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 Die Drakensberge

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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   So 1 Apr 2012 - 12:53

Ich musste lachen, als Askan das so sagte."Ich glaube nicht, dass man einen Drachenreiter einach was schenkt. Die Menschen in den Dörfern müssen auch von etwas leben, kleiner Kerl!"Nachdenklich schaute ich in die Ferne. Die Elfen. An die hatte ich natrlich am wenigstens gedacht."Die Elfen....ja das wäre eine gute Idee...meinst du, du kannst mir den Weg zeigen? In der Elfenstadt bin ich noch nie gewesen!"
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   So 1 Apr 2012 - 19:11

Ich schnaubte leicht abfällig, sagte jedoch erstmal nichts. Als Angelus mich dann fragte, ob ich ihm den Weg zu den Elfen zeigen konnte, scharrte ich mit den Klauen im Boden und sah etwas verlegen weg. Ich weiß nicht. Vielleicht... sagte ich und sah Angelus wieder an.
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Mo 2 Apr 2012 - 0:12

Ich streichelte ihn aufmuntern."hey. Vielleicht ist mehr als ein nein. ich selbst wüsste nichtmal,in welche Richtung ich reiten müsste! Und wir haben uns und wenn verlaufen wir uns zusammen und finden zusammen wieder raus!",lächelte ich.
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Mi 4 Apr 2012 - 18:46

Ich sah zu Boden und seufzte ergeben. Ich weiß. Trotzdem spüre ich auch, dass ich es wissen müsste, wohin wir gehen müssen. Aber das einzige, was ich weiß, ist, dass es sehr weit ist. erwiderte ich und sah dann wieder zu Angelus. Soll ich für dich jagen? fragte ich ihn dann.
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Mi 4 Apr 2012 - 21:02

"Dann würde ich sagen,wir riskieren es!"ich sah kurz in meinem Rucksack."Im Moment brauche ich nichts. ich habe noch etwas in meinem Rucksack. Wenn du selbst erst jagen willst, warte ich hier auf dich!",lächelte ich.
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Sa 7 Apr 2012 - 9:22

Ich schüttelte den Kopf. Nein, ich kann auch unterwegs nochmal jagen. erwiderte ich und sprang dann vor Angelus auf den Sattel des Pferdes. Ich sah ihn mit meinen bernsteinfarbenen Augen an. Glaubst du wirklich, wir sollten es probieren? Ich weiß jetzt gar nicht, in welche Richtung wir weiter müssen. Etwas beschämt sah ich zur Seite und krallte mich Angelus' Hose fest.
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Sa 7 Apr 2012 - 12:08

Ich dachte eine Weile über seine Frage nach. Es war natürlich riskant, doch wozu gab es risiken, die man nicht wagen würde. Als Forscher musste ich schließlich ständig Risiken eingehen, doch da ging es nur um mich. Dieses Mal war ich nicht alleine und Askan war noch ein Drachenbaby. Dann sah ich ihn entschlossen und nickte."Wenn du es mit mir riskieren willst, dann riskieren wir es. Wen du es nicht willst, müssen wir zu sehen, wohin wir gehen!"
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   So 8 Apr 2012 - 14:10

Ich sah Angelus etwas überrascht an und knurrte leise. Mit dir würde ich alles wagen, Angelus. Du bist mein Reiter und gemeinsam schaffen wir alles. sagte ich und schmiegte mich an ihn. Wie wärs, wenn wir erstmal in einem Dorf halten und schauen, ob uns nicht irgendjemand den Weg sagen kann oder jemand eine Karte hat? fragte ich ihn, während kleine Rauchwolken aus meinen Nüstern stiegen.
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   So 8 Apr 2012 - 18:20

Ich kraulte ihn wieder und holte meine Karte hervor."ich habe eine Karte,so ist das nicht!"Ich breitete sie aus, damit der kleine Drache sie selbst sehen konnte.Ich zeigte auf die Drakensberge."Hier sind wir nun und die Elfenstadt..."Ich hielt inne und sah entsetzt aus."...ist da ganz hinten?? Oh Mann! Das wird eine lange Reise!"Ich trank ein Schluck aus meinem Wasserschlauch und sah dann zu Askan."Wir werden also lange reisen und viele Interessante Orte sehen. Vielleicht bist du bis dahin ja sogar groß genug, dass wir fliegen können!",lächelte ich.
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Mi 11 Apr 2012 - 20:27

Überrascht blinzelte ich, als Angelus eine Karte aus seinem Rucksack zog und sie so ausbreitete, dass ich sie auch sehen konnte. Vor meinem inneren Auge verglich ich die Wege mit denen, die ich noch im Kopf hatte und nickte. Ja, das könnte so sein. murmelte ich und sah meinen Reiter dann an. Bis dahin kann ich längst fliegen! prahlte ich und lächelte zufrieden.
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Mi 11 Apr 2012 - 22:49

Ich packte die Karte dann wieder weg und stieg auf das Pferd hiauf."Dann würde ich sagen, du gehst vor. Oder möchtest du lieber mit auf dem pferd sitzen!"Doch ich bereute die Worte sofort. Eifersüchtig war er schon. Und vielleicht fasste er es als beleidigung auf.
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   So 15 Apr 2012 - 14:36

Ich sah zu Angelus und brummte. Wieso sollte ich das als Beleidigung aufnehmen? Solange es noch geht, kann ich mich ja auch tragen lassen. meinte ich leicht amüsiert und sprang mit einem Satz auf den Rücken des Pferdes, wo ich es mir wieder vor Angelus im Sattel gemütlich machte. Dabei achtete ich darauf, dass Pferd nicht mit meinen Klauen zu kratzen, schließlich wollte ich nicht, dass es vor Angst oder Schmerz mich und Angelus vom Rücken warf. Entscheide du, wohin wir gehen. meinte ich dann und gähnte kurz.
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Mo 16 Apr 2012 - 11:37

Ich streichelte ihn nochmal und ritt wieder in die Richtung zurück, aus der wir gekommen waren. Die Elfenstadt sollte laut der Kart in der entgegengesetzten Richtung liegen. Also mussten wir zum Voreanlig-Gebirge.ich hoffe bloß,dass dieses Voreanlig-Gebirge mit einem Pferd passierbar ist...sonst haben wir ein Problem! Das Dorf kam immer näher und das gab mir nochmal die Chance etwas Proviant zu besorgen.

->Marktplatz

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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Di 24 Apr 2012 - 18:09

Ich summte zufrieden, während ich mich an Angelus kuschelte und die Umgebung beobachtete. Irgendwann seh ich das von oben! schwor ich mir und sah Angelus an. Zusammen schaffen wir alles! sagte ich entschlossen und lächelte, während das Pferd uns langsam weitertrug.

---> Marktplatz
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Keona
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Mo 27 Okt 2014 - 23:09

<--Die Höhlen (Hinter den Drakensbergen)

Nach einigen Tagen der Reise trat Keona endlich an den Rand der Drakensberge. Lange war es her, dass sie diese von so nah gesehen hatte, Jahrzehnte lang waren sie nur Schatten in der Ferne gewesen. Viele Erinnerungen lagen hier und es schmerzte sie tief in ihr drinnen.
Doch kniff sie die Augen zusammen und trat vorwärts, entschlossen sich nicht von der Vergangenheit einholen zu lassen. Man konnte nichts ungeschehen machen und das einzig wichtige war, dass Keona nach vorne sah um der Gefahr ins Auge blicken zu können.
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Kayowa
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Di 28 Okt 2014 - 15:43

<------ Die Höhlen

Unglaublich! Unglaublich, wie hoch diese Berge waren! Aber eigentlich hatte ich nichts, womit ich sie Vergleichen könnte, da ich niemals ein Gebirge betreten habe....
Ich fand eine Stelle, an der die Wand an der ich entlang lief ungefähr 3 Meter hoch und durchfurcht war, sodass es möglich sein würde hinauf zu Klettern. Darüber sah ich einen Vorsprung, der ein Weg sein konnte. Also machte ich mich an den Aufstieg. Es war leichter gesagt, als getan, denn der Schnee machte alles glatt und rutschig, sodass ich nicht sonderlich geübte Kletterin beinahe wieder hätte von vorn starten müssen, doch irgendwie gelang es mir mich schließlich über den Vorsprung zu ziehen. Ich hatte richtig gelegen mit meiner Vermutung: Es war ein Weg! Er stieg ein Stückchen an, als ich quasi in Richtung Höhle zurück lief, bevor er einen scharfen Knick tiefer in das Gebirge hinein machte.
Ich folgte ihm immer weiter und weiter, durch Schluchten hindurch, Berge hinauf und hinab immer weiter ins Gebirge hinein. Es war bereits später Nachmittag und ich durchquerte grad eine weitere Schlucht, als der Pfad plötzlich im nichts endete. Eben waren da noch hohe Felswände links und rechts von mir gewesen und ein sicherer Weg zwischen ihnen hindurch und dann war plötzlich alles weg! Ich starrte fassungslos an der steilen Wand, die sich vor mir auftat herunter. Es waren ein Paar Vorsprünge zu sehen und es schien nicht höher als zehn Meter zu sein, aber trotzdem: Wo war mein Weg hin? Auch rechts und links von mir ging es nicht weiter, da war nichts! Nur das kleine Tal vor mir umrandet von hohen Bergen und Gefüllt von mächtigen Fichten und Tannen, deren Äste voll beladen vom Schnee zu Boden hingen.
War ich irgendwo falsch abgebogen? Ich schaute in den Himmel, der bereits dunkler wurde. Nein ich befand mich immer noch in der richtigen Richtung. Aber irgendwie musste ich auf die andere Seite kommen! Es würde wohl keinen andern Weg geben: Ich musste hinunter klettern! Naja.. zu hart fallen würde ich bei dem tiefen Schnee ja hoffentlich nicht! Also machte ich mich an den Abstieg. Es ging besser, als ich erwartet hätte, ich kam gut voran würde ich behaupten... zumindest auf den ersten vier fünf Metern. Dann wurde die Wand immer glatter und die Vorsprünge immer rarer. Etwa in viel Metern höhe musste ich eine kleine Verschnaufpause machen, bevor ich mit meinem Fuß vorsichtig nach dem nächsten Halt suchte. Er war ziemlich klein, doch schien er zu halten, langsam schob ich mich weiter runter und da passierte es: Mein Fuß rutschte ab, meine Hände konnten der Plötzlichen Belastung keinen Halt bieten und ich kugelte hinab. "Ahhhh!!"
Mit einem dumpfen Schlag landete ich auf dem Boden im Schnee.
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Wyrda
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Di 28 Okt 2014 - 17:56

Ich bewegte langsam meinen Kopf nach links und rechts und pustete den Dunst um meine Nase weg, um ein wenig durch den Nebel sehen zu können. Meine Krallen klammerte sich fest an das Gestein und meine Flügel waren sicher und wärmend an meinen Körper gelegt. Nichts rührte sich, keine Geräusche drangen durch die dichte Nebelbank in der ich saß. Das einzige was ich hörte war die Stimme meines Reiters in meinem Kopf und meine eigenen Gedanken, die sich um Andromex Gespräch drehten.
Ich erhob mich langsam und schüttelte kurz die Wassertropfen, die sich auf meinen Schuppen abgesetzt hatten, ab. Dann öffnete ich den Mund weit und bließ in die Luft vor mir. Die Nebelschwaden waberten als Kringel um mich herum, öffneten sich aber nicht für mich, um einen Blick durch die Bergwipfel zu werfen.
Ich sah mich um, es war nichts außer der weißen Masse zu sehen. Es war nichts um mich herum, ich wusste nur, dass ich noch auf der Erde weilte, anhand des Gesteins unter meinen Krallen.
Hungrig sog ich die Luft ein und versuchte etwas zu Fressen ausfindig zu machen. Aber auf dieser Hhe, besonders bei diesem Wetter treibte sich keinerlei Getier hier rum.
Daher erhob ich mich entgültig, schüttelte mich noch einmal und breitete dann die Flügel aus, um mich von der Bergspitze abzustoßen und loszugleiten.
Ich schwebte durch die Nebelmasse wie ein Geist und versuchte zu erahnen, wo die Nebelbank ungefähr aufhörte.
Vorsichtig sank ich ein wenig tiefer und senkte meinen Kopf ein wenig, um durch den Nebel zu schauen. Es wurde immer lichter und nach einiger Zeit konnte ich die Umrisse einer Gebirgskette vor mir ausmachen.
Ich ging noch ein Stück herunter, bis nur noch mein Körper im nebel versteckt war, mein Kopf aber daraus hervorstach und ich mit konzentriertem Blick nach meiner Beute suchen konnte.
Ich versuchte Bewegungen und Wärmequellen unter mir auszumachen und mir ein ungefähres Bild zu verschaffen, wo ich am einfachsten und ohne gesehen zu werden, an Fressen kam.
Ich bemerkte zwei Wesen, etwas weiter weg von mir und kaum mehr in meinem Blickfeld, die sich relativ schnell durch die Gebirgspfade kämpften. Das eine Wesen hatte einen stetigen Marsch in Richtung Dorf, wohingegen das andere eher unregelmäßig mal nach oben, und mal nach unten an den Bergen entlangkletterte. Ich betrachtete es spöttisch und vermutete, anhand ihrer Geschwindigkeit das es etwas elfenähnliches sein müsse.
Sie verhielt sich sehr tollpatschig in ihrer Umgebung, obwohl Elfen ja als graziöse Wesen bezeichnet wurden, was ich nicht nachvollziehen konnte, sie waren ja nichtmal in der lage so schön zu gleiten, wie wir, was mich belustigte.
Ich schenkte ihr aber nicht allzu lange meine Aufmerksamkeit, da ich eine Bergziegenherde entdeckt hatte, die auf einem Vorsprung angehalten hatte. Ich schlug schnell ein paar Mal mit den Flügel und schoss dann mit dem ganzen Körper aus dem Nebel, direkt auf eine Ziege etwas abseits hinzu. Ich packte sie mit meinem Maul und trug sie schnell in die Höhe. Sobald mich die Nebelbank wieder verschlungen hatte, begann ich, meine Beute genüsslich im Flug zu verzehren.


Zuletzt von Wyrda am Mi 29 Okt 2014 - 14:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kayowa
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Di 28 Okt 2014 - 18:57

Prustend buddelte ich mich aus den Bergen von Schnee heraus, in die ich glücklicherweise gefallen war. Weh getan hat es mir nicht wirklich, sodass ich sogar kurz kichern musste. Es muss aber auch zu komisch ausgesehen haben, wie ich da runter gerollt bin! Als ich mich ausgebuddelt hatte legte ich mich für einen kurzen Moment ausgestreckt auf den Rücken und starrte grinsend in den Himmel. Ich liebte die Freiheit! Es war wundervoll! Ich konnte gehen, wohin ich wollte, brauchte keine Angst haben ärger zu bekommen, weil ich zu lange fort war! Einfach nur Verantwortung für mich selbst übernehmen, die Natur genießen, wann es mir gefällt und wie es mir gefällt... das war genau das, wovon ich mein Leben lang geträumt hatte. Und vor allem: Endlich einmal Menschen begegnen! Und das würde ich wohl hoffentlich bald!
Glücklich seufzend erhob ich mich und stapfte auf die großen Bäume zu immer weiter meinem großen Traum entgegen.

----> Dorf, Marktplatz
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Keona
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Di 28 Okt 2014 - 23:18

Als Keona endlich den Rand des Gebirges erreicht hatte, blieb sie einen Moment stehen, um zu Atmen zu kommen. Sie war sehr hungrig, deswegen befand die zierliche Elfe dass es eine bessere Idee war zu gucken, ob sie im Wald etwas verwertbares fand, auch wenn sie bei dieser Jahreszeit daran zweifelte.

--> Waldrand
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   So 7 Dez 2014 - 18:42

Ich räkelte mich auf meiner Bergspitze und streckte meine Flügel weit aus, dann öffnete ich zaghaft erst ein Auge, dann das andere. Vor mir lag die Nebelbak, in der ich mich schon seit mehreren Monaten aufhielt. Sie waberte um meinen Körper und kitzelte mich in der Nase.
Belustigt pustete ich den Nebel aus meiner Nase und spürte die Wärme meines Atems im Gesicht. Es war kalt, sehr kalt, und besonders hier über den Spitzen der Drakensberge musste man schon etwas abgehärtet sein um zu überleben. Und wir Drachen waren die einzigen Tiere, die dies schafften.
Ich breitete meine Flügel erneut aus und trat dann einen Schritt vorwärts, um mich in den Abgrund vor mir zu stürzen. Um mich herum waberte die Nebelmasse und wäre hätte ich nicht so gute Augen gehabt, hätte ich vor mir nichts als weißen Nebel gesehen.
Mein Blick wanderte in der Landschaft herum und ich spürte hier und da die Geister von Berziegen und anderen Tieren. Aber ich war nicht auf der Suche nach Essen, ich wollte etwas anderes finden.
Ich hatte beschlossen der Spur, die der Schneesturm genommen hatte, zu folgen, und realisierte schnell, dass der Sturm direkt in Richtung Dorf gezogen war.
Aber selbst von oben aus der Lüfte konnte ich sehen, dass er sich gelegt hatte. Ich sank ein wenig tiefer, sodass ich aus der Nebelbank hinunter aufs Tal gucken konnte und prüfte misstrauisch die Geister, die ich unter mir spüren konnte.
Dann stellte ich in Gedanken eine Verbindung zu meinem Reiter auf: Andromex bist du wach?
Ich schlug ein paar Mal mit den Flügeln, dann gleitete ich weiter durch den Nebel.
Ich suchte das Dorf nach Andromex Geist ab, bevor ich fortfuhr, ich werde die nächsten Tage in deiner Nähe bleiben, nur um sicherzugehen!
Mein Reiter antwortete mir nicht, doch ich spürte, seine Zustimmung und suchte schnell mit den Augen nach einem Ort, wo ich landen und mich versteckt halten konnte.

-> Lichtung
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Andromex
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Mi 31 Dez 2014 - 18:06

<- Lichtung

Es dauerte nicht lange bis wir über den Drakensbergen flogen. Ab und zu konnte man zwischen dem Nebel hindurchgucken und die Berggipfel der Drakensberge sehen. Sie ragten spitz in die Höhe und man hatte das Gefühl, dass wir sie nur um ein paar Meter verfehlten. Doch Wyrda flog sicher darum herum und auch in dem Nebel hatte er eine gute Sicht.
Im Gegensatz zu mir und Zerean. Um uns herum war eine weiße, waberne Masse, die sich nur ab und zu lichtete. Es war, als flogen wir durch einen Traum, durch nichts.
Schnell hatten sich auch die Wassertropfen in meinem Mantel festgesetzt und begannen ihn nun zu durchweichen, die kalte Luft, die uns entgegenkam half auch nicht dabei, mich wohl zu fühlen. Aber mir war klar, dass der Nebel nur hier oben hing und es zu riskant war, tiefer zu fliegen. Also mussten wir frieren und abwarten, bis wir das Gebirge hinter uns gelassen hatten.
Meine Hand glitt in meine Tasche und ich drehte den Dolch darin zwischen meinen Fingern.
Was wenn Eriks Gesandter doch manipuliert worden war, und es irgendeinen Gegenstand gab, irgendein verzaubertes Objekt, dass den ursprünglichen Geist zurück brachte? Wie könnten wir es finden? Wo könnten wir suchen? Was, wenn es bei Erik war? Dann brachte es uns weder die Begegnung mit der Maschine etwas, noch die Reise zur Elfenstadt. Wir mussten Erik finden, bevor etwas passierte!

-> Landschaft hinter den Drakensbergen
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Zerean
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BeitragThema: Re: Die Drakensberge   Mi 31 Dez 2014 - 18:30

<-- Lichtung

Ich konnte es kaum glauben. Tief verborgene Gefühle kamen in mir auf, Gefühle und Momente von damals, als ich mit Djuli auf Mausestern geritten bin. Nur mit Mühe riss ich mich zusammen und blieb im Hier und Jetzt.
Die Wolken verdichteten sich zu einem undurchblickbaren Nebel, je höher wir aufstiegen. Ich genoss das Gefühl von Schuppen unter mir und reckte die Nase in die Luft, solange ich noch nicht fror. Das Geräusch der dem Wind nachgebenden Flügel berauschte mich und ich unterließ es nur mit Mühe, Andromex für diesen Flug nicht um den Hals zu fallen. Zu lange war es her, zu viele Geschichten über unwahre Legenden hatte ich über die Jahre abnicken müssen in dem Wissen, dass sie wahr waren...
Wir erreichten schon bald eine Höhe in der ich meinen Mantel enger zog und meine Hände in den Stoff meiner Tasche grub, um mich an der Wärme des Eis aufzuwärmen. Neugierig spähte ich in die Wolkenbank, doch nur selten kamen Berggipfel durch den Nebel. Ich musste mich gedulden, bis wir in sicheren Gebieten flogen, dann würden wir tiefer sinken und ich konnte die Aussicht genießen.
Mein Glück wurde von dem Gedanken gedämpft, was passieren konnte, wenn Eriks Mörder an das Ei gelangen würde. Als Ratsbeauftragte war mir nur allzu schmerzlich bewusst, dass es nicht nur der Wille des Drachens war der den Reiter bestimmte, sondern tiefer sitzende, uralte Magie. Sie erinnerte Drachen und Reiter an die Zeit, in der der Bund zwischen ihnen besiegelt worden war. Dass Das Schicksal dieses Ei tatsächlich den gefürchtetsten Mann des Landes auserwählen ließ schmerzte mir in der Seele. Doch nun genoss ich den Flug und das Gefühl, endlich wieder auf Reisen zu sein. Es war ohnehin Zeit geworden, das Dorf hinter mir zu lassen und weiterzuziehen. Um des Eis Willen... Unweigerlich liefen meine Gedanken noch in der nächsten halben Stunde immer wieder auf dieses Thema zurück.

--> Landschaft hinter den Drakensbergen
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Die Drakensberge
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