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 Die Stadt

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BeitragThema - Die Stadt   Mi 26 Mai 2010 - 14:11
 
Im Inneren der Stadt verläuft alles harmonisch. Es wird nicht gelogen, gestohlen, gestritten oder falsch gehandelt. Die Elfen sind soziale Mitglieder einer Gemeindschaft und arbeiten zusammen. Wenn fremde Gesichter auftauchen, fallen sie sofort auf, da sie anders sind als alle. Fremd.



Wichtig: Es gibt nur sehr wenige Elfen, die die Sprache der Menschen beherrschen. Der oberste Rat besteht aus Elfen, bei denen man sich sicher sein kann, dass sie sie können, bei den anderen Elfen sind nur sehr wenige dabei, die sie können.

LG Starcatcher
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BeitragThema - Re: Die Stadt   So 25 Jul 2010 - 14:33
 
Von Arandis

Ich saß wie so oft, wenn die Sonen unterging, auf meinem Fensterbrett und sah hinaus auf die weiten Feldern hinter den Toren der Stadt. Noch nie hatte ich dahinter gehen dürfen, noch nie hatte ich die Stadt verlassen. Und daran war bloß mein Vater Silanor schuld. Ich schnaubte.
Dann erhob ich mich und beschloss, einen abendlichen Streifzug durch die Stadt zu machen. Mir blieb ja nichts anderes übrig, da ich mich ja nicht außerhalb der Stadt aufhalten durfte, nicht einmal mit den Wachen sprechen durfte. Ich fand es ungerecht, aber ich war nun einmal der Elfenprinz. Ich musste da nun mal durch.

Als ich die lange weiße Wendeltreppe hinunterstieg sah ich meinen Vater unten vor dem großen Schlosstor stehen und nachdenklich mit einem Wachen reden. Ich ging zwischen ihnen hindurch und bedeutete der Wache mit einer Handbewegung, das Tor zu öffnen. Doch bevor der meinen Befehl ausführen konnte, packte mich mein Vater am Arm und fragte, wo ich denn so spät noch hin wolle.
Ich warf ihm einen grimmigen Blick zu. "Eitha! Eka eitha eorm Gata - Eïnradhin. Eka elrun ono." Mit diesen Worten verschwand ich hinter dem Tor und damit in der Stadt.

Out: Übersetzung des elbischen Satzes [selbst zusammengestellt]: Eitha: Fort mit dir! ; Eka eitha eorm Gata: Ich gehe auf dem vorgegebenen Pfad. : Eïnradhin: Versprochen ; Eka elrun ono: Ich danke dir. (Eine Art Abschied)
= Fort mit dir [Vater]! Ich gehe auf dem vorgesehenen Pfad - Versprochen. Ich danke dir (Verabschiedung).
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BeitragThema - Re: Die Stadt   So 25 Jul 2010 - 15:11
 
Von Arandis

Das Schloss meines Vaters war ziemlich zentriert inmitten der Stadt, und die war sehr groß, was hieß, dass ich bis in die Nacht hinein unterwegs war und erst im Morgengrauen am Haupttor ankam. Ich warf mir ein dickes, weißes Tuch um, was aussah wie der Königsmantel meines Vaters, und vertraute darauf, dass mein Aussehen dem von ihm ähnelte. Dann trat ich vpr und sprach die Wache an.
Die schmiss sich zu mir herum, als sie meine Hand an der Schulter fühlte, und hielt mir den silbernen Speer an die Kehle. Er brauchte eine Weile, um zu registrieren, dass es sich um eine königliche Person handelte, und legte den Speer widerwillig an. Er sagte: "Eyddr Eyereya onr!", was ein elbischer Zauber dafür war, dass die anderen uns nicht hörten. Dann sah er mich misstrauisch an und fragte: "~Was willst du?~"
Ich formte die Augen zu Schlitzen und antwortete skeptisch: "~Nach draußen! Einem König wirst du das ja wohl gewähren. Oder etwa nicht?~" Ich fand, Ich hatte mein Auftreten ganz gut hinbekommen, doch die Wache schien davon nicht besonders begeistert zu sein. Immer noch misstrauisch musterte er mich von Kopf bis Fuß und stellte fest, dass ich nicht mein Vater war. Wütend richtete er erneut seinen Speer auf meine Kehle und zischte: "~Du bist aber nicht dein Vater, Arandis! Wir werden ihm über dein Vorhaben Bericht erstatten und dich zurück ins Schloss geleiten. Und zwar umgehend!~" Er fauchte, als wäre er eine Raubkatze auf Jagd und ich seine Beute, und ich sah keine Möglichkeit, seinen Krallen auszuweichen. Dann sah ich meine Chance, tauchte unter dem Speer hindurch und floh durch das Tor hinaus in die Felder, das sich gerade zum richtigen zeitpunkt durch einen Boten geöffnet hatte. Ich rannte, wie ich noch nie in meinem Leben gerannt war. Das weiche Gras unter meinen Füßen fühlte sich angenehm an und verhalf mir zu einem schnellen Sprint und auf hochtouren ließ ich die Stadt hinter mir und raste auf die Wiesenlandschaft vor mir zu: Ab ins Ungewisse.

--> Landschaft hinter den Drakensbergen
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Mi 28 Jul 2010 - 18:23
 
Von Kâlanór

Ich wurde vom Sonnenlicht geweckt und rollte mich aus dem Bett. Müde stand ich auf und schlurftew zum Kleiderschrank aus Eibenholz hinüber. Ich zog mir eine schlammbraune Toga über und setzte mich vor den Spiegel. Ich begann ein paar Grashalme in meine weißen Haare zu flechten und blickte zufrieden mein Spiegelbild an. Glücklich strich ich mir über die spitzen Ohren und erhob mich. Es war Zeit an die Arbeit zu gehen. Mit schnellen Schritten ging ich ins Speisezimmer und verdrückte die Brombeersuppe, die auf dem Tisch stand, danach trat ich auf die Straße und ließ mich vom Elfenstrom in Richtung Stadzentrum mitziehen.
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Sa 31 Jul 2010 - 16:17
 
Von Kâlanór

Ich trat durch einen großen Torbogen und fand mich im Gemeindezentrum wieder. Entschlossen lief ich zu der zweiten Tür und nickte dem Wächter freundlich zu, dann ging ich weiter und fand mich im Arbeiterflur wieder. Ich lief zu der Tür mit der Aufschrift: Handelswarenzentrum. Ich trat ein und blickte mich um. Alle Arbeiter waren schon auf der Arbeit erschienen. "Guten Morgen!", murmelte ich in den stillen Raum und ging zu meinem Tisch. Ein Haufen Papier lag auf ihm. Ich stöhnte und setzte mich. Es würde heute ein langer Tag werden! Ohne jede Freude machte ich mich daran, den Haufen abzuarbeiten und alle gekauften Waren sorgfältig in eine lange Liste einzutragen.
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Di 10 Aug 2010 - 19:43
 
Von Ajava

Ich wanderte durch die Straßen und betrachtete die Elfen. Sie waren wie immer, freundlich, hilfsbereit und distanziert, um ihre Kultur am Leben zu halten. Ich schlich an den Häusern entang und machte mich auf den Weg zum Stadttor, obwohl ich wusste, dass ich dort auch keine Freiheit bekommen würde. Ich war in der Elfenstadt gefangen, aber vielleicht war das auch ganz gut so...

--> Das Stadttor
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Mi 18 Aug 2010 - 18:53
 
Von Ajava

<-- Das Stadttor

Ich wanderte weiterhin ziellos durch die Stadt und langweilte mich. Hier und da nahm ich ein paar Gesprächsfetzen auf, denen ich aber nicht viel Beachtung schenkte, ich wollte etwas erleben und nicht in dieser höflichen, disziplinierten Stadt festsitzen. Gelangweilt bog ich in eine enge Straße ein und stand vor einer Sackgasse. Links vonn mir befand sich eine kleine, leicht übersehbare Tür. Ich blickte mich um, konnte aber niemanden entdecken, also öffnete ich langsam die Tür, bückte mich und trat hindurch.
Mich empfing Schwärze und ich blieb stehen, damit sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnen konnten. Vorsichtig tastete ich mich an der kalten Steinwand entlang und versuchte auszumachen, wo ich mich befand. Ich nahm die Umrisse von einem großen Raum war und entdeckte dicht neben meinen Finger einen Kerzenhalter, indem eine Kerze steckte. "Brisingr!", zischte ich und eine Flamme entsprang aus dem Docht. Das grelle Licht, was plötzlich den Raum erhellte, tat in den Augen weh und ich schloss sie für einen Moment. Vorsichtig öffnete ich sie wieder und blickte mich um. Der Raum war größer, als ich gedacht hatte und erstreckte sich noch mehrere Meter weiter, wie ein breiter Gang, bis er vor einer Tür endete. Ich schlich vorsichtig hin, da ich nicht wusste, was mich dahinter erwarten würde. Mit zttd´rigen Finger drückte ich die Klinke herunte, aber die Tür gab nicht nach, sie war abgeschlossen. Ich fluchte und zog blitzschnell die Finger weg, als ich einen Schlüssel im Schloss hörte. Hektisch blickte ich mich um, aber in dem Raum gab es kein einziges gutes Versteck. Es gab in jeder Ecke einen Tisch, auf dem ein Glas und leuchtenden Farbe stand. Ich war nicht der Meinung, dass ich dort unentdeckt bleiben würde, rannte aber trotzdem hin und kroch darunter. Würde der Mensch, oder der Elf, hinter der Tür sich umschauen, würde er mich sofort entdecken. Ich kroch in die hinterste Ecke und versuchte so leise, wie möglich zu sein. Die Tür ging auf und heraus trat ein großgewachsener Wlf, mit einer glänzenden Schwertscheide um die Hüfte, einen Bogen und Pfeilen auf dem Rücken und auf der Brust die Stickerei des großen Rats. Einer der Wächter der Elfenstadt. Ich kauerte mich noch mehr auf dem Boden zusammen und hielt die Luft an, in der Hoffnung, dass er bald weg war. Der Elf ging durch den Raum und würdigte die Tische keines Blickes. Schnurstracks hielt er auf die Tür zu und stieß sie auf. Gleich darauf tart er ins Freie und ich atmete erleichtert aus. Verstohlen blickte ich mich um und entdeckte, dass er die Tür zum benachbarten Raum aufgelassen hatte, er musste etwas ganz besonderes beherbergen, da der große Rat sonst wohl kaum Wächter in diesem Teil der Stadt aufgestellt hatte. Ich schlich auf Zehenspitzen zur Tür und zwängte mich hindurch. Der Anblick, der mich erwartete war atemberaubend...
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Do 19 Aug 2010 - 15:55
 
Von Ajava

Auf dem Boden lagen, auf Samtkissen gepolstert, vier Dracheneier. Jedenfalls war ich davon überzeugt, dass es welche waren, denn das schimmern der Eier war einmalig. Ich schaute sie mir an. Dort lagen ein rotes, ein schwarzes, ein goldenes und ein weißes Ei. Mir stand vor Aufregung der Mund offen. Wie in Trance bewegte ich mich auf die Eier zu und bückte mich, um sie mir genau anzusehen. Kleine, feine Adern durchzogen die Oberfläche, pulsierten, und bildeten Netze aus Schatten. Ich kroch dichter heran und berührte das weißte Ei mit der Hand. Ein Lichtblitz zuckte über die Oberfläche zu meiner Hand, verlosch aber gleich wieder. Ich hauchte es an und schloss meine Finger darum. Vorsichtig nahm ich es hoch und betrachtete es ehrfürchtig. In den Händen seines Reiters würde es lebendig sein. Ich schaute es versonnen an und war sprachlos. Ich hatte nie gedacht, dass die Elfenstadt im Besitz von vier Dracheneiern war. Auf einmal hörte ich, wie die Tür hinter mir ufgestoßen wurde. Ich erschrak zutiefst und hätte fast das Ei fallen gelassen, erwischt es jedoch mit der linken Hand noch rechtzeitig und hob es wieder hoch. Der Wächter, den ich gesehen hatte, trat durch die Tür und blieb wie erstarrt stehen. Dann ging ein Ruck durch seinen Körper und er ging auf mich zu. Hektisch sah ich mich um, fand aber keinen Fluchtweg, also blickte ich dem Elf fest in die Augen und umklammerte das leuchtende Drachenei. "Du?", fragte der Wächter entgeistert und blieb vor mir stehen. "Warum gerade du?" Er nahm die Hand hoch, ließ sie aber gleich wieder sinken. "Wie hast du die Gasse gefunden?", fragte er mich immer noch entgeister. Ich blickte ihn verständnislos an. Auf einmal schoss seine Hand hervor und packte mich grob. Ich versuchte mich zu wehren, es gelang mich aber nicht, also ließ ich mich in seiner Hand baumeln und wartete darauf, was er mit mir machen würde. Der Wächter setzte sich auch sogleich in Bewegung und steuerte auf eine Tür zu, die ich noch gar nicht bemerkt hatte. Er zog seinen Schlüssel aus der Tasche und schloss sie auf. Leise schwang die Tür auf und gab den Blick auf einen großen Runden Saal frei, den Saal des großen Rats...
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Do 19 Aug 2010 - 20:37
 
Von Ajava

Der große Rat saß um einen großen Tisch herum und stritt sich lautstark, doch als die Tür aufging wurde es still im Saal, totenstill. Ich blickte mich ängstlich um. Alle Blicke waren auf mich und meinen unfreiwilligen Begleiter gerichtet. Auf einmal erhob sich ein Elf, ich nahm an, dass es Silanor, der Leiter des großen Rats war. Er fing an zu sprechen: "Wächter, warum hast du dieses Halbblut hereingebracht, noch dazu durch die Drachentür? Der große Rat hat derzeit andere Probleme, als sich um kleine Diebe oder Tagelöhner zu kümmern, denn ich nehme an, dass sie", er deutete herablassend auf mich, "genau das ist!" Sein Blick war unergründlich und ich wusste nicht, was ich machen sollte. Ich baumelte immer noch von der Hand des Wächters hinab, in der Hand das Drachenei, welches mir der Wächter anscheinend vergessen hatte abzunehmen. Er ließ mich auf die Erde sinken und fing an zu sprechen. "Silanor, Meister des großen Rats. Ich habe dieses Halbblut, wie ihr es nennt, erwischt, wie es in die Drachenkammer eingedrungen ist, ihr wisst, was das bedeutet. Lasst ihr es zu, dass sie es bekommt oder seid ihr der Meinung, es liegt in den falschen Händen?" Silanor schwieg verblüfft und sein Blick fiel auf das weiße Ei in meien Händen. "Du?", fragte er genauso entgeistert wie der Wächter vor einiger Zeit. Ich zuckte stumm mit den Schultern und Silanor blickte mich zornig an. "Man kann nichts dagegen tun! Der Drache sucht sich sienen Reiter. Damit hat der nächste Mensch", er sprach dieses Wort verabscheut aus, "ein Drachenei bekommen. Bringt sie in eine bequemere Unterkunft und richtet eine Schlafställe für den Drachen aus, er wird, wenn er geschlüpft ist, viel wachsen!" Damit setzte sich der Meister des großen Rats wieder und schickte mich und den Wächter hinaus.
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Fr 20 Aug 2010 - 10:59
 
Von Ajava

Ich wurde in einen mittelmäßig großen Raum geführt, in dem ein Bett und eine Strohecke waren. Ich ließ mich aufs Bett fallen und schlief sofort ein.
Als ich wieder aufwachte strahlte immer noch helles Tageslicht durchs Fenster und ich war nicht gerade ausgeruht, ich hatte wohl nur ein paar Stunden geschlafen. Müde setzte ich mich auf und blickte mich in meiner neuen Unterkunft um. Ich entdeckte das weiße Drachenei auf dem Strohbett und ging hin, um es interessiert zu betrachten. Etwas bewegte sich im Inneren, dessen war ich mir sicher, aber ich konnte nicht genau sagen, ob es wirklich ein Drache war. Vorsichtig nahm ich es in die Hand und streichelte über die Oberfläche. Die Schale war ein bisschen warm. Ich musste lächeln, wenn man dem Meister des großen Rats trauen konnte, hielt ich hier ein Drachenei, mit meinem Drachen in den Händen. Allerdings war ich mir nicht sicher, ob ich wirklich Drachenreiterin werden sollte. Vielleicht hatten sie sich ja getäuscht, außerdem, woher sollten sie wissne, dass dieses Ei für mich bestimmt war? Frustriert legte ich das Ei wieder hin und ging zurück zu meinem Bett. Wieso war ich so doof und hatte mit dem Gedanken gespielt, einmal Drachenreiterin zu sein? Das war mehr als lächerlich! Ich, Ajava, die Tochter von zwei Schatten. Ich legte mich wieder uf mein Bett und hoffte wieder einzuschlafen, u aus diesem Alptraum aufzuwachen. Wieso hatte ich mir eigentlich Hoffnungen gemacht? Das hir war nicht mein Ei, das war das Ei eines würdigen Drachenreiters!
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Fr 20 Aug 2010 - 14:03
 
Ich lag in meinem Ei zusammengerollt und versuchte zu indentifizieren, wo ich mich befand. Eins wusste ich auf jeden Fall: Ich war in der Nähe meiner Reiterin, schon seit ein paar Stunden und ich musste bald schlüpfen, das war mir auch klar. Ich wollte aber nicht noch länger warten, ich wollte meine Reiterin sehen, sie beschnuppern und nicht in klebrigem Eiinhalt schwimmen und darauf warten, dass irgendwas passierte, also versuchte ich mich aufzurichten. Ich hob den Fuß und trat mit einem jämmerlichen Fiepser gegen die Wand meines Zuhauses. Ein feiner Riss entstand und ich jubelte mit Quieklauten. Ich betrachtete ihn und maß ab, wo ich das nächste Mal gegentreten musste. Ich hob den Fuß an und trat noch einmal kräftig gegen die Wand. Ein Stückchen Schale fiel auf der anderen Seite hinunter und ich wurde von hellem Licht geblendet. Ich kniff die Augen zu und beschnupperte meine Umgebung. Sie roch fremd. Ich steckte eine Kralle in das Loch und zog kräftig daran, um es zu vergrößern. Nach einigen Sekunden Karftaufwand, wurde mein Arm schlaff und ich wurde gegen die andere Seite der Schlae geworfen. Ich jammerte kläglich und richtete mich wieder auf. Erneut versuchte ich die Schale zu durchbrechen und vergrößerte das Loch. Vorsichtig kauerte ich mich an das Loch und blickte mit großen Augen hindurch. Das ist also die Erde!, dachte ich, als ich das Zimmer erblickte, ich hatte sie mir größer vorgestellt. Mühsam tapste ich zurück zur anderen Seite und nahm aÁnlauf, um gegen die Wand zu laufen. Es funktionierte. Die Schale brach in sich zusammen und nur noch eine Seite stand aufrecht, ich war frei!
Neugierig blickte ich mich im Raum um und entdeckte sogleich meine Reiterin. Sie saß auf dem großen metallenen Ding und starrte mich aus riesigen Augen an. Fröhlich blubbernd machte ich ein paar unsichere Schritte zu ihr hin, fiel aber gleich wieder um. Ich stieß einen kläglich Laut aus und rappelte mich wieder hoch, um weiter zu meiner Reiterin zu laufen.
Als ich ankam, klammerte ich mich ängstlich um ihr Bein, um nicht gleich wieder umzufallen, ich blickte mich neugierig in meinem neuen Zuahsue um.
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Fr 20 Aug 2010 - 16:36
 
Ich stützte den Kopf auf die Hände und grübelte nachdenklich vor mich hin. Ich hatte nicht erwartet, dass ein Mensch eine Reiterin der Elfenstadt werden würde, die Dracheneier waren in meinen Augen allesamt für Elfen bestimmt gewesen. Ich lehnte mich zur Seite und fragte Kotega, den mir am nächsten Stehenden im Rat, nach seiner Meinung. Er zog eine krause Miene und murmelte: "Ich weiß nicht. Auch Menschen eignen sich als Drachenreiter und nach diesem Vorfall dürfen wir nicht davon ausgehen, dass alle drei übrig gebliebenen Eier Elfen als Reiter auserwählen." Er machte eine lange Pause zum Nachdenken, dann erwiderte ich stirnrunzelt: "Wir werden sie in die Ausbildung schicken müssen, sobald der Drache geschlüpft ist. Wir haben gar keine anere Wahl." Dann fügte ich lauter an die Wache gewandt hinzu: "Seid gastgeberisch zu der zukünftigen Drachenreiterin. Wir sollten uns eine solche nicht zum Feind machen." Mein prüfender Blick traf den des Wachen, der drehte sich darauf hin um sagte einem anderen Bescheid und lief dann den Gang entlang zu den Dienern der Kammer.
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Mi 22 Sep 2010 - 18:43
 
Ich musste lächeln und kraulte den kleinen Drachen, bis mich urplötzlich ein eisiger Schmerz, wie ein Energiestoß durchzuckte und ich noch ein paar Sekunden gegen die Ohnmacht ankämpfte, dann aber dochumfiel und reglos liegen blieb.
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Mi 22 Sep 2010 - 19:45
 
Out: Nachricht an alle: Xaendur liegt mit einem roten und einem schwarzen Ei auf den Samtkissen in der Elfenstadt. Ich habe keine gute Schreibweise, um für ein Drachenei zu schreiben, deswegen sage ich es allen mit der Off-Topic, damit mich irgentwer finden kann. GLG Xaendur
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Do 23 Sep 2010 - 14:04
 
Ich fiepte erschrocken, als meine Reiterin umfiel und lief unsicher vor dem weißrosa, zuckenden Körperteil, aus dem fünf ebenso weißrosa Stängel herausragten, auf und ab. Ich hatte keine Ahnung, was ich tun sollte, aber meine Natur lenkte mich dazu, mit den Gedanken meine Reiterin zu "erschnuppern". Ich "roch" sie ganz leicht und sandte einen hilflosen Gedanken zu ihr aus, dass sie doch bitte aufwachen würde, aber sie reagierte nicht auf meine Bitte, ich war mir nicht einmal sicher, ob sie mich überhaupt gehört hatte, also ging ich näher an ise heran und schmiegte mich in die weißrosa Kule, auf der jetzt dieses geschwungene Zeichen erschienen war. Ich stieß noch ein paar Klagelaute aus, bevor ich auch umfiel und in einen iefen, erholsamen Schlaf fiel, den ich mir auch reichlich verdient hatte, so viel, wie dieser Tag für Überraschungen mit sich gebracht hatte.
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Do 23 Sep 2010 - 14:41
 
<-- Das Stadttor

Ich war nun in der Stadt angekommen, aber weiter wusste ich nicht. Suchend blickte ich mich nach jemandem um, der mir helfen konnte. Auf einmal erblickte ich Daniel und Starcatcher, die durch das Tor kamen. Ich stockte und schaute sie an, man sah ihnen genau an, dass ihr "Auftrag" fehlgeschlagen war. Ich drehte mich entgültig um und ging auf sie zu. "Es hat nicht geklappt oder?", fragte ich und konnte die Enttäuschung in meiner Stimme nicht verbergen. Ich hatte gehofft, dass Daniel seinen Vater jetzt überlebte und ich und die anderen Drachenreiter wieder in Sicherheit leben konnten. Schließlich konnte die Elfenstadt nicht alle Drachenreiter beherbergen, die von Erik tyrranisiert wurden. Ich legte Daniel mitfühlend eine Hand auf die Schulter, aber dann entdeckte ich, dass noch etwas anderes passiert war, etwas Schlimmes... "Was?", fragte ich erschrocken, "Was ist???"
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Do 23 Sep 2010 - 14:48
 
<-- Das Stadttor

Als ich Djuli erblickte, hellte sich meine Stimmung deutlich auf, doch als sie mir die Fragen stellte, senkte ich betreten den Blick. Ich konnte kaum sprechen, und als ich es dann tat, war meine Stimme belegt.
Leise sagte ich: "Selena... Sie..." Mir lief eien Träne über die Wange und ich schloss Djuli in die Arme. Mein Kopf ruhte auf ihrer Schulter und so teilte ich meine ganze Trauer mit ihr. Es tat gut, sich Jemandem anzuvertrauen.
Nachdem ich ihr die Geschichte geschildert hatte, trat ich wieder einen Schritt zurück und trocknete mein Gesicht. Ernst blickte ich zu Starcatcher und sagte dann: "Also war unsere ganze Reise umsonst." Dann hob ich allerdings en Kopf und erzählte ihr von den beiden Drachenreitern, denen ich in der Ruinenstadt begegnet war. Ich erzählte ihr von der Warnung, und davon, dass sie noch ganz junge Drachen hatten. "Wenn sie jetzt aufpassten, würden dort vielleicht neue Dracheneier entstehen... Das würde bedeuten, dass es eine weitgehende Zukunft für die Drachen gibt!" Ich lächelte.
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Do 23 Sep 2010 - 14:53
 
Mir stockte der Atem, als Daniel mir von Selenas Tod berichtete und wurde sofort von der Trauer überschüttet, die auch Daniel umgab. Ich drückte ihn an mich, bevor er weitersprach.
Als er geendet hatte, nickte ich langsam und malte mir die zukunft der Drachen und ihrer Reiter aus, vielleicht würde ich ja mal einen von ihnen unterrichten können. Schließlich, das hatte ich jetzt langsam begriffen, waren wir unsterblich und alterten nicht. Wir würden immer auf Erden sein. Ich überlegte einen Augenblick, aber dann fiel mir ein, dass die anderen, alten Drachenreiter ja eigentlich dann doch auch noch auf der Erde walten müssten, außer... Ich wusste nicht weiter und wandte mich deshalb mit meinen Gedanken an Daniel: "Daniel, wenn wir unsterblich sind, wo sind dann all die Reiter abgeblieben, die vor hunderten von Jahren gelebt hatten?"
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Do 23 Sep 2010 - 15:04
 
<--Das Stadttor

Ich trat hinter Daniel ein und hörte seiner Geschichte schweigend zu. Mein Gesicht verzerrte sich, als ich hörte, das Selena gestorben war. Dann antwortete ich auf Djulis Frage. "Naja...", begann ich. Dann überlegte ich mir jedoch, dass es besser war, wenn ich die Klappe hielt. Ich war schließlich nicht ihr lehrer...

OUT: an Daniels folgenden Beitrag: Wenns sein muss, aber ich habs jetzt ja eig. schon geschrieben, find ich auch i-wie scheiße, dass wir uns fügen müssen, nur weil du dir schon was ausgedacht hast... Rolling Eyes Wink
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Do 23 Sep 2010 - 15:08
 
Out: Bitte änder deinen Beitrag! Ich will das noch nicht erfahren, weil ich einen alten Meister erstellen will, der es ihnen erzählt (Daniel und Djuli sollen in der Elfenstadt eine Ausbildung zu richtigen Drachzenreitern erhalten), okay?

Djulis Frage brachte auch mich zum Grübeln. Schließlich zuckte ich unschlüssig mit den Schultern. "Vielleicht befinden sich hier in der Elfenstadt noch Drachenreiter... Und wenn wir einen finden, der uns unterrichten kann... Dann könnten wir von ihm eine Ausbildung erhalten! Zumindest hoffe ich das." Ich lächelte. Dann berührte ich sie am Arm und ging an ihr vorbei, um die anderen zu bregrüßen. "Andromex!" Ich schlug ihm freundschaftlich auf die Schulter. "Lange nicht mehr gesehen, was?" Als nächstes begrüßte ich Keona auf elfische Weise und danach senkte ich mein Haupt vor Wyrda und Saphira. Starcatcher schnaubte und ließ mich an alle Grüße ausrichten. Dann sammelte ich alle um mich und erzählte ihnen die tragische Geschichte von Selenas Tod. Mein Blick wanderte durch die Reihen meiner Freunde und ich senkte traurig den Blick, als ich geendet hatte.
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Do 23 Sep 2010 - 15:40
 
Von Saphira

<--Das Stadttor

Wir gesellten uns zu den anderen und ich freute mich, Daniel und Starcatcher wiederzusehen. Dann hörte ich wie gespannt der Geschichte von Daniel zu. Dann senkte ich meinen Kopf und eine Träne kullerte mir die Wange runter, als ich an meine Freundin Dream dachte. Was ist mit Dream passiert?, wandte ich mich an Starcatcher. Wisst ihr, wo sie gestorben ist?, fuhr ich mit bedrückte Stimme fort.
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Do 23 Sep 2010 - 17:56
 
Out: Nur zur Info: Djuli hat mir jetzt erzählt, was im dritten Band mit Glaedr geschah, und ich bin auch der Meinung, dass Drachen ohne diesen komischen "Seelenhort" nicht weiterleben können. Und ich bin auch dafür, dass in diesem RPG die Drachen sterben, wenn die Reiter sterben!

In: Ich blickte zu Saphira und antwortete leise, aber bestimmt. Wenn Selena starb, dann wird ihr Drache das wohl auch getan haben. Ich senkte den Kopf, um Selena und Dream in gedanken die letzte Ehre zu erweisen.
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Do 23 Sep 2010 - 18:02
 
Ich senkte den Kopf und dachte an Selena und Dream, deren Körper jetzt irgendwo tot lagen und die Lebenswärme aus ihnen entwich. Mir stiegen die Tränen in die Augen, aber ich machte auch keine Anstalten, sie fortzuwischen. Langsam liefen sie mir die Wangen herunter und bildeten winzige silberne Pfützen auf dem Boden der Elfenstadt. Ich sah auf und blickte Daniel an. "Wie geht es jetzt weiter? Wir können uns ja nicht ewig verstecken und das Auftreffen auf Erik, hat ja nur gezeigt, dass wir dringend mehr Wissen anlegen sollten!", wandte ich mich an ihn und blickte ihm in die blauen Augen, die auch mit Tränen gefüllt waren.
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Do 23 Sep 2010 - 18:07
 
Ich blickte in Djulis feuchte Augen und legte ihr eine Hand auf die Schulter. Dann sagte ich bestimmt: "Wir gehen auf die Suche nach Drachenreitern. Und ich werde nicht ruhen, bis ich genug Wissen erlangt habe, um meinen vater zu stürzen! Vel Eïnradhin iet ai Shur'tugal." Ich senkte kurz den Kopf, um meinem Schwur noch mehr Bedeutung zu geben, dann wnadte ich mich an alle und sagte: "Ihr könnt euch hier frei bewegen. Ich trage von nun an keien Verantwortung mehr über euch. Ich habe es als meine Aufgabe angesehen, euch sicher hierher zu geleiten, weil mein Vater derjenige war, der euch zu solchen Taten zwang. Ihr könnt tun und lassen, was ihr wollt. Ich habe meine Aufgabe erfüllt und bin nun mein eigener Herr. Ich hoffe dennoch, dass ich einige Geischter unter euch wiedersehen werde." Ich lächelte zum Abschluss meiner Rede.
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BeitragThema - Re: Die Stadt   Do 23 Sep 2010 - 18:11
 
Von Saphira

OUT: Hab ich schon gelesen.

Ich sah Star an. Weiß ich doch., sagte ich etwas gereizt. Dann sah ich mich um. Sollten wir uns nicht zu dem König der Elfenstadt begeben, und ihn begrüßen?,fragte ich Eragon.
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