ewigkeiten vergangen sein. Bei einem Drachenherzen mit Seele, das ein Drache nur von sich geben konnte, wenn die besonderste Verbindung zwischen Drache und Reiter schon stattgefunden hatte, konnte man über Jahrhunderte hinweg weiterleben, der Körper gesund wie sonst nichts, und nur die Drachenseele war befähigt, den Reiter zurück ins Leben zu rufen. Ich konnte inzwischen 100 jahre alt sein... Ich hatte Angst. Lebte Djuli noch? Was war mit Andromex? Janosch?
Als ich erneut hinab auf das Herz meines Drachen sah, lief mir eine Träne die Wange hinab, die einzige, die mein Körper hergab, und landete mit einem lautlosen Geräusch auf der harten Oberfläche. Dann hörte man ein leises Glimmgeräusch und das Herz in meinen Händen wurde zu einem gleißenden Licht, bevor es verschwand.
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   So 22 Jan 2012 - 12:52
 
Ich saß noch immer da, der Schock saß mir in dne Knochen. Mit leeren Händen starrte ich auf den Platz, wo eben noch Starcatchers Herz der Herzen gelegen hatte. das Letzte, das Einzige, was mir von ihm übrig geblieben ist.
Langsam hob ich meine Hand, auf der das Drachenreiterzeichen war. Der Drache war verblasst, dunkel, ergraut. Doch das Auge leuchtete ebenso eisblau, wie Starcatchers Augen geleuchtet hatten. Ich lächelte, auch wenn mir nicht zum Lächeln zumute war.
Starcatcher würde nun für immer in mir weiterleben.

Ich stützte mich auf einem Bein ab, als ich mühsam aufstand und erst einmal meine Beine und Arme schütteln musste. ich fühlte mich so steif und stumpf wie noch nie - allerdings hatte sein Körper auch unbestimmte Zeit ohne Seele und bloß erhalten von Starcatchers Herz Ewigkeiten hier gelegen. mir leif ein Schauer über den Rücken.
Aus Angst, was ich dort vorfinden würde, kehrte ich nicht in die Elfenstadt zurück. Zögernden Schrittes lief ich nun vor der Höhle auf und ab, machte mir Soregn udn Gedanken und bekam einen Schauer nach dme anderen den Rücken hinuntergejagt, da ich mir ausmalte, was alles passiert sein mochte.
Schließlich rang ich mich dazu durch, zurück zu den Drachenreiterunterkünften zu gehen. Irgendetwas musste ich tun.
Kurzerhand entschied ich mich aber dagegen; den Anblick von Starcatchers leerem Stall würde ich nicht verkraften.
Nie wieder Drachenreiten.
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   So 22 Jan 2012 - 13:18
 
Ich musste mich aufraffen, ausd dieser Trance erwachen, irgendetwas tun.
Ich beendete mit ein paar Schritten mein Hin- und Hergewusel und blieb stehen. Meine Hand wanderte zu meiner Rechten, und seltsamerweise stimmte es mich glücklich, das dort mein Schwert noch hing.
Mich hatte offenbar keiner angerührt, egal, wie lange ich hier gelegen haben mochte.
Es stimmte mich etwas motivierter, da ich es als Zeichen dafür sah, dass vielleicht doch noch nicht so viel Zeit vergangen war.
Ich wollte schon anfangen, Starcatcher in Gedanken wachzurütteln, da krampfte sich mein Herz zusammen. Ich fühlte mich schrecklich einsam. Ich hatte das Gefühl, mich noch nie so einsam gefühlt zu haben. Sonst war immer Starcatchers gegenwart in meinem Geist, egal, wo ich war, egal, was gerade los war, egal, welche Sorgen ihn und mich gequält hatten - wir hatten immer uns gehabt.
Ich seufzte theatralisch, wie um meine Gefühle zur Vernunft zu rufen, aber es war nur ein Ablenkungsmanöver von mir selbst, um mich nicht in Trauer zu verlieren. ich hatte es noch nicht ganz begriffen, und vielleicht war das auch für den Anfang ganz gut so.

--> Die Stadt
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Do 2 Feb 2012 - 17:52
 
<-- Der Elfenwald

Wieso hatten mich meine Füße hierhin getragen? Ich sah mich um. Das war doch, das war Varomirs Höhle. Nein!, dachte ich, ich wollte umdrehen. Auch wenn jetzt die Möglichkeit bestand, dass Daniel noch lebte, ich wollte nicht an den Ort zurückkehren, an dem ich ihn sterben gesehen hatte. Ich schloss die Augen und atmete tief ein und aus. Was wenn ich seine Leiche gleich da liegen sehen würde? Was, wenn es doch nur eine Illusion gewesen war? Was, wenn es gar nicht stimmte, wenn Erik mich nur täuschen wollte? Ich hatte keine Wahl, ich musste vorwärtsgehen. Ich sog noch einmal tief die Luft ein, dann setzte ich einen Fuß vor den anderen, wie in Trance. Was wenn...? Nein, ich durfte nciht weiterdenken. Einfach nur gehen. Den Geräuschen unter meinen Schuhen lauschen und warten, bis ich bei der Höhle, bei dem Baumstumpf ankam.
Ich merkte, dass sich der Wald lichtete und kurz darauf ging er in die kleine Lichtung über, auf der Daniel und ich eigentlich hätten Lernen sollen. Tief ein und Ausatmen! Ich drehte vorsichtig den Kopf und blickte auf den Baummstumpf. Er war noch da, de Baumstumpf, aber Daniel... Daniel war weg.
Mein Herz klopfte, ich spürt eauf einmal, wie alles in meinem Körper pulsierte. DANIEL LEBTE!!! Ich war mir zu hundert Prozent sicher. Er lebte, er war da irgendwo draußen und er lebte, ich würde ihn wieder in meine Arme schließen können, irgendwann. Es war mir egal wann, alles war besser als die Ewigkeit. Bald, bald würde ich wieder in seine Augen schauen können, seinen Geruch riechen, seine Hände in meinen fühlen...
Ich hätte im Kreis springen können, vor Freude. Daniel, Daniel, Daniel, Daniel, Daniel!, das war alles was ich denken konnte und zum zweiten Tag an diesem Tag begann ich zu Tanzen, diesmal aber ganz unbeobachtet und mit Freude überfüllt. Hinter mir kam Mausestern durch die Büsche und ich spürte, wie sie sich mit mir freute. Auch sie würde ihren geliebten Starcatcher wiedersehen können. Ich lächelte glückselig, dann stoppte ich mein drehen, damit mir nicht schwindelig wurde. Bevor das alles passieren konnte, musste ich erstmal Daniel finden. Ich beschloss zuerst den Wald zu durckämmen, vielleicht hielt er sich hier auf. Ich hatte ja seinen Geist in der Elfenstadt gespürt.

--> Übungsgelände
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Fr 31 Aug 2012 - 6:35
 
-> Elfenwald

Thorn kam hier an und sah zu seinem Drachen hinab,der in seinem Armen schlief und seufzte kurz,ehe er schwach Lächelte.
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   Do 8 Nov 2012 - 19:05
 
-> Elfenwald
Mirakle hatte Thorn nun endlich eingeholt und hielt ein paar Meter vor ihm an und seufzte einmal tief...
Sie wollte sich eigentlich irgendwie bedanken das sie bei Thorn Unterkunft hatte und nun endlich einen kleinen Drachen hat doch da sah sie schon den kleinen Drachen von hinten und lächelte.
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BeitragThema - Re: Höhlen im Elfenwald   
 
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Höhlen im Elfenwald
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