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 Im Wald

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Thorn
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BeitragThema: Re: Im Wald   Di 5 Jun 2012 - 20:23

Thorn schnaubte leicht verärgert und sah in den sich verfinsternenden roten Himmel.
"es wird dunkel,du solltest zurück zu Salvör",sprach Thorn dann.
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Igneel
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Drache/Reiter : Salvör

BeitragThema: Re: Im Wald   Di 5 Jun 2012 - 20:26

Igneel streckte sich und nickte ihm nur zu.
"Wo ist meine Beute?";fragte er und sah sich um und schnupperte. Dann fand er sie im Gebüsch,der Hase war noch immer frisch.
Der Drache drehte sich herum und gign einen Schritt. Stoppte aber und grinste schief.
"Du...Thorn",fing er an. Bevor Thorn auch nur antworten konnte,riss Igneel Thorn die Lederjacker vom Körper,in dem er mit dem Schweif ausholte und rannte mit Thorns Lederjacke davon.
Inzwischen wusste er den weg zurück,er erblickte seine eigenen roten Schuppen am Boden und auch seine schale Duftspur.

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Thorn
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Drache/Reiter : Dragos (†) , Raidon

BeitragThema: Re: Im Wald   Di 5 Jun 2012 - 22:01

"Du verdammter Drache",rief Thorn ihm nach und rennte hinter Igneel eine weile her.
Plötzlich stolperte Thorn über einen herausragenden Buckel aus der Erde und fiel hin.
"~verdammte dampfende verdämlichte Kacke~",fluchte Thorn
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BeitragThema: Re: Im Wald   Di 5 Jun 2012 - 23:30

Der Embryo im Ei wurde kurz geschüttelt.
Irgend eine vertraute Anwesenheit war in seiner Nähe.
Es löste in ihm eine Art Kettenreaktion aus. Er fühlte sich frei und hatte das Gefühl zu schweben.
Euphorie. Ein Glücksgefühl. Doch es fehlte das Gewisse etwas. Als würde er immernoch an einer Kette hängen,die ihn 2 cm von seinem Paradies fernhält.
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Thorn
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BeitragThema: Re: Im Wald   Di 5 Jun 2012 - 23:49

Thorn rieb sich die Hände und war froh das sie nicht wieder anfingen zu bluten,wobei ihm auffiehl,das seine Wunden sehr schnell verheilt waren.
Er sah nach hinten und entdeckte hinter der Wurzel eines Baumes und mehrer Steinbrocken,einen mit Gras und Moos überwucherten Stein.
"~Komischer Stein~",murmelte Thorn,plötzlich spürte der Elf ein mächtiges Verlangen von diesem Stein,eine Anziehungskraft,als würde man ihn hypnotisieren,stand er auf und lief zum Stone.
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BeitragThema: Re: Im Wald   Di 5 Jun 2012 - 23:59

Das Ei fing an zu leuchten,ein helles grelles blendes Licht erschien aus dem Ei.
Und als das Licht schwächer wurde,lag es nackt dort. Der Schmutz,das Gras,das Moos und die Ranken waren urplötzlich weg und das Ei lag dort,als wäre es frisch dort abgelegt und glänzte.
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Thorn
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BeitragThema: Re: Im Wald   Mi 6 Jun 2012 - 0:05

Thorn hockte sich hin. Der Zauber verflog und er hatte wieder klare Gedanken gefasst.
Ein Ei hatte sich so eben direkt vor ihm offenbart.
Er musterte das Rote sonderbare Ei. Der Elf musste zugeben,dass das Ei hübsch war.
Was ist das nur für ein magisches Ei.,fragte er sich.
Thorn wusste nicht genau was er machen sollte. Wenn er es hier liegen lassen würde,würde es jemand fressen oder das Tier in ihm würde sterben.
Es schien bestimmt teuer zu seien,wenn man es verkaufen würde.
Der rothaarige Elf zog aus seiner Hosentasche einen weiteren langen braunen Lederhandschuh und streifte sich diesen über die linke Hand.
Dann umfasste er das Ei vorsichtig mit beiden Händen und lief dann noch kurz weietr in dem Wald um das Holzzusammeln und in eine Tasche zu legen.
10 stk passten rein,reichten für eine Nacht.
Dann machte er sich zurück auf den Heimweg. Ihm fror es,da Igneel seine Jacke geklaut hatte. Dochplötzlich erschien von dem Ei aus eine gemütliche Wärme.

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Andromex
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Drache/Reiter : Wyrda

BeitragThema: Re: Im Wald   Mi 13 Jun 2012 - 15:50

Ich blickte in den Himmel hinauf und merkte, dass es jetzt dunkel war.
"Ihr solltet schlafen!", bemerkte ich und blickte mich um. Es sah alles friedlich aus. Dennoch war ich auf der Hut. "Ich halte wache. Ruht euch aus. Morgen fangen wir mit dem Training an!"
Ich setzte mich im Schneidersitz an einen Baum und begutachtete aufmerksam meine Umgebung.
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Synah
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BeitragThema: Re: Im Wald   So 17 Jun 2012 - 9:05

Mein Blick verweilte ebenfalls im Himmel, jedoch senkte ich ihn als Andromex zu reden begann. Ich nickte ihm zu ließ mich dann mit Adurna in einer 'bequemen' Position an einem Baunstamm nahe ihm nieder. Ich zog meine Drachendame noch etwas näher an mich, sollte ihr kalt sein, und wandte mich dann nocheinmal an den Braunhaarigen. "Gute Nacht und..." ich unterbrach kurz und mein Lächeln wurde etwas breiter "... danke. Fürs Wachehalten und das Training" ergänzte ich. Ich wusste nicht wieso, aber in seiner Nähe kribbelte es auf eine Weise in meindm Bauch. Trotz des Grfühls schloss ich dann die Augen und glitt hinüber in meine Wachträume.
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BeitragThema: Re: Im Wald   Do 21 Jun 2012 - 11:40

Viele Jahre lang lag es verborgen, versteckt unter den kräftigen Wurzeln eines Baumes die wie mächtige Ranken aus der Erde ragten. Bedeckt von grünen Moos, kaum sichtbar für ein anderes Lebewesen lag es dort im Schutz des Baumes. Die Schale über und über mit dunkelgrünen Schuppen bedeckt die so finster waren als wären sie aus schwarzen Leder. Sie schützten das Ei vor etwaigen Räubern die schon unzählige Male versucht hatten die Eierschale zu knacken um an das Innere zu gelangen, doch biss sich bisher jeder daran Zähne aus. Immer wieder schlich sich ein Silberfuchs heran und wollte einfach nicht verstehen das es unmöglich war die gepanzerte Schale zu durchbrechen. Die Schuppen waren härter als Metall nicht mal ein Breitschwert würde es durchboren können. Und so nagte der Fuchs umsonst an der Schale. Mit beiden Pfoten krallte er sich fest und kaute an einer der schwarzen Platten. Wütend von seinem Misserfolg schlug er mit dem silbernen Schweif und umrundete knurrend das Ei das viel größer war als das eines Straußes. Einige Zeit war verstrichen bis der Silberne aufgab und das Ei unversehrt zurück in den Schutz des Baumes rollte.
So zogen viele Monde vorrüber, Jahreszeiten vergingen und immernoch war nicht das richtige Lebewesen vorbei gekommen, an dem sich das Innere des Eis binden wollte. Den der kleine Drache für sich auserkohren hatte. Doch waren Drachen keine ungeduldigen Wesen, im Gegenteil er würde Warten und wenn es nötig sein würde viele Jahrtausende. So lange bis sich die Menschen und die Elfen gegenseitig ausgelöscht hatten, das letzte Schwert zu Boden viel, der letzte Zauber gesprochen wurde und die Welt zu Staub zerfiel. Bis kein Leben mehr auf diesen Planeten herrschen würde. Erst dann würde das schwarze Drachenkind sein Warten, sein Lauern aufgeben und ungeboren sterben. Doch dazu würde es noch lange nicht kommen und so zogen die Winter vorbei und liesen sichtbare Spuren zurück. Jedoch schlug das kleine Herz des schwarzen Drachen im inneren des Eis unermüdlich und er wartete darauf im richtigen Moment mit der spitze seines Mauls an der ein kleines Horn gewachsen war die Schale zu durchbrechen, sich mit seinen Klauen einen Weg in die Welt zu bahnen. Im Laufe der Zeit würde er das Horn verlieren da es nur dazu diente die unnachgiebige Schale zu durchbrechen und er würde wachsen, schneller als ein anderes Lebewesen, er würde zu einem Mächtigen Drachen heranwachsen und seine Schwingen ausbreiten um an der Seite seines Reiters zu fliegen...
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Andromex
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BeitragThema: Re: Im Wald   Do 21 Jun 2012 - 21:15

Als Synah eingeschlafen war, hatte ich genug Zeit sie zu betrachten. Sie war wunderschön, eine perfekte Elfe mit wohlgeformtem Körper.
Wieso eigentlich immer Elfen?, fragte ich meinen Drachen. Wyrda schnaubte und legte mich neben sich. Vielleicht hats du eine Schwäche für die. Vielleicht findest du sie knusprig und würdest sie, genauso wie ich am liebsten über Felder und Hügel jagen, um sie am End egenüsslich zu verspeisen. Wyrda knabberte an einer Kralle, seine Augen funkelnten lustig. Ich schubste ihn spielerisch, was bei ihm nicht wirklich was brachte. Du bist gemein Wyrda. Weißt du das?
Ich musste dennoch schmunzeln.
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Synah
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BeitragThema: Re: Im Wald   Sa 23 Jun 2012 - 21:44

Diese Nacht waren meine Wachträume völlig anders als sie es sonst waren. Normalerweise lief ich die Nacht über durch eine wabernde Traumlandschaft. Ich schlief nicht wirklich und wachte auch nicht ganz. Doch heute... Ich war wie im Griff einer unbekannten Macht, welche mich wohlg träumen ließ. Fast schon genoss ich es, bis alles verschwand und mein ganze Aufmerksamkeit für einen Moment abgelenkt war, bevor ich Schritte hörte. Sofort lenkte ich meine Augen und Ohren auf das Etwas das näher kam. Nur langsam kristalisierte sich eine Scheme aus der Dunkelheit doch trotz meiner guten Augen vermochte ich ihn oder... sie nicht zu sehen. Dann erschien er, dem Umriss und der Größe musste es ein Mann sein, plötzlich vor mir. Als ich jedoch protestieren wollte, schien meine Stimme wie gestohlen zu sein. Der Fremde hob langsam seine Hand, strich mir zart über die Wange. Normalerweise würde ich einen derartigen nahen Körperkontakt nicht im Entferntesten zulassen, doch bei ihm... ich bekam eine absolut angenehme Gänsehaut. Und genau das wunderte mich. Wer war er, dass er mir so eine Reaktion entlockte? Doch als hätte er meine Gedanken gelesen enthüllte er seine Identität. Er trat noch einen Schritt auf mich zu und die weißen Augen sahen mich, in Kombination mit einem erwichenden Lächeln an... "Andromex..." hallte es in meinem Kopf wider ehe ich mit einem Aufkeuchen aufwachte und wieder Herrin meiner Sinne war. Ich atmete noch etwas schwer und auch wenn ich froh über die Verbindung mit Adurna war, hoffte ich inständig, dass sie nichts davon mitbekommen hatte. Ich sah mich etwas hektisch um, mein Blick klebte hauptsächlich an Andromex. Ich wusste nicht ob er nun schon schlief oder noch Wache hielt. Ich versuchte meinen Atem zu beruhigen, legte meine Drachendame vorsichtig auf den Boden, stand dann auf und lief etwas, entfernte mich aber nicht allzuweit, als wolle ich meinen Kopf wieder frei kriegen, meine Gedanken ordnen. Ich hatte noch nie erlebt, dass ich derartig angetan von jemandem war, bevor ich Andromex getroffen hatte.
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BeitragThema: Re: Im Wald   Mo 2 Jul 2012 - 21:42

Wärhend ich schlummerte, ereiulte mich ein eigenartiger Traum. Sofort wusste ich, dass das eigentlich Synah's Traum war. Ich sah alles aus ihren Augen. Sie stand gegenüber eines Mannes, der ihr über die Wange streichelte. Plötzlich trat er aus den Schatten und ich erkannte Adromex. Plötzlich verblasste der Traum und ich öffnete meine Augen. Mein Blick glitt über Synah, die plötzlich aufschreckte. Sie blickte sich hektisch um, wobei sie vor allem Andromex musterte. Doch ich lies nicht von ihr ab, sondern beobachtete sie weiterhin. Nach einer Weile stand ich auf und machte es mir in ihrem Schoß bequem, kuschelte mich an sie. Ich warf ihr einen wissenden Blick zu und schaute dann zu Andromex hinüber, um ihr zu verstehen zu geben.

Out: sry, dass ich so lange nicht da war, tut mir echt leid, ich hatte nur irgendwie so viel zu tun und bin irgendwie nie dazu gekommen, zu posten... tut mir echt leid... könnte mich vielleicht irgendwer über die wichtigsten vorkommnisse aufklären?
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Synah
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BeitragThema: Re: Im Wald   Mo 2 Jul 2012 - 21:49

Out: Wuiiii. Very Happy Adurna lebt noch. Na ja, wenn du ab und an mal öfters reinschaust, dann sind wir schon zufrieden. C: Also ich hab dann nur mitbekommen wie Askan und Angelus gegangen sind aber was die anderen, also Igneel, Jeda und so... Wird aber auch nich so viel mit uns zu tun haben... =/
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Sketch
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BeitragThema: Re: Im Wald   Mo 29 Dez 2014 - 20:04

<-- Im Herzen des Waldes

Er blieb stehen, sog die kühle Winterluft ein. Strähnen wehten ihm ins Gesicht, als er in die Richtung blickte aus der er die strahlende Drachenaura spürte. Ein frischgeschlüpfter, neugeborener Drache und ein unerfahrener Reiter, fast noch ein Kind so jung war er. Aufgrund der Geschichten über die Drachen, die mit der Zeit zu Legenden wurden, hatte er weder Ahnung noch Erfahrung. Das war ein Kinderspiel.
Sketchs langer Mantel flog bei jedem Schritt über den weißen Schnee, als er sich andächtig näherte. Er machte sich nicht die Mühe sein Tuch über das Kinn zu ziehen, selbst die Kapuze ruhte offen auf seinen breiten Schultern. Sein Lächeln funkelte in dem Schatten der hohen Bäume.
Ein leises Krächzen ertönte und ein vergnügtes Kichern, dann sah der Blondschopf neugierig auf. Er hatte dunkelbraune Augen, die noch nicht viel von der Welt gesehen hatten und sein Gesicht hatte kindliche Formen. Er sah um sich, auf der Suche nach dem Ursprung des knisternden Schnees. Er widmete sich wieder seinem Drachenjungen, dass er in seinem Schoß gebettet hatte.
Der Junge spürte einen Finger auf seiner Schulter und fuhr vor Schreck in sich zusammen, dann drehte er sich um. Vor ihm stand ein Mann, so groß, dass sein Kopf die Sonne zwischen den Baumkronen verdeckte. Ängstlich sah der Blondschopf zu dem ganz in schwarz gekleideten Fremden auf und legte schützend eine Hand auf seinen Drachen. "H-Hallo."
"Hallo", sagte Sketch und die Augen des Jungen wurden noch größer, er begann zu zittern. Die tiefe Stimme schoss ihm eiskalt bis ins Rückenmark. "Was machst du hier draußen ganz allein?"
"I-ich habe... also..." Der Junge war naiv. Er ignorierte all die Zeichen, die ihm beim Anblick des Fremden ins Gesicht sprangen und lächelte ihn an. "Ich habe einen großen glänzenden Stein gefunden und auf einmal ist er aufgegangen!", verkündete er stolz und gab den Blick auf sein Drachenbaby preis.
"Hmm", brummte Sketch nicht unfreundlich und ging neben dem Jungen in die Hocke. Sein Mantel legte sich sanft auf den Schnee.
"Ich kann kaum erwarten, es meinen Eltern zu zeigen", sagte der Kleine und streichelte seinem Tier zärtlich über den grün geschuppten Kopf. "Ich weiß aber nichts über diese Tiere", gab er kleinlaut zu und senkte kurz den Kopf, bevor er ihn mit euphorischem Blick wieder hob und Sketch anstrahlte. "Aber ich habe vor viel von ihnen zu lernen!"
Sketch sah den Jungen eine Weile schweigend an, dann lächelte er. Der Junge lächelte zurück.
"Ich weiß etwas sehr entscheidendes über sie", sagte Sketch dann mit nachdenklichem Gesicht und der kleine Junge fing an zu strahlen.
"Wirklich? Was denn?"
In aller Ruhe öffnete Sketch seinen Mantel und brachte somit seinen schweren Waffengürtel zum Vorschein. Der Gesichtsausdruck des Jungen veränderte sich schlagartig, sein ganzer Körper versteifte sich vor Schreck.
Er nahm seinen in Drachenknochen eingearbeiteten Dolch und fuhr zärtlich über die silbern glänzende Klinge, als er mit einem Lächeln zu sprechen begann.
"Es heißt, wenn ein Reiter stirbt, kann er den Todesschrei seines Drachen hören."
Der Junge riss den Mund auf, doch kein Ton kam heraus. Begleitet von einem markerschütternden Brüllen seines Drachen floss Blut aus seinen Mundwinkeln. Er sah an sich herunter und führte die erschlaffende Hand zum Griff des Dolches, der in seiner Brust steckte, doch er erreichte ihn nicht mehr. Leblos viel die kleine, blasse Hand zu Boden und der kleine Blondschopf kippte mit verdrehten Augen nach hinten, seinen toten Drachen noch immer im Schoß gebettet.
Sketch erhob sich und sah auf sein geradezu künstlerisches Werk hinab. Die Art und Weise wie Reiter und Drache dort im Tod vereint lagen war ästhetisch. Er beugte sich vor und zog seinen blutdurchtränkten Dolch aus der Leiche, dann nahm er ein dunkles Tuch aus einer Seitentasche des Waffengürtels und säuberte die Klinge.
Er schob den Dolch wieder zurück in die Halterung und schloss seinen Mantel, dann zog er sich mit einem Lächeln die Kapuze wieder über den Kopf.
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Andromex
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BeitragThema: Re: Im Wald   Mo 29 Dez 2014 - 21:44

<- Waldrand

Ich merkte, dass wir zu spät kamen, noch bevor ich den Drachenoder seinen Reiter überhaupt erblickte. Der Schrei war schon verstummt, als ich noch verzweifelt versuchte, mich durch den dichten Wald zu kämpfen.
Es war grauenvoll und ich wusste, dass es schwer werden würde, diesen Verlust wieder herauszuholen. Hoffnung, für eine Sekunde hatten wir Hoffnung. Aber unsere Hoffnung lag nun, in einem komischen Winkel verdreht, auf dem kalten Waldboden vor uns.
Ich musste keinen Blick auf die beiden Körper werfen, um zu wissen, was dort vor mir lag, und ich musste auch nicht meinen Geist aussenden, um das Geschehene zu prüfen.
Erik hatte seinen Schachzug gemacht, Erik hatte seinen Bauern vorgeschickt und war nun beim König angelangt. Es war ein grauenhaftes vergehen. Es war schändlich und durch und durch böse.
Ich warf einen Blick auf den Reiter. Es war nicht mehr als ein kleiner Junge. Seine blonden Haare verdeckten sein Gesicht und sein Mantel war blutverschmiert. In seinen Armen lag ein kleines, zartes Wesen. Ein Baby, ein kleiner, frischgeschlüpfter Drache. Seine Augen waren geschlossen, sein kleines Maul allerdings zu einem Schrei aufgerissen, und seine Schuppen hatten jeglichen Glanz verloren.
Es war grauenhaft, es war böse, und ich spürte den Hass in mir brodeln. Diese beiden zarten Wesen hatten dieses Schicksal nicht verdient. Der Junge, einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort, und der Drache, nun endlich seinen Reiter gefunden.
Es war eine Warnung, eine stärkere würde es nicht mehr geben, es war schon ein zu hoher Preis gezahlt worden.
Ich trat einen Schritt näher zu den Leichen und suchte die Umgebung mit meinem Geist ab. Die böse Aura, die schon im Gasthaus spürbar gewesen war, war allgegenwärtig. Ich suchte sie ab, prüfte sie nach Leben. Und tatsächlich spürte ich etwas. Einen Geist, so dunkel und böse wie dieses Vergehen, entfernte sich von uns. Ich blcikte mich um, drehte mich zwischen den Bäumen herum und suchte die Umgebung mit meinen Augen ab.
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Zerean
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BeitragThema: Re: Im Wald   Mo 29 Dez 2014 - 21:56

<-- Waldrand

Ich folgte Andromex und unter Anstrengung sendete ich sogar meinen Geist aus, um den Ort des Geschehens abzutasten. Als ich keine lebendigen Geister in der Nähe spüren konnte zog ich meinen Geist wieder zurück und folgte mit traurigem, schockierten Gesichtsausdruck den Füßen vor mir, meine Umgebung ignorierend. Unsere Hoffnung war tot und ich konnte den Täter nicht spüren, nur eine allgegenwärtige Finsternis, eine Macht die so von schwarzer Magie triefte, dass ich das Gefühl hatte kaum atmen zu können. Was mir aber viel mehr Sorgen bereitete war die Tatsache, dass er sich allem Anschein nach ganz in der Nähe befand, ich aber nicht in der Lage war ihn zu spüren. Als würde er gar nicht existieren.
Dann sah ich einen blonden Jungen im Schnee liegen, sein Oberkörper war verdreht. Ich hielt mir die Hände vor den Mund und ging um Andromex herum um ihn mir anzusehen.
Als ich das kleine, grün geschuppte Wesen in seinem Schoß sah liefen mir Tränen über die Wangen. Unwillkürlich klammerte ich mit einer Hand in den weichen Stoff meiner Tasche, in der mein Drachenei noch immer ruhte. Ich sank vor dem unschuldigen, kleinen Jungen auf die Knie. Er hätte so eine große Hoffnung für uns sein können, so wertvoll.. Er war noch so jung...
Ich hatte mich trotz meinem elendigen Gefühl schnell wieder im Griff, ich musste auch. Denn mein Ei hatte an Wärme verloren.
Schockiert sah ich Andromex an. Das letzte Mal als das geschehen war hatte ich mich dem Gasthaus genähert. Das Gasthaus, in dem am nächsten Morgen zwei Tote aufgefunden worden waren. Ich sah an seinem Gesicht, dass er nach dem Mörder suchte.
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Andromex
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BeitragThema: Re: Im Wald   Mo 29 Dez 2014 - 22:11

Ich spürte, wie sich Zerean neben mir hinkniete, um den Jungen zu betrachten, doch ich konnte ihr keine Aufmerksamkeit schenken, denn ich spürte den Geist, diesen bösen Geist noch immer in der Nähe. Er war hier, das wusste ich, und jede Sekunde, die verstrich versuchte ich durch seine Anwesenheit mehr über ihn herauszufinden. Er war sehr, sehr mächtig, das merkte ich. Aber böse Macht. Keine Macht, die man mit den Jahren erlangt, sondern böse, mörderische Macht, mit Gewalt in den Geist eingeflößt. Definitiv eines von Eriks Werken und definitiv eine Mutation. Es war ein Mann, das merkte ich, das wussten wir auch schon, und er war ungefähr so alt wie ich. Wie ich, als ich Wyrda zum ersten Mal berührte. An Erfahrung lagen Zerean und ich ihm definitiv voraus, aber Erik hatte viel seiner Macht auf ihn übertragen, das merkte ich, als er sich langsam von uns entfernte. Ich spürte viel von Erik in der dunklen Aura, und nun, dass ich den Geist kannte, konnte ich ihn auch wiederfinden, dessen war ich mir sicher.
Auch als der Geist immer schwächer wurde und ich ihn schließlich gänzlich verlor, wusste ich, dass ich ihn jederzeit suchen konnte.
Ich drehte mich herum und hörte auf, ihm hinterherzublicken. Ich blickte in Zereans schockiertes Gesicht und bemerkte die Hand, die auf ihrer Tasche lag. Vorsichtig beugte ich mich herunter und legte meine Hand auf das Ei. Es war kühler geworden. Die Hitze, die es bei meiner ersten Berührung abgegeben hatte, war zu einem leichten Wärmen geworden.
Ernst blickte ich Zerean an. "Wir müssen hier weg! Wir müssen uns beeilen! Diese Warnung hier betrifft nicht nur uns!" Ich deutete auf den kleinen Jungen, der die Leiche seines Drachen in den Armen hielt.
Behutsam löste ich seine Arme von dem winzigen Körper und nahm so vorsichtig ich konnte den Körper des Drachen daraus hervor. Es verstörte mich, den Körper eines toten Drachen in der Hand zu halten, und umso mehr verstörte es mich, dass ich ihn in meine Tasche stecken musste, wie ein unbedeutendes Objekt. Doch wir mussten ihn dorthin mitnehmen, wohin wir gingen. Wir würden ihn als Beweis brauchen.
Ich bettete den Leichnahm so gut es ging in meiner Tasche und hoffte, dass der Körper, auch wenn er langsam steif wurde, die Reise überstehen würde, dann bedeutete ich Zerean, mir zu folgen.
"Sie dürfen keine Verbindung zu uns herstellen! Sie werden den Reiter finden, aber sie dürfen nicht uns verdächtigen. WIr brauchen all ihre Kräfte für den wahren Kampf!"
ich drehte mich um und lief schnell zurück in den Schutz der Bäume. Wir mussten zu meinem Drachen.

-> Lichtung
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Sketch
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BeitragThema: Re: Im Wald   Di 30 Dez 2014 - 13:31

Der Rausch des Todes eines jungen Drachen ließ seine Sinne verrückt spielen. Keuchend legte er den Kopf in den Nacken und atmete die kühle Winterluft ein, um einen klaren Kopf zu bekommen. Er fühlte sich wie im Rausch.
Dann nahm er zwei Geister in seiner unmittelbaren Nähe war und lächelte. Die Ratsbeauftragte und... Andromex.
Als er die Stimme seines Meisters durch seinen Geist widerhallen hörte spürte er seine Euphorie und seine gute Laune. Sketch hob sich durch seinen dunklen Umhang deutlich vom Schnee ab, doch es war eine Eigenart seiner Aura, dass man ihn einfach schwer finden und sehen konnte. Ebenso im Gasthaus, als würde er gar nicht existieren und man würde einen Geist suchen. Das war Eriks Werk.
Und dann spürte er Andromex' Geist und wusste, er hatte ihn auf dem Radar. Das war ihm nur recht und Sketchs Mundwinkel hoben sich leicht. Such nur nach mir... Wir werden früh genug aufeinander treffen. Doch dann spürte er noch etwas.
Sein grünes Auge starrte in die Schatten zwischen den Bäumen. Die Ratsbeauftragte. Das Ei.Da war es wieder, das Gefühl als würde er nur für dieses Ei leben. Er versteifte sich, für einen Moment unfähig, sich zu bewegen. Er zischte leise die Luft ein.
Andromex' Geist entfernte sich, doch ihrer noch nicht sofort. Sketch konnte nicht anders, das Verlangen war zu groß. Er ging durch den Schnee und nach nur wenigen Schritten stand er fast vor ihr. Erst jetzt sah sie ihn.
Er sorgte mit einer kurzen Handbewegung dafür, dass ihre Aura verschwamm und nur noch undeutlich von dem sich entfernenden Reiter zu spüren sein würde. Dann stand er mit einem Mal direkt vor ihr. Sein Auge hatte etwas besessenes und sein Blick ruhte auf ihrer Tasche. Er beachtete sie nicht einmal. Er starrte nur die Tasche an.
Er hätte ihr sie bereits entreißen können, doch irgendwas blockierte ihn. Sie stand dort wie angewurzelt. Sketchs Atem ging schwer und sein grünes Auge fixierte ihre blaugrauen Augen vor ihm wie im Wahn.
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Zerean
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BeitragThema: Re: Im Wald   Di 30 Dez 2014 - 13:32

Andromex bettete den kleinen Drachen in seine Tasche und ich sah ihm mit leichten Magenschmerzen dabei zu. Das ungute Gefühl verstärkte sich noch, als der Reiter mich warnte und dann vorrauslief. Ich wusste nicht wieso, aber ich blieb noch stehen. Ich wusste wirklich nicht wieso. Es war als hätte ich mit einem mal den Willen verloren ihm zu folgen.
und dann spürte ich sie wieder, diese bedrückende, angsteinflößende Aura, diese Finsternis die mich zu greifen schien. Sie war ganz nah, ganz nah...
Ich schnappte nach Luft. Vor mir stand ein Mann, sehr groß, bedeckt von einem langen, schwarzen Mantel. Eine Kapuze hing ihm ins Gesicht und ich fühlte mich als würde er mich erwürgen, obwohl er mich nicht einmal berührte. Sein Gesicht war kantig und hatte harte Züge, doch er war nicht unattraktiv. Sein eines Auge war von einer schwarzen Augenklappe bedeckt, das andere erinnerte mich an das Auge eines Drachen. In den Augen konnte man normalerweise immer einen kleinen Teil der Persönlichkeit sehen, doch ich sah nur einen Wahn, einen unendlichen Hass und das Verlangen nach Blut. Wie als Bestätigung fühlte ich mich, als würde mir das Blut in den Adern gefrieren, als dieses Auge mich mit einem Mal ansah.
Dann endlich kam das Leben zurück in meine Beine und ich rannte wie ich selten in meinem Leben gerannt war. Keuchend und vor Angst zitternd rannte ich in die Richtung, in die Andromex verschwunden war. Und während meines Sprintes spürte ich, wie das Ei kurz davor war zu schlüpfen.

--> Lichtung
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Kayowa
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BeitragThema: Re: Im Wald   Di 10 Feb 2015 - 8:17

<----- Quelle im Wald

Ich stapfte durch den Schnee. immer dichter standen die bäume um uns herum. Immer wieder drehte ich mich um, um mich zu vergewissern, dass die anderen mir auch wirklich folgten. Mein neu genähter Umhang war noch immer ein Stück zu lang und flatterte mir um die Füße. Auch wurde es merklich dunkler, was jedoch nicht bedeutete, dass ich schlechter sehen konnte. Ich begann zu frösteln. Ein eiskalter Schauer lief mir über den Rücken. Irgendetwas stimmte hier nicht.... ich spürte es ganz deutlich!
Wir kamen an eine Stelle, an der sich die Bäume lichteten. Dafür wurde der Schnee wieder tiefer. Ein dunkler Schatten hob sich vom weiß-bläulichen Schnee ab. Ich sah genauer hin. Da war etwas... ich machte einen Schritt in die Richtung. Die bedrängende kälte, die sich schon vor ein paar Minuten auf mein innerstes gelegt hatte wurde noch beklemmender. ...beinahe wie im Gasthaus... nur nicht so allgegenwärtig! Ein schwaches Abbild... ein nachklingen von dieser Dunkelheit.
Ein Junge! Es war ein Junge!
Ein Junge lag dort im Schnee.
Hektisch winkte ich die anderen zu mir heran.
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Jake
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BeitragThema: Re: Im Wald   Di 10 Feb 2015 - 8:51

<- Quelle im Wald

Ich folgte Kayowa durch den tiefen Schnee und war erfreut über die Nässe an meinen Füßen. Sie kühlte meinen Körper ab und verschaffte mir einen klaren Kopf.
Ich versuchte, meine Gedanken nciht zu Catos wandern zu lassen und bemühte mich, mit anderen Gedanken abzulenken. Wo wir heute Nacht schlafen sollten, wie ich die Waren vom Stand wieder nach Hause bekam, wie meine Eltern reagieren würden, wenn sie mich wiedersahen. Und natürlich drängte sich auch ab und zu Idis vor meine Augen. Alles, nur nicht Catos...
Ich konzentrirte mich auf Kayowa, die vor mir durch den Wald lief und zwischen den Bäumen hindurchging, als ob sie wusste, wo wir hinmussten.
Doch auf einmal hielt sie an und blieb wie erstarrt stehen. Was war jetzt passiert? Was ging hier vor? Ich konnte nicht.... ich konnte das nich tnoch einmal erleben, ow ich es gerade so erfolgreich verdrängt hatte.
Doch der Junge, der in einer vedrehten Position auf dem verschneiten Bodne lag, fiel mir sofort ins Auge und Augenblicklichmerkte ich, wie sich ein dunkler Schleier vor meine Augen legte und meinte Knie schwach wurden.
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Idis
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BeitragThema: Re: Im Wald   Di 10 Feb 2015 - 8:58

<-- Quelle im Wald

Schweigend und andächtig folgte ich den anderen. Der Tag hatte sich gefühlsmäßig hingezogen, obwohl er geradezu verflogen war. Lange hatten wir an Catos' Grabstätte gestanden, hatten im Stillen der Trauer und dem Schmerz von Jake beigewohnt und unser Mitgefühl gezeigt.
Während unseres Marsches schien es jedem etwas besser zu gehen. Jetzt, wo wir den Ort des Schreckens verlassen hatten, sah ich mit gutem Gefühl wieder in die Zukunft. Ich hoffte, dass so etwas schlimmes so bald nicht noch einmal geschehen würde.
Doch diese Hoffnung sollte sofort zerstört werden.
"Wieso?", schrie ich.
Ein Junge, kaum älter als 13, lag verdreht im Schnee. Seine Brust war blutverschmiert und seine Hose war blutdurchtränkt. Aus seinem Blick sprach derselbe Schrecken, den wir auf Catos' Gesicht gesehen hatten.
"Das darf nicht wahr sein!", schrie ich und fing an durch den Schnee zu stapfen. Ich wusste, das Jake vermutlich Hilfe und Beistand brauchte, doch ich konnte nicht an mich halten. Was zuviel war, war zuviel. Ich funkelte Kayowa an und funkelte auch in die Richtung, aus der Chase zu uns stoßen sollte. "Ist das alles, was das Schicksal für uns bereithält? Mord und Totschlag?" Tränen traten mir in die Augen und es sah nicht danach aus, als wenn ich mich in nächster Zeit wieder beruhigen würde.
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Jake
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BeitragThema: Re: Im Wald   Di 3 März 2015 - 7:57

Ich kniete auf dem verschneiten Boden und atmete tief ein und aus. Das durfte doch nicht wahr sein, dass konnte doch nicht so enden! Warum nur? Was hatte ich nur getan, um das alles zu verdienen.
Der Leichnahm des Jungen verschwomm vor meinen Augen und das Bild brannte sich in meinem Kopf ein. Wie konnte jemand nur so böse sein, so abgrundtief böse?
Ich wollte aufstehen, doch meine Arme waren nicht stark genug, um mich vom Boden abzustützen. Daher blieb ich auf dem kalten, starren Boden sitzen, unmöglich auch nur den Kopf von dem Körper abzuwenden. Es drang die Stimme von Chase an mein Ohr, wie er etwas rief, doch ich konnte es nicht verstehen und ich bemerkte auch nur nebenbei, wie er weglief.
Wir mussten Rache für diese Verbrechen üben! Wir mussten den Mörder von all den unschuldigen Menschen finden und ihm das gleiche antun!
Ich spürte den Hass erneut in meinem Brustkorb aufflammen und merkte, wie langsam Kraft in meine Beine schoss.
Ich stemmte mich hoch und stand fest und sicher auf der Erde. "Wir müssen ihn finden! Wir müssen uns auf die Suche machen!" Meine Augen blitzten, als ich Idis und Kayowa entschlossen anschaute.
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Kayowa
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RPG-Alter : 20 (sieht allerdings aus, wie 16 und verhält sich auch eher so, da sie noch eine seeehr junge Elfe ist.)
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BeitragThema: Re: Im Wald   Di 3 März 2015 - 8:13

Idis drehte durch, als sie die Leiche entdeckte. Vermutlich war ihr das zu viel für heute, verständlich! Allerdings wusste ich auch nicht, wie ich sie beruhigen sollte... Jake war wundersamerweise gefasster. Er sagte etwas von finden und einer Suche... den Mörder finden? Hmm... aber das knnte verdammt gefährlich werden! Wenn man bedachte, dass er innerhalb eines Tages drei Menschen umgebracht hatte! DREI!
Aber vielleicht war ja grade das ein Grund sich auf die Suche nach ihm zu machen...
Ich betrachtete die Umgebung und entdeckte Fußspuren im Schnee, die nicht von uns stammten... Denen würden ir folgen!
Ich sah zurück zu dem Jungen. Was würden wir mit ihm anstellen?
Moment! Was war das? Schnell kniete ich mich neben ihn in den Schnee und griff nach seiner Hand. Etwas war da unter dem verschmierten Blut...Ich nahm ein wenig Schnee und wusch das Blut von seiner Haut. Darunter offenbarte sich ein Schwarzes Zeichen... Meine Augen wurden groß. "~Das kann nicht sein.... Das ist... Das....~" eine Gedwëy Ignasia...
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